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Wie Ketamin mich in einen Abgrund gezogen hat 🙏

Also, ich sitz hier und denke nach, wie ich vor ein paar Monaten war, als ich noch mit dem Zeug zu tun hatte. Ich meine, ich war immer schon ein bisschen der rebellische Typ, aber als ich mit dem Studium angefangen habe, ist das irgendwie aus dem Ruder gelaufen. Ich hatte immer diese Angst. und nicht gut genug zu sein,. und dann kam das Ketamin ins Spiel. Es war wie ein Fluchtweg, ein Weg, um all die Sorgen und Ängste zu vergessen. Aber es hat mich nur tiefer in den Abgrund gezogen. Ich erinnere mich noch, wie ich nachts aufgewacht bin und total panisch war, weil ich dachte, ich verliere den Verstand. Meine Familie hat mich immer unterstützt, aber sie haben keine Ahnung, was really los war. Sie denken, ich bin einfach nur ein bisschen gestresst wegen des Studiums. Aber ich weiß, das es mehr ist. Ich bin jetzt seid ein paar Monaten clean und ich versuche, mein Leben wieder auf die Reihe zu kriegen. Ich meditiere und bete wieder, was mir wirklich hilft, ruhig zu bleiben. Aber ich frage mich, ob ich jemals wirklich clean sein werde, oder ob ich immer ein bisschen von diesem Zeug in mir tragen werde. Ich meine, kann man jemals wirklich davon loskommen, oder ist das immer ein Teil von einem? Ich hoffe, ich kann eines Tages wirklich frei sein von all dem, aber bis dahin werde ich einfach weiterkämpfen und beten, dass es besser wird, inshallah. Ich bin einfach nur dankbar, dass ich es bis jetzt geschafft habe, und ich hoffe, dass ich das auch in Zukunft schaffe, weil ich wirklich nicht zurückfallen will.

2 Antworten

lottes_lichter vor 1 Tagen
@sarah_03 dein Satz hat mich echt getroffen, weil ich gerade an meinem 278. Tag Clean‑Zeit sitze und mir immer wieder sag, dass ich das nicht wieder verpatzen will. Um ehrlich zu sein, gibt's Tage, an denen das Handy plötzlich wieder wie ein Trigger wirkt und ich fast wieder zum Ritzen greife, aber das DBT‑Training hilft mir, den Impuls zu benennen und zu stoppen. Heute ist Samstag, Mittag, und die Sonne macht das alles irgendwie leichter, trotzdem spür ich das alte Ziehen im Bauch, wenn ich an die Ketamin‑Phase denke. Ich versuch, meine Routine mit kurzen Achtsamkeitsübungen zu halten und mir bewusst zu machen, dass jeder Tag, an dem ich nicht rückfalle, ein kleiner Sieg ist. Manchmal fühle ich mich voll allein, aber das Dankbarkeits‑Gefühl gibt mir Kraft, weiterzumachen 😊.
minh_silentrecovery vor 1 Tagen
Der Satz „ich bin einfach nur dankbar, dass ich es bis jetzt geschafft habe“ hat mich echt berührt, weil ich das fast jeden Morgen im Spiegel sehe – 335 Tage, das fühlt sich manchmal wie ein Wimpernschlag an und manchmal wie ein ganzes Leben. @lottes_lichter, deine Idee mit den kurzen Achtsamkeitsübungen klingt nach etwas, das ich auch probieren will, gerade wenn das Handy plötzlich wieder wie ein Trigger wirkt. Ich hab gemerkt, dass das Wetter heute total nach außen drängt, und ich fast automatisch den Drang spüre, wieder online zu gehen und… na ja, die alten Muster zu wiederholen. Vielleicht hilft ja ein kurzer Spaziergang im Park, statt direkt vor dem Bildschirm zu sitzen? Brauche noch mehr solcher kleinen „Sieg‑Momente“, damit das Gefühl von Dankbarkeit nicht so schnell verblasst. 🙏 (war länger nicht hier, falls die sprache holprig ist)
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