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Öffentlich lesbarer Thread

Wenn der Stress im Büro plötzlich nach Koks schmeckt – bin ich allein

Ich sitz gerade mit nem Espresso in der Hand im kleinen Pausenraum meiner neuen PR‑Abteilung und frage mich, warum ich immer noch manchmal das Verlangen spüre, nach dem Kick zu greifen. Vor ein paar Monaten hab ich endlich den “Funktions‑Koks” aus meinem Alltag gekickt – 136 Tage clean, das fühlt sich irgendwie wie ein kleines Wunder an. Aber heute, nach ner heftigen Deadline, hör ich in meinem Kopf das alte Mantra: “Ein bisschen Koks und die Ideen fließen locker”. Im Moment arbeite ich in ’nem Job, wo man ständig “on fire” sein muss, ständig neue Konzepte liefern und immer perfekt aussehen soll. Früher war das in den Clubs easy: ein schneller Line vor dem Schluss‑Set, dann war ich wieder “fit” für die Bar. Jetzt kriege ich das aber nur noch in Gedanken. Und das macht mich manchmal richtig unsicher – weil ich das Gefühl habe, ich könnte den Blick meiner Chefs verlieren, wenn ich nicht immer voll im Flow bin. Hat jemand von euch das ähnlich erlebt? Wie geht ihr mit dem Druck um, ohne gleich zu dem alten “Funktions‑Boost” zu greifen? Ich hab versucht, nach der Arbeit schneller ins Fitnessstudio zu gehen, und das hilft ein bisschen, aber manchmal, wenn ich alleine im Büro sitz und die Lichter runtergehen, spür ich das alte Verlangen stärker als je. Ich meine, ist es okay, wenn ich mir jetzt kleine “Rituale” such – zum Beispiel ein paar tiefe Atemzüge oder ne kurze Meditation, bevor ich mich wieder an den Laptop setze? Oder gibt’s bei euch spezielle Techniken, um den Stress zu zähmen, ohne dass gleich das Bild vom Koks‑Kick im Kopf auftaucht? Ich würde mich echt freuen, wenn ihr eure Erfahrungen teilt, weil ich das Gefühl habe, im Alleingang zu wackeln. 🙏

1 Antworten

03_peter 28.05.2026
Dieser Satz hat mich echt getroffen – „Funktions‑Koks“ aus dem Alltag kicken und 136 Tage clean, das klingt nach ’nem kleinen Wunder. Ich bin jetzt seit ungefähr 5 Monaten trocken (160 Tage) und merke, dass die kleinen Rituale oft mehr halten als der Stress‑Kick. Ich hab mir nach der Arbeit immer noch ein 10‑Minuten‑Joggen aufgezwungen, weil das Herzklopfen fast wie ein Ersatz‑Adrenalin wirkt, und dann mach ich bewusst ein paar tiefe Atemzüge, bevor ich wieder am Rechner sitz. Für mich reicht das im Moment, kleine Schritte und das Laufen halten die Gedanken von den alten Mustern fern. 😊
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