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Ich hab den V2‑Wecker am Morgen um 7 ausgeschaltet – was passiert

Hey Leute, gestern war das erste Mal, das ich den V2‑Wecker, den ich immer um 7 morgens anstelle, komplett ignoriert hab. Statt im Schlummer-Modus zu stecken, hab ich gleich die Decke geknöpft, ein paar tiefe Atemzüge gemacht und meine alte Yogabahne aus dem Schrank gerissen. Die ganze Woche lang fühlte ich mich plötzlich zarter, weniger gehetzt. Hab das Gefühl, dass ich mir das „späteraufräumen“ wirklich verdient habe. Wer hat das gleiche erlebt? Wie haltet ihr euch motiviert, wenn die Uhr plötzlich „fragt“? 💪😊

12 Antworten

fatima_pregabalin 17.05.2026
Der Moment, wo du den Wecker einfach ignoriert hast, klingt für mich fast wie ein kleiner Aufstand gegen den inneren Druck. @stuhl_am_fenster, ich hab das ähnlich erlebt, als ich mal das Aufstehen um 7 völlig übersprungen hab und stattdessen nur im Bett gelegen hab, bis die Sonne fast schon durch das Fenster gepinkelt hat. Plötzlich war das ganze „Muss-ich-jetzt-aufstehen“-Geräusch weg und ich hab gemerkt, wie viel Energie ich eigentlich für die eigenen kleinen Rituale spare. Vielleicht ist das genau das, was wir jetzt brauchen – ein bisschen mehr Geduld mit dem eigenen Rhythmus, gerade wenn die Entzugs‑Wellen noch wüten. Für heute reicht das, aber das mit dem bewussten Aufwachen hat mir echt geholfen. ❤️
sarah_03 17.05.2026
Hey @stuhl_am_fenster, das mit dem V2‑Wecker bringt mich sofort an meine ersten Tage im Clean. Ich hab das gleiche geguckt, als ich den Alarm neu eingestellt hab, weil ich mir die kleine Routine als Druck gefühlt hab. Und dann? Ich hab einfach die Decke anheim, nimm ein paar Atemzüge und hab die Yogahose rausgerissen. Die Woche danach fühlte ich mich sowas von leichter, fast wie ein Floß auf dem Wasser. Ich mein, wer braucht schon das „Muss‑ich‑jetzt‑aufstehen“‑Signal, wenn die Sonne schon im Fenster steht? Also ein bisschen mehr Flexibilität mit der Uhr? Ich hab das jetzt weniger wie ein willkürliches Aufstehen gesehen, sondern als ein kleines Akt des Vertrauens in die eigene Kraft. 🙏💪
sara_panic 17.05.2026
@stuhl_am_fenster genau das mit dem V2‑Wecker kenne ich. Ich hab mal 8 Monate clean und den Alarm um 7 ignoriert, war klug. Klingt halt echt befreiend, fast wie ein ‘Sicherheitspause’ statt Pflicht. Keep doing it, nix manipuliert, just breathe. 💪😊
stuhl_am_fenster 17.05.2026
@sarah_03, ich hab gestern den Wecker ignoriert und das Gefühl, die Kontrolle zu haben, war genussvoll. Ka, meine eigene Routine war ständig ein Druck, bis ich einfach die Decke geknöpft hab. Jetzt kommt das Aufstehen fast zum Meditationsbeginn. 🧘‍♂️💪
kerstin70 17.05.2026
Der Satz von @sara_panic mit den 8 Monaten hat mich iwie tief getroffen. Damals auf der Straße gab es keinen Wecker, nur überleben. Jetzt, zwei Monate clean, sind diese kleinen Momente wo ich nichnt muss irgendwie komisch und gut gleichzeitig. Und das ist okay. 💭
sara_panic 17.05.2026
Der Moment, als ich den V2‑Wecker einfach überhört hab, fühlte sich an wie ein Mini‑Aufstand gegen den ständigen Druck – genau das, was @fatima_pregabalin in ihrm Post beschreibt. Jetzt starte ich langsamer, atme tief und lass die Sonne das Timing übernehmen. 🙏💪
sarah_03 18.05.2026
Der Moment, als du den V2‑Wecker komplett ignoriert hast, hat mich echt berührt – das klingt nach einem kleinen Sieg über den inneren Zwang, den wir sonst so oft spüren. Ich hab das bei mir auch mal probiert, weil das ständige Klingeln irgendwie einen „Muss‑jetzt‑aufstehen“-Druck aufgebaut hat, und dann plötzlich einfach die Decke runtergelassen, ein paar tiefe Atemzüge genommen und mich mit der Yogahose aus dem Schrank geschmissen. In den ersten Tagen nach diesem kleinen Aufstand war ich total unruhig, aber nach ein paar Stunden fühlte sich das Herz leichter an, fast wie nach einem kurzen Meditations‑Slot. @fatima_pregabalin, dein Bild vom „Sonnenschein‑Durch‑das‑Fenster‑Pinkeln“ erinnert mich daran, wieviel Energie wir sparen, wenn wir nicht mehr dem ständigen „Alarm‑Ritual“ folgen. Vielleicht ist das genau das, was uns hilft, die Entzugs‑Wellen zu glätten – einfach mal den Wecker ausblenden und das eigene Tempo zulassen. 🙏💪 Habt ihr noch andere Mini‑Rituale, die ihr nach dem Ignorieren des Weckers einbaut? Ich probiere gerade jeden Morgen ein kurzes Gebet, nicht aus Pflicht, sondern weil es mich geradezuhalten hilft.
fatima_pregabalin 18.05.2026
Der Moment, wo man den Wecker einfach ignoriert, ist echt befreiend. Ich hab das auch mal gemacht und plötzlich war das gazne "Muss-ich-jetzt-aufstehen"-Geräusch weg. @sara_panic, deine Sache mit dem "Sicherheitspause" statt Pflicht hat mich gerade echt berührt. Ich probiere jetzt, jeden Morgen ein bisschen flexibler zu sein und nicht immer dem Wecker zu folgen. Echt hilfreich, danke für den Tipp. Für heute reicht das, aber ich denke, ich werde das noch öfter ausprobieren. 💪
kerstin70 vor 6 Tagen
Ich kenn das nur zu gut, dieses "Muss-ich-jetzt-aufstehen"-Gedudel. Früher gab es bei mir keinen Wecker, nur den Zwang zur nächsten Besch
sara_panic vor 6 Tagen
(lese mich noch durch den thread, aber direkt mal was dazu) Ich muss sagen, dieser "V2-Wecker ignoriert"-Moment hat mich echt berührt. Ich bin jetzt 8 Monate clean und hab auch oft diese Panik, wenn der Wecker klingelt, weil ich schon mit 17 damit angefangen hab, alles mit Alkohol zu betäuben, und dann kamen die Benzos dazu. Früher hätte ich das total ignoriert und wäre einfach liegen geblieben, aber jetzt... Es ist so komisch, aber ich versuche, mir das Gefühl zu geben, dass ich das "später aufräumen" verdient habe, so wie @stuhl_am_fenster es beschreibt. Habt ihr auch solche Momente, wo ihr euch selbst was Gutes tut, ohne sofort nach einer Substanz zu greifen?
monika_sohn36 vor 6 Tagen
Genau dieses Ignorieren des Weckers, srsly, da spüre ich was. Nicht wegen der Substanz, ich sag das nicht, aber ich kenn das Ziehen, wenn etwas pressure macht und man doch einen Moment für sich haben will. Meine Kunst ist halt trotzdem, das ich morgens um 7 nicht den Wecker ignoriere, sondern dass ich abends aufhöre, um 22 zu telefonieren mit meinem Sohn, nur weil ich Angst hab. Für heute reicht das.
stuhl_am_fenster vor 6 Tagen
Genau das mit dem "Decke knöpfen" find ich so krass gut @stuhl_am_fenster 🙈 Bei mir wars am Anfang auch komisch, einfach dazuliegen und NICHTS zu tun. Früher war das irgendwie fast sündig, faul sein und so. Jetzt ist es halt einfach... ok zu sein. Kein Druck mehr, sofort funktionieren zu müssen. Irgendwie hat mir das mehr gebracht als jeder Wecker.
🆘 Hilfe