Öffentlich lesbarer Thread
** Ich hab mein Haus mitten im Chaos verlassen – was jetzt
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Ka, ich muss euch was erzählen, weil ich das Gefühl hab, ich bin hier fester im Nichts. Gestern Abend, kurz nach dem Abendessen, kam mir der Schwindel, dass ich alles noch nicht losgelassen hab. Mein Körper fühlte sich an wie ein Kugel aus Blei, und ich hab einfach auf dem Sofa gelandet, die Schuhe abgeworfen. Dann hab ich mein Handy in die Hand genommen, als wär's mein Rettungsboot, und die letzte Nachricht geöffnet: „Du bist weg, und das ist nicht fair.“ Schlimmer noch, ich seh’ wie meine Kids im Hintergrund die TV-Fernbedienung umherschwingen, ohne zu wissen, was los ist. Ich hab den Rest des Abends fast den ganzen Tag gequält. Ich habe es geschafft, mich auszutrennen, abzuwechseln. Hab meine Rente in den Kopf geworfen, hab mich laut gesagt, ich bleib' zu Hause. Nach dem Sturm ist der letzte Tag. Ich hab das Haus an den Schlüsseln abgegeben und bin in meinem Zimmer. Aber das Echo der Schritte, die ich schon lange vergessen hab, hallt in mir.
Wie schafft man das, wenn der Nervenbruch & das Chaos die typische Tagesroutine auf den Kopf stellen? Ich hab das Gefühl, ich soll mich selbst schützen, aber gleichzeitig berechne ich das Gefühl, keine Kontrolle zu haben. Habt ihr das schon mit euch erlebt, dass ihr mitten im Leben nicht mehr bei der Sache seid und die Angst hoch ist, weil ihr alles verlieren könnt? Ich hab das Gefühl, ich hab meinen eigenen Herzschlag an den Snacks verloren, weil ich immer noch auf der Suche nach dem Moment bin, wenn die Bandbreite schließt.
Und wenn ihr mitten im Sturm seid, wie haltet ihr euch warm? Ich bin hier, gerade das, weil keine Antwort mehr existiert, die ich so einfach einpacken kann. Hast du Tipp? 🙏
