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Warum ich plötzlich jede leere Flasche meckern höre

Also, ich muss euch was erzählen, weil mir das seit ein paar Tagen im Kopf rumspukt und ich nicht mehr weiß, ob ich das jetzt einfach ablassen soll oder ob ihr vielleicht ähnliche Geschichten habt. Heute war wieder so ein typischer Donnerstagabend, ich häng auf dem kleinen Balkon meiner WG, das Wetter ist zwar noch ein bisschen launisch, aber ich hab mir ne Tasse Tee gemacht und das Gerät hat plötzlich so ein leichtes Summen angefangen – wie das Geräusch, wenn ne leere Flasche im Kühlschrank klappert. Ich hab sofort an meine alte “Fuckboy-Phase” gedacht, als ich jede Runde im Club mit nem Glas in der Hand angegangen bin, um dann am Ende die Gläser zu zählen, weil ich mich irgendwie gebraucht fühlen musste. Jetzt, nach 300 Tagen clean, hört man plötzlich das leise klirren von leeren Flaschen, obwohl ich gar keine in der Hand hab. Das ist irgendwie komisch, weil es mich fast jedes Mal zum Lächeln bringt, aber gleichzeitig fühlt es sich an, als ob mein Kopf immer noch versucht, das alte Muster zu finden. Hab ich jetzt irgendeinen neuen “Trigger” im Alltag entwickelt, weil ich das Geräusch nur noch in meinem Kopf wahrnehme? Oder ist das einfach nur meine eigene Gedankenmühle, die sich immer noch um das alte „brauch-dich“-Gefühl dreht? Ich habe versucht, das mit meinem neuen Hobby – Gitarre spielen – zu überdecken, aber das Klirren lässt sich nicht so leicht übertönen. Wie geht ihr mit so kleinen, aber nervig‑wiederkehrenden “Sounds” um, die euch an die alte Sucht erinnern? Und habt ihr Tipps, wie man das irgendwie ausblendet, ohne gleich die Gitarre zu zerlegen? 🤔💪
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