Öffentlich lesbarer Thread
Wie ging's mit dem ersten Morgen ohne Koffein
Heute war der Tag, an dem ich mich mal gewehrt habe, einfach nur zu stehen. Kein Kaffee, kein schnelles Pfefferkörbchen, nur ein Glas Wasser und die Sonne, die durch die Fenster klatscht. Ich weiß, das klingt nach Zen, aber in Wahrheit war es ein bisschen wie der erste Schritt nach dem Abstinenzclip. Der Kopf war noch ziemlich körnig, der Schwindel trieb, und ich dachte: "Halt, ich bin doch schon ein Jahr clean, was soll das?" Und dann kam mir das Bild von der letzten Morgenroutine – Golfball im Steuerbüro, kalter Kaffee, sofortiger Adrenalinschub. Ich frage mich, ob das neue Gewohnheitsmuster, das ich gerade zu bauen versuche, wirklich stabil ist, oder ob ich nur die Krümmungen meiner früheren Selbstkontrolle überdauere. Hat jemand sonst das Gefühl, das das Vermeiden von Kaffee mehr als nur ein „Neues Start“ ist? 😔
