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Öffentlich lesbarer Thread
Warum fühle ich mich immer wie die Eltern, die ich eigentlich nicht sein will?
Von 14felix25.05.2026💬 0❤️ 7
Ich sitz jetzt schon seit einer Weile am Küchentisch, das Licht ist blass und draußen klingt das Rasenmähen von den Nachbarn – eigentlich so ein typischer Mittwochabend, aber in meinem Kopf dreht sich alles nur im Kreis. Mein Vater hat wieder einen “kleinen Schluck” hinter sich und ich muss, bevor ich’s merke, die Flasche vom Tisch räumen, die leeren Gläser zusammenkratzen und dann noch ganz leise versuchen, meine Mutter zu beruhigen, weil sie ja immer versucht, die ganze Fassade aufrechtzuerhalten. Ich hab das Gefühl, dass ich für die ganze Familie die „Erwachsene“ bin, obwohl ich selbst erst 17 bin und eigentlich nur Mathe lernen und mit meinen Freunden abhängen will.
Gestern habe ich dann aus dem Impuls heraus meinem kleinen Bruder ein Glas Wasser angeboten, weil er immer noch im Wohnzimmer rumlungert und ich dachte, das wär ’ne kleine “Erwachsenen‑Aufgabe”. Er hat mich dann nur angestarrt und gesagt: “Du bist kein Erwachsener, du bist meine Schwester”. Und plötzlich knallte es mir rein – warum fühle ich mich so gefangen in dieser Rolle? Ich will nicht die, die immer alles sauber hält, die immer die Grenzen setzen muss, weil sonst alles wieder aus dem Ruder läuft. Und doch weiß ich nicht, wie ich das ändern soll, ohne dass gleich das ganze Haus zusammenbricht.
Habt ihr das auch erlebt? Wie schafft ihr es, euch selbst wieder ein bisschen Platz zu geben, wenn die Eltern immer wieder in dieselbe Spirale zurückfallen? Ich hab das Gefühl, ich verliere mich langsam in dieser ständigen „Erwachsenen‑Maske“ und ich will nicht, dass das mein ganzes Leben wird. 🙏
Warum fühle ich mich immer wie die Eltern, die ich eigentlich nicht sein will?
Von 14felix · · 0 Antworten · 7 Reaktionen
Ich sitz jetzt schon seit einer Weile am Küchentisch, das Licht ist blass und draußen klingt das Rasenmähen von den Nachbarn – eigentlich so ein typischer Mittwochabend, aber in meinem Kopf dreht sich alles nur im Kreis. Mein Vater hat wieder einen “kleinen Schluck” hinter sich und ich muss, bevor ich’s merke, die Flasche vom Tisch räumen, die leeren Gläser zusammenkratzen und dann noch ganz leise versuchen, meine Mutter zu beruhigen, weil sie ja immer versucht, die ganze Fassade aufrechtzuerhalten. Ich hab das Gefühl, dass ich für die ganze Familie die „Erwachsene“ bin, obwohl ich selbst erst 17 bin und eigentlich nur Mathe lernen und mit meinen Freunden abhängen will.
Gestern habe ich dann aus dem Impuls heraus meinem kleinen Bruder ein Glas Wasser angeboten, weil er immer noch im Wohnzimmer rumlungert und ich dachte, das wär ’ne kleine “Erwachsenen‑Aufgabe”. Er hat mich dann nur angestarrt und gesagt: “Du bist kein Erwachsener, du bist meine Schwester”. Und plötzlich knallte es mir rein – warum fühle ich mich so gefangen in dieser Rolle? Ich will nicht die, die immer alles sauber hält, die immer die Grenzen setzen muss, weil sonst alles wieder aus dem Ruder läuft. Und doch weiß ich nicht, wie ich das ändern soll, ohne dass gleich das ganze Haus zusammenbricht.
Habt ihr das auch erlebt? Wie schafft ihr es, euch selbst wieder ein bisschen Platz zu geben, wenn die Eltern immer wieder in dieselbe Spirale zurückfallen? Ich hab das Gefühl, ich verliere mich langsam in dieser ständigen „Erwachsenen‑Maske“ und ich will nicht, dass das mein ganzes Leben wird. 🙏