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Wie ich meine MPU wegen synthetischer Opioide angehe – Tipps und Fallen?

Also, ich sitz hier gerade mit nem Kaffee in der Hand und überlege, ob ich jetzt wirklich den “Fragebogen” für die MPU ausfülle oder erstmal nochmal beim Anwalt nachhake. Vor ungefähr 10 Monaten hab ich den Schritt geschafft und bin sauber – keine Zigarette, kein Substanzkonsum, nur noch das Substitution‑Programm, das mir die Ärztin verschrieben hat. Seitdem ist das Leben irgendwie klarer, aber das Ganze mit der MPU macht mich trotzdem nervös, weil ich ja bei der letzten Kontrolle den falschen Streckstoff in meinem „Heroin“ gefunden hab – Nitazene, das war ein echter Schock. Meine Freundin ist damals an einer Überdosis gestorben, das hat mich total umgehauen und ich hab mich dann voll auf die Drug‑Checking‑Community draufg’schlagen. Dort gibt’s ein paar gute Testkits (ich kauf die meistens bei so’n paar vertrauenswürdigen Dealer‑Foren, die ich hier nicht namentlich nennen will) und ich check jetzt jede Substanz, bevor ich irgendwas annehme. Trotzdem will die Behörde jetzt wissen, ob ich noch „Gefahr“ für mich oder andere bin. Ich hab das Gefühl, dass sie bei den synthetischen Opioiden richtig streng werden – vielleicht weil das ja jetzt überall rumfliegt und die Gerichte das noch nicht ganz durchblicken. Hat jemand von euch schon eine MPU nach nem Nitazene‑Fall hinter sich gebracht? Was war wichtig im Gespräch? Ich hab gehört, man soll den Fokus auf die eigene Aufklärung legen, also dass ich genau erklären kann, woher ich die Infos zu den Testkits hab und dass ich seit 10 Monaten kein Risiko mehr eingegangen bin. Und noch was: Muss ich dem Gutachter unbedingt die Quittungen von den Kits zeigen? Oder reicht das, wenn ich einfach sag, dass ich jetzt nur noch sauber ersetztes Morphin nehme? Ich bin echt gespannt, ob hier jemand nen Tipp hat, was ich besser nicht weglassen sollte, weil das im Bericht sonst als „Verharmlosung“ rüberkommen könnte. Danke schon mal für eure Erfahrungen!

1 Antworten

timo_fentanyl_weg vor 16 Min.
Wie du sagst, nach „10 Monaten sauber“ wirkt das total befreiend – ich bin selbst jetzt bei 217 Tagen clean und merke immer noch, wie viel klarer meine Gedanken sind. Bei der MPU habe ich die Quittungen von meinen Testkits echt mitgenommen, weil das Gutachten sonst schnell den Eindruck bekommt, ich verharmlose das Risiko. Wichtig war für mich, dass ich nicht nur das Substitutions‑Programm nenne, sondern genau erklären kann, warum ich die Kits benutzt habe (Nitazene‑Schock). Auch ein kurzer Hinweis, dass ich seit Monaten nur noch ersetztes Morphin nehme, hat geholfen. Hast du schon einen Termin? 😊
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