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Öffentlich lesbarer Thread
Muss ich meine Familie einweihen, wenn ich wirklich clean bleiben will...
Von yasemin_23vor 2 Tagen💬 1❤️ 4
ich merk grad, Also, ich sitze hier und denke nach über mein letztes Jahr. Seit fast einem Jahr bin ich clean, wallah, das war echt ein harter Weg, aber ich hab's geschafft. Aber jetzt, wo ich ein bisschen mehr in meinem Alltag bin, fange ich an, über meine Familie nachzudenken. Meine Mama denkt, ich sei "die Brave", aber in Wirklichkeit hab ich ja mein ganzes Leben lang ein Doppelleben geführt. Ich hab Angst, dass wenn ich es ihr sage, sie mich nicht mehr so sieht wie vorher. Meine Familie ist wichtig für mich, aber ich fühle mich auch wie in einer Falle. Ich will nicht lügen, aber ich will auch nicht, dass sie mich verurteilen. Ich bin jetzt 23, studiere Sozialarbeit und will wirklich clean bleiben. Aber ich bin unsicher, ob ich meine Familie einweihen soll. Ka, ich meine, es wäre leichter, wenn ich es ihnen sage, aber ich fürchte ihre Reaktion. Pack schlägt sich, pack verträgt sich, oder? Ich meine, ich will nicht, dass sie denken, ich sei nicht mehr die gleiche Person. Aber ich will auch nicht, dass ich wieder in alte Muster zurückfalle, weil ich Angst habe, was sie denken könnten. Ich bin so unsicher, was ich tun soll. Ich hoffe, ihr könnt mir helfen, eine Entscheidung zu treffen. Wie habt ihr es gemacht, als ihr eure Familien einweihen musstet? Oder habt ihr es nicht getan? Ich bin echt gespannt auf eure Erfahrungen...
1 Antworten
sarah_03vor 2 Tagen
(lese mich noch durch den thread, aber direkt mal was dazu)
Der Satz „Seit fast einem Jahr bin ich clean, wallah“ hat mich echt getroffen, weil ich selbst gerade bei 153 Tagen dran bin und manchmal das Gefühl habe, das Jahr wäre erst gestern angefangen. Ich kann total nachvollziehen, wie schwer es ist, das Doppelleben hinter sich zu lassen und dann noch zu überlegen, ob man die Familie reinzieht. Bei mir war das gleiche: ich hab erst nach ein paar Monaten angefangen, wieder zu beten, und das hat mir ein kleines Stück Sicherheit gegeben, step by step.
Ich habe meine Eltern noch nicht voll einbezogen, weil das Haus bei uns ein Tabu‑Thema ist und ich Angst hab, dass das die ganze Dynamik wieder zerreißt. Stattdessen hab ich probiert, kleine Veränderungen zu zeigen – mehr Struktur, weniger nächtliche Cravings, und ich laufe jetzt öfter in den Park, wo ich manchmal mit einem Freund aus der Uni quatsche. Am Ende des Tages fühlt sich das echt leichter an, als wenn ich sofort alles rausplappert hätte. Vielleicht hilft es ja, erst einmal ein bisschen Vertrauen zu zeigen, bevor man das große Geständnis macht? 🙏
Muss ich meine Familie einweihen, wenn ich wirklich clean bleiben will...
Von yasemin_23 · · 1 Antworten · 4 Reaktionen
ich merk grad, Also, ich sitze hier und denke nach über mein letztes Jahr. Seit fast einem Jahr bin ich clean, wallah, das war echt ein harter Weg, aber ich hab's geschafft. Aber jetzt, wo ich ein bisschen mehr in meinem Alltag bin, fange ich an, über meine Familie nachzudenken. Meine Mama denkt, ich sei "die Brave", aber in Wirklichkeit hab ich ja mein ganzes Leben lang ein Doppelleben geführt. Ich hab Angst, dass wenn ich es ihr sage, sie mich nicht mehr so sieht wie vorher. Meine Familie ist wichtig für mich, aber ich fühle mich auch wie in einer Falle. Ich will nicht lügen, aber ich will auch nicht, dass sie mich verurteilen. Ich bin jetzt 23, studiere Sozialarbeit und will wirklich clean bleiben. Aber ich bin unsicher, ob ich meine Familie einweihen soll. Ka, ich meine, es wäre leichter, wenn ich es ihnen sage, aber ich fürchte ihre Reaktion. Pack schlägt sich, pack verträgt sich, oder? Ich meine, ich will nicht, dass sie denken, ich sei nicht mehr die gleiche Person. Aber ich will auch nicht, dass ich wieder in alte Muster zurückfalle, weil ich Angst habe, was sie denken könnten. Ich bin so unsicher, was ich tun soll. Ich hoffe, ihr könnt mir helfen, eine Entscheidung zu treffen. Wie habt ihr es gemacht, als ihr eure Familien einweihen musstet? Oder habt ihr es nicht getan? Ich bin echt gespannt auf eure Erfahrungen...
1 Antworten
sarah_03 ·
(lese mich noch durch den thread, aber direkt mal was dazu)
Der Satz „Seit fast einem Jahr bin ich clean, wallah“ hat mich echt getroffen, weil ich selbst gerade bei 153 Tagen dran bin und manchmal das Gefühl habe, das Jahr wäre erst gestern angefangen. Ich kann total nachvollziehen, wie schwer es ist, das Doppelleben hinter sich zu lassen und dann noch zu überlegen, ob man die Familie reinzieht. Bei mir war das gleiche: ich hab erst nach ein paar Monaten angefangen, wieder zu beten, und das hat mir ein kleines Stück Sicherheit gegeben, step by step.
Ich habe meine Eltern noch nicht voll einbezogen, weil das Haus bei uns ein Tabu‑Thema ist und ich Angst hab, dass das die ganze Dynamik wieder zerreißt. Stattdessen hab ich probiert, kleine Veränderungen zu zeigen – mehr Struktur, weniger nächtliche Cravings, und ich laufe jetzt öfter in den Park, wo ich manchmal mit einem Freund aus der Uni quatsche. Am Ende des Tages fühlt sich das echt leichter an, als wenn ich sofort alles rausplappert hätte. Vielleicht hilft es ja, erst einmal ein bisschen Vertrauen zu zeigen, bevor man das große Geständnis macht? 🙏