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Euer gemeinsamer GartenJede Clean-Zeit lässt eine Pflanze wachsen — ihr wachst sichtbar zusammen.
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Öffentlich lesbarer Thread

Wenn er nachts nicht heimkommt – was tun, wenn die Angst überhandnimmt

(lese mich noch durch den thread, aber direkt mal was dazu) Heute ist Sonntag, ich sitz mit einer Tasse Tee am Küchentisch und hör das leise Schnarchen von Mia (8) im Kinderzimmer, während Ben (5) noch halb im Traum noch von seinem Spielzeugauto redet. Mein Mann ist wieder in der dritten Therapie und hat heute Abend noch keinen festen Rückkehr‑Zeitpunkt gesagt. Und jedes Mal, wenn das Licht untergeht, steigt in mir dieses beklemmende Gefühl, dass ich kaum noch benennen kann. Ich hab’s neulich in meinem Post „Kleiner Sieg im Chaos – ich hab’s geschafft, Nein zu sagen?“ erwähnt, dass ich versuche, meine Co‑Abhängigkeit zu erkennen, aber heute fühlt sich das so klein an wie ein Staubkorn. Die Kinder kommen immer wieder mit der Frage: „Mama, warum ist Papa heute so komisch?“ Und ich muss dann lächeln, obwohl mir das Herz schwer ist. Ich sag ihnen, dass Papa krank ist, aber nicht wie eine Grippe, und das ist irgendwie voll unverständlich für die Kleinen. Ich habe versucht, mit ihnen ein Bild zu malen, das zeigt, dass manche Menschen Hilfe brauchen, aber das Bild bleibt unscharf. Letzte Woche hab ich in der Angehörigengruppe gelernt, kleine Rituale zu bauen – zum Beispiel immer um 19 Uhr ein kurzes Familien‑Check‑In. Aber heute Abend habe ich das Gefühl, dass das nur ein Tropfen im Ozean ist. Ich frage mich, ob andere von euch auch das nächtliche Grübeln erlebt haben und wie ihr euch beruhigt, wenn die Uhr tickt und kein Auto vor der Tür steht? 🙏

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