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Von sarah_03vor 2 Tagen💬 1❤️ 7
WARUM DENK ICH ÜBER SCHOKOLADE NACH IM DRITTEN MONAT CLEAN?
Also, es ist wieder Freitag, und irgendwie ist das immer so eine komische Mischung. zum einen freu ich mich aufs Wochenende, weil ich dann mal nicht nur Uni im Kopf hab. Aber zum anderen... naja, ihr wisst schon. Die üblichen Gedanken, die dann hochkommen. Inshallah wird's okay.
Ich hab mir heute Morgen gedacht, weird, ich hab so richtig Lust auf Schokolade. Nicht nur so 'ne normale Tafel, sondern diese eine bestimmte Sorte, die ich früher immer gekauft hab, wenn ich echt fertig war. Und dann hab ich mir gedacht: Ist das nicht verrückt? Nach mittlerweile über fünf Monaten clean, denk ich an Schokolade wie an die letzte Rettung. Ich mein, ich hab keine Panikattacken mehr wegen der Psychose-Angst. und seit ich aufgehört hab,. und das ist echt krass. Aber manchmal, halt, wenn der Druck von der Uni wieder so hoch wird und ich das Gefühl hab, alles bricht zusammen... dann kommen diese komischen Gelüste.
Ich hab ja neulich erst geschrieben, wie ich angefangen hab, wieder zu beten und zu meditieren. Das hilft mir wirklich, das ist keine Frage. Aber es ist halt kein Wundermittel, oder? Es gibt immer noch Momente, wo ich mich fühle wie ein kleines Kind, das nicht weiß, wo es hingehört. Und dann kommen diese Gedanken an irgendwelche Dinge, die einem kurzzeitig ein Gefühl von... von irgendwas geben. Sicherheit? Kontrolle? Ich weiß es nicht genau.
Hat das von euch auch jemand? Dass man plötzlich über so banale Sachen nachdenkt, die aber irgendwie tief sitzen? Ich hab mir heute fast schon die Schlüssel geschnappt, um zum Supermarkt zu rennen. Dann hab ich mich aber hingesetzt und versucht, irgendwie ruhig zu bleiben und diese Gedanken nicht so an mich ranzulassen. Es hat funktioniert, Gott sei Dank. Aber es macht mich schon nachdenklich. Was sind das für Mechanismen? Ich dachte, nach so langer Zeit ist das schlimmste vorbei. Aber anscheinend gibt es immer wieder neue kleine Prüfungen. Echt krass.
1 Antworten
andy_wiederdavor 2 Tagen
Ich kenne das mit dem Schokodurst, besonders wenn der Uni‑Stress kommt – bei mir war das immer früher das „letzte Rettungsboot“. Und ja, “ich hab keine Panikattacken mehr wegen der Psychose‑Angst”, das ist ein echtes Relief, aber die kleinen Gelüste bleiben meist wie nervige Pop‑ups. Am Ende des Tages hilft mir ein kurzer Spaziergang mit ner Tafel dunkler Schokolade, doch ich versuch’s dann lieber mit Tee und ’nem kurzen Atemzug. ❤️
Beitrag
Von sarah_03 · · 1 Antworten · 7 Reaktionen
WARUM DENK ICH ÜBER SCHOKOLADE NACH IM DRITTEN MONAT CLEAN?
Also, es ist wieder Freitag, und irgendwie ist das immer so eine komische Mischung. zum einen freu ich mich aufs Wochenende, weil ich dann mal nicht nur Uni im Kopf hab. Aber zum anderen... naja, ihr wisst schon. Die üblichen Gedanken, die dann hochkommen. Inshallah wird's okay.
Ich hab mir heute Morgen gedacht, weird, ich hab so richtig Lust auf Schokolade. Nicht nur so 'ne normale Tafel, sondern diese eine bestimmte Sorte, die ich früher immer gekauft hab, wenn ich echt fertig war. Und dann hab ich mir gedacht: Ist das nicht verrückt? Nach mittlerweile über fünf Monaten clean, denk ich an Schokolade wie an die letzte Rettung. Ich mein, ich hab keine Panikattacken mehr wegen der Psychose-Angst. und seit ich aufgehört hab,. und das ist echt krass. Aber manchmal, halt, wenn der Druck von der Uni wieder so hoch wird und ich das Gefühl hab, alles bricht zusammen... dann kommen diese komischen Gelüste.
Ich hab ja neulich erst geschrieben, wie ich angefangen hab, wieder zu beten und zu meditieren. Das hilft mir wirklich, das ist keine Frage. Aber es ist halt kein Wundermittel, oder? Es gibt immer noch Momente, wo ich mich fühle wie ein kleines Kind, das nicht weiß, wo es hingehört. Und dann kommen diese Gedanken an irgendwelche Dinge, die einem kurzzeitig ein Gefühl von... von irgendwas geben. Sicherheit? Kontrolle? Ich weiß es nicht genau.
Hat das von euch auch jemand? Dass man plötzlich über so banale Sachen nachdenkt, die aber irgendwie tief sitzen? Ich hab mir heute fast schon die Schlüssel geschnappt, um zum Supermarkt zu rennen. Dann hab ich mich aber hingesetzt und versucht, irgendwie ruhig zu bleiben und diese Gedanken nicht so an mich ranzulassen. Es hat funktioniert, Gott sei Dank. Aber es macht mich schon nachdenklich. Was sind das für Mechanismen? Ich dachte, nach so langer Zeit ist das schlimmste vorbei. Aber anscheinend gibt es immer wieder neue kleine Prüfungen. Echt krass.
1 Antworten
andy_wiederda ·
Ich kenne das mit dem Schokodurst, besonders wenn der Uni‑Stress kommt – bei mir war das immer früher das „letzte Rettungsboot“. Und ja, “ich hab keine Panikattacken mehr wegen der Psychose‑Angst”, das ist ein echtes Relief, aber die kleinen Gelüste bleiben meist wie nervige Pop‑ups. Am Ende des Tages hilft mir ein kurzer Spaziergang mit ner Tafel dunkler Schokolade, doch ich versuch’s dann lieber mit Tee und ’nem kurzen Atemzug. ❤️