Öffentlich lesbarer Thread
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Hallo ihr Lieben,
ich bin die kaffeepause, 58 Jahre alt und komme aus Kassel. Bin schon eine Weile hier unterwegs, wenn auch nicht immer aktiv. Mein Sohn, 29, kämpft mit Heroin. Aktuell ist er in Substitution, was ja schon mal ein kleiner Hoffnungsschimmer ist nach all den Jahren. Wir haben schon so viel durchgemacht, Klinikaufenthalte, Rueckfälle... einmal stand er wirklich mit dem Ruecken zur Wand nach einer Ueberdosis. Ich hab gelernt, dass ich ihn nicht retten kann, aber das Loslassen faellt mir verdammt schwer. Ich sitze oft hier und frage mich, ob ich eigentlich genug getan habe, oder zu viel. Aber wer weiß das schon so genau, wenn man mittendrin steckt? Ich hoffe, hier ein paar Gleichgesinnte zu finden, die ähnliches erlebt haben.
