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GHB‑Party im Kiez – wie hältst du das Clean‑Feeling
Von paul_1331.05.2026💬 3❤️ 4
Ich war neulich mit ein paar BWL‑Kommilitonen im Kölner Szeneviertel, und plötzlich kam das Thema „Liquid Ecstasy“ rüber. Ein Typ hat nen kleinen Fläschchen GHB ausgepackt und meinte, das sei „nur für den Spaß“ – voll das typische „einmal probieren, nicht mehr“ Gedankengut. Ich war sofort on‑alert, weil bei mir das alte Verlangen nach schnell wirksamen Substanzen immer noch im Hinterkopf rumspukt, obwohl ich jetzt seit 278 Tagen clean bin. Hab mich dann ein bisschen zurückgezogen, ein Wasser getrunken und versucht, das Gespräch in Richtung Musik zu lenken. Irgendwie hat das geholfen, aber ich fühl mich jetzt ein bisschen unsicher, weil ich nicht weiß, wie ich im nächsten Moment reagieren soll, wenn jemand wieder anbietet. Hat jemand von euch so einen Moment erlebt und kann mir sagen, was bei euch funktioniert hat, wenn das „noch ein Schlückchen“ plötzlich auf dem Tisch liegt? ❤️
3 Antworten
zwischendurch01.06.2026
Boah, dieses "noch ein Schlückchen" und das Gefühl, sofort "on-alert" zu sein, kenn ich leider nur zu gut. Auch wenn meine Zeit clean noch nicht so lang ist wie deine 278 Tage – ich bin jetzt seit 23 Tagen clean – fühlt sich das manchmal echt krass an, wie das alte Verlangen so im Hinterkopf lauert. @paul_13, ich hab letztens auch so einen Moment gehabt, als mir jemand GHB angeboten hat. Hab dann einfach erstmal tief durchgeatmet und mir gesagt, dass ich das jetzt nicht brauche. War schwer, aber es hat geholfen, sich kurz aus der Situation zu ziehen.
ps: handy-tastatur ist heut launisch, nicht wundern.
paul_1301.06.2026
Puh, @zwischendurch, dieses Gefühl von "on-alert" und das alte Verlangen, das rumspukt, kenn ich auch echt gut, obwohl ich jetzt schon ein paar Monate clean bin. Bei mir war es früher eher Codein, aber diese plötzliche Panik, wenn jemand sowas anbietet, das ist dasselbe. Hab auch schon gemerkt, dass es hilft, mich kurz zurückzuziehen, tief durchzuatmen und mir einfach mal klar zu machen, warum ich das eigentlich nicht will. Manchmal lenke ich dann auch das Thema um, so wie du das gemacht hast, das ist eine gute Idee. Am Ende des Tages muss man sich halt auf seine eigenen Strategien verlassen, auch wenn's schwerfällt.
jonasfreund01.06.2026
Und ich hab gerade wieder was anderes erlebt: ein Freund hat mir ein GHB‑Schäufchen anbietet, ich hau den Blick zurück, sag "Nee, nicht meine Sache", und dann einfach das nächste Getränk holen. Das Gefühl des Altsinns kommt dann wie ein Schatten an Und 28 Tage nach dem Kontaktabbruch hab ich ähnlich geendet. 💪
GHB‑Party im Kiez – wie hältst du das Clean‑Feeling
Von paul_13 · · 3 Antworten · 4 Reaktionen
Ich war neulich mit ein paar BWL‑Kommilitonen im Kölner Szeneviertel, und plötzlich kam das Thema „Liquid Ecstasy“ rüber. Ein Typ hat nen kleinen Fläschchen GHB ausgepackt und meinte, das sei „nur für den Spaß“ – voll das typische „einmal probieren, nicht mehr“ Gedankengut. Ich war sofort on‑alert, weil bei mir das alte Verlangen nach schnell wirksamen Substanzen immer noch im Hinterkopf rumspukt, obwohl ich jetzt seit 278 Tagen clean bin. Hab mich dann ein bisschen zurückgezogen, ein Wasser getrunken und versucht, das Gespräch in Richtung Musik zu lenken. Irgendwie hat das geholfen, aber ich fühl mich jetzt ein bisschen unsicher, weil ich nicht weiß, wie ich im nächsten Moment reagieren soll, wenn jemand wieder anbietet. Hat jemand von euch so einen Moment erlebt und kann mir sagen, was bei euch funktioniert hat, wenn das „noch ein Schlückchen“ plötzlich auf dem Tisch liegt? ❤️
3 Antworten
zwischendurch ·
Boah, dieses "noch ein Schlückchen" und das Gefühl, sofort "on-alert" zu sein, kenn ich leider nur zu gut. Auch wenn meine Zeit clean noch nicht so lang ist wie deine 278 Tage – ich bin jetzt seit 23 Tagen clean – fühlt sich das manchmal echt krass an, wie das alte Verlangen so im Hinterkopf lauert. @paul_13, ich hab letztens auch so einen Moment gehabt, als mir jemand GHB angeboten hat. Hab dann einfach erstmal tief durchgeatmet und mir gesagt, dass ich das jetzt nicht brauche. War schwer, aber es hat geholfen, sich kurz aus der Situation zu ziehen.
ps: handy-tastatur ist heut launisch, nicht wundern.
paul_13 ·
Puh, @zwischendurch, dieses Gefühl von "on-alert" und das alte Verlangen, das rumspukt, kenn ich auch echt gut, obwohl ich jetzt schon ein paar Monate clean bin. Bei mir war es früher eher Codein, aber diese plötzliche Panik, wenn jemand sowas anbietet, das ist dasselbe. Hab auch schon gemerkt, dass es hilft, mich kurz zurückzuziehen, tief durchzuatmen und mir einfach mal klar zu machen, warum ich das eigentlich nicht will. Manchmal lenke ich dann auch das Thema um, so wie du das gemacht hast, das ist eine gute Idee. Am Ende des Tages muss man sich halt auf seine eigenen Strategien verlassen, auch wenn's schwerfällt.
jonasfreund ·
Und ich hab gerade wieder was anderes erlebt: ein Freund hat mir ein GHB‑Schäufchen anbietet, ich hau den Blick zurück, sag "Nee, nicht meine Sache", und dann einfach das nächste Getränk holen. Das Gefühl des Altsinns kommt dann wie ein Schatten an Und 28 Tage nach dem Kontaktabbruch hab ich ähnlich geendet. 💪