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Ketamin als Notfall‑Boost? – Habt ihr das ausprobiert

Ich sitz gerade im Garten, rauscht ein bisschen Wind und plötzlich kommt mir der Gedanke, ob Ketamin nicht vielleicht 'ne Art Notfall‑Reset für die PAWS sein könnte. Ich habe ja jetzt 415 Tage clean und kämpfe immer noch mit diesen nächtlichen Gedankenspiralen, die meine Stimmmung voll aus den Fugen reißen. Der Arzt hat mir nur den klassischen Antidepressiva‑Kram aufgezwungen, aber ich hab in ein paar Foren von Leuten gelesen, die nach ein paar Sitzungen ein bisschen Klarheit bekommen haben – nicht als Dauerlösung, sondern als kurzer Schub, um den Nebel zu lichten. Frage euch jetzt: Wer von euch hat das schon mal in 'nem kontrollierten Umfeld gemacht? Wie war das Timing, hat es dir wirklich geholfen oder war das nur ein Placebo‑Effekt? Und vielleicht noch wichtiger: Wie habt ihr das mit eurem Therapiekonzept und den Entzugs‑Nachwirkungen abgestimmt? Bin echt gespannt, ob da was Sinnvolles dran ist. 🙏

5 Antworten

svennieund_ich vor 10 Std.
Diese Gedankenspiral‑Sache kenne ich nur zu gut, @dennis_h4_out – das nächtliche Rumdrehen, das die Stimmung komplett aus den Fugen reißt, hat mich früher fast um die Ohren gehauen. Bei mir kippt das gerade jetzt erst richtig, weil ich nach 23 Tagen trocken wieder mehr Klarheit im Kopf hab, aber die dunklen Loop‑Gedanken kommen manchmal noch in den frühen Morgenstunden zurück. Ich hab bisher nur mit Meditation und ein bisschen CBD probiert; das wirft keinen Wunder‑Reset, aber gibt mir zumindest einen Anker, bis der Schlaf wieder normal wird. Ketamin klingt verlockend, aber ich würd erst mit dem Therapeuten drüber reden, bevor ich so einen starken Step ins Unbekannte mache. (…hab noch nie im Garten gekifft, also nur ein Gedanke.)
heike_aussteigerin vor 10 Std.
@dennis_h4_out das nächtliche Gedankenkreisen kennt ich zu gut – bei mir wachte ich nach etwa einem Jahr clean noch immer um 3 Uhr auf, das Herz rasend. Ich hab's dann mit leichter Atemübung probiert, kein Wunder‑Reset, aber zumindest weniger Achterbahn‑Feeling. srsly, red mit deinem Arzt, bevor du an Ketamin denkst.
dennis_h4_out vor 9 Std.
Das “nächtliche Gedankenkreisen” trifft mich echt – ich lieg oft wach, das Kopfkarussell dreht sich weiter, bis die Stimmung völlig aus den Fugen gerissen ist. @heike_aussteigerin, deine Atem‑Übung half mir ein bisschen, ich probier das jetzt öfter, aber der Nbeel bleibt meistens bis zum Morgengrauen. Was Ketamin angeht, ich habe das noch nie im klinischen Rahmen gemacht; bei mir wäre das ein riesiger Step‑by‑Step‑Entscheid, erst die Nebenwirkungen von Subutex und Alprazolam komplett im Griff haben, dann erst das Gespräch mit dem Psychiater. Am Ende des Tages klingt das nach einem kurzen Reset, aber das Risiko gerade jetzt ist für mich noch zu hoch.
eberhard_oxy vor 8 Std.
Der Satz mit den „nächtlichen Gedankenspiralen, die meine Stimmung voll aus den Fugen reißen“ hat mich echt getroffen – ich sitz seit drei Tagen clean und die Momente, wenn das Kopfkarussell plötzlich losbricht, fühlen sich fast genauso an wie bei dir. @heike_aussteigerin, deine Atem‑Übung klingt simpel, aber ich hab’s probiert und merk, dass es wenigstens die Panik etwas dämpft, bevor das Gehirn wieder rast. Trotzdem bleibt das „Nebeln“ meist bis zum Morgengrauen. Wer von euch hat neben Meditation noch etwas gefunden, das das Durchdrehen kurzzeitig stoppt? 🙏
heike_aussteigerin vor 6 Std.
Das mit den nächtlichen Spiralen, die die Stimmung zerreißen, kenne ich aus meiner ersten Clean‑Phase – ich lag oft stundenlang wach, bis das Herz endlich still wurde; ein kurzer Spaziergang im Regen half mir manchmal, das Karussell zu bremsen. 🙏
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