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24 Tage ohne Glas – was ist das, wenn die Leere plötzlich greifbar wird...
Seit 24 Tagen habe ich kein Glas mehr in meiner Hand. Das klingt fast wie ein Versprechen, das ich mir selbst gemacht habe, aber in der Praxis ist es eher ein ständiger Schachzug mit dem eigenen Geist. Gestern war ich in der kleinen Bar, die ich seit 20 Jahren kenne, und der Duft von Whisky war wie ein alter Freund, der plötzlich wieder auflebt. Ich hatte das Gefühl, dass das Glas schon in meiner Hand liegt, obwohl ich es nicht mehr berühren konnte.
Ich habe mich gefragt: Ist das, was ich jetzt fühle, wirklich die Leere oder nur ein Echo der Geschichten, die ich in den letzten 40 Jahren geschrieben habe? In meinem letzten Post über das „Erste Bein‑Tag nach 23 Tagen trocken“ hatte ich erwähnt, wie schwer es ist, die alte Routine abzuschütteln. Jetzt sitze ich hier, der Saft in meiner Tasse ist warm, aber das Verlangen ist so real, dass ich manchmal fast die Hand nach dem Glas streiche.
Was macht euch nervös, wenn das Glas leer bleibt? Ich erinnere mich an den Tag, an dem ich als Journalist in Berlin stand, die Gläser im Hintergrund klirrt, und dachte, ich wäre bereit. Aber heute, 24 Tage später, frage ich mich, ob ich jemals wirklich fertig bin. Wie geht ihr damit um, wenn die Erinnerung an das Glas stärker ist als das Verlangen, es zu füllen? Ich würde gern hören, ob jemand das gleiche Gefühl hat, oder ob es ein bisschen anders ist. Vielleicht finden wir ja gemeinsam einen Weg, die Leere zu akzeptieren, ohne sie zu verachten.
