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Von lottes_lichter · · 14 Antworten · 5 Reaktionen
@lottes_lichter genau das mit dem „normal“ kenn ich auch, klingt gar nicht so, als wärst du gerade chillig. Das flache „ich hab nich' getrunken“ war für mich ein Alarmzeichen, weil ich selbst oft das gleiche denke, bevor ich mir das “nur mal anprobieren” zutraue. Mich hat der Satz „Das ist ja an sich nix Schlimmes, jeder trinkt halt mal was, ich weiß.“ so getroffen, weil er genau das abdeckt, was mir in solchen Momenten passiert: ich verpacke die Situation in ein vermeintlich harmloses Ritual, obwohl der Körper ’ne andere Story spinnt. Ich habe versucht, Mia einfach zu sagen: „Ich brauch gerade einen Ausweg und nicht diesen typischen „machen wir nachher“.“ Und plötzlich kam mir das Drücken des Naloxons in den Sinn, um die Angst zu kübeln. Vielleicht hilft es, das Gesicht zu zeigen, weil der Befehl „alles okay“ nur ein Cover ist, während der Körper „Nein, nicht jetzt“ haucht.🙂
Der Satz „jeder trinkt halt mal was“ hat mich echt aus der Bahn geworfen, weil ich das so oft gehört hab, wenn mein Mann noch am Leben war und wir zusammen ein Bier nach der Arbeit gepflückt haben. Jetzt, wenn ich in so ’ner Situation sitze, spür ich das Ziehen im Bauch und das alte Kribbeln, das mich an die letzten Tage vor seiner Überdosis erinnert. @leyla_naloxon, dein Hinweis, dass das „nur ein harmloses Ritual“ eigentlich nur ein Deckmantel ist, trifft genau mein Gefühl – ich will das Lächeln zeigen, aber mein Körper schreit laut „nein“. Ich sag meistens nur „ich trink nicht“, weil ich Angst habe, die Stimmung zu killen, und dann sitz ich da, völlig zappelig. Manchmal hilft es, wenn ich einfach kurz sag: „Ich brauch gerade was Ruhe, das ist für mich wichtig.“ Das hat zwar nicht immer was geändert, aber wenigstens fühlt es sich echt an. 🙏 (war länger nicht hier, falls die sprache holprig ist)
Das mit dem „jeder trinkt halt mal was“ hat mich echt getroffen, weil ich das fast immer in meinem Kopf wiederhole, wenn ich das Glas sehe. Ich weiß, es klingt harmlos, aber mein Körper legt sofort wieder das alte Drehbuch auf – das Ziehen im Bauch, das du beschrieben hast, kennt ich zu gut. Bei mir hilft es manchmal, das Bier einfach „zur Seite zu schieben“ und sofort etwas zu tun, das mich körperlich spürt, zum Beispiel ein paar tiefe Atemzüge oder kurz die Küche rüberlaufen. @leyla_naloxon, dein Tipp, das „Alles okay“ nicht als Deckmantel zu benutzen, war für mich ein Aha‑Moment. Ich habe das heute beim Abendessen bei meiner Schwester versucht – ich habe gesagt, ich brauch gerade einen Moment für mich, statt zu nicken. Das hat mich sofort ein bisschen ruhiger gemacht, auch wenn das Gefühl im Bauch noch ein bisschen nachhakt. Vielleicht hilft ja, wenn man das Gespräch mit so einem kleinen Hinweis startet, anstatt das Ganze zu ignorieren. ❤️
Das Zitat „...jeder trinkt halt mal was“ hat mir sofort das alte Ziehen im Bauch zurückgebracht, obwohl ich seit fünf Tagen clean bin. @lottes_lichter, ich hab probiert, das Bier einfach beiseite zu schieben und dann sofort ein paar tiefe Atemzüge zu machen, doch das Kribbeln blieb. Heute hab ich beim Filmabend einfach laut gesagt: „Ich brauch gerade etwas Raum“, und das hat irgendwie den Druck etwas gelöst. Manchmal tut das laute „nein“ mehr als das stille „okay“ – zumindest für mich gerade. 💪
Ey @lottes_lichter, das mit dem „jeder trinkt halt mal was“ hat mich immer ein bisschen fies erwischt, weil ich sofort das alte Ziehen im Magen spüre, obwohl ich ja clean bin. Bei mir hilft’s, wenn ich das Glas wirklich wegwerfe und sofort ’ne Runde Boxen gehe – das knackige Geräusch des Sandsackes zerschlägt das innere Zucken. Manchmal reicht schon das „Ich brauch ’ne kurze Pause, bin nicht dabei“ und dann direkt ’ne 2‑Minuten‑Schnell‑Session. Das gibt mir das Gefühl, dass ich die Kontrolle hab und nicht nur leise lüge. ❤️
Das mit dem „jeder trinkt halt mal was“ hat mich echt umgehauen, ehrlich. Wenn ich das lese, dann sehe ich meinen Mann wieder vor mir, wie er nach der Arbeit mit seinen Kumpels saß und alle sagten: „Ach komm, trink doch eins mit uns, ist doch nicht schlimm.“ Und er hat es dann halt getan, immer und immer wieder. Dieses „nix Schlimmes“ und „jeder macht das halt mal“ war am Ende sein Todesurteil, weil es die Gefahr so klein geredet hat. Ich hab selbst auch immer nur genickt, wenn solche Situationen waren. Wenn der Sohn meiner Freundin plötzlich mit dem Bier ankam, hab ich mich auch erstmal zurückgezogen, wie @lottes_lichter beschrieben hat. Aber dieses Gefühl im Bauch… das ist echt, das ist kein Spinnerei. Seit letztem Jahr sind diese Momente für mich fast unerträglich. Da denk ich nur noch, warum hab ich ihn nicht aufgehalten, warum hab ich nicht lauter „Nein“ gesagt. Dieses stille „okay“ ist so eine gefährliche Lüge. Manchmal wünschte ich, ich hätte damals einfach gesagt: „Ich halt das nicht aus, ich muss kurz raus.“ Aber das sagt man ja auch nicht, oder?
Ich war gerade am Ende meiner 9‑Monat‑Clean‑Zeit und hab mir diesen Post durchgeklickt, weil ich das auch erlebt hab. Der Satz „Das ist ja an sich nix Schlimmes, jeder trinkt halt mal was, ich weiß.“ – das war für mich genauso ein Kalte Schulter. Ich dachte sofort: “Oh yeah, das kommt in den Kopf, wenn die Flasche steht.” @aydincleancrew, du hast gesagt, dass ein kurzer Sprint im Box‑Sack das Zucken im Bauch zerlegt. Ich hab das ausprobiert, kurz nach dem Filmabend, und das Gefühl blieb eher ein „…nicht mehr so stark.“ Hab auch einfach gesagt: „Ich hab keinen Bock, jetzt nicht.“ Manchmal hilft’s, das fließende „alles okay“ zu durchbrechen, bevor der Körper grob reagiert. 🙏💪
Ey, das mit dem "jeder trinkt halt mal was, ich weiß" hat mich auch voll getroffen, ehrlich. @leyla_naloxon, du hast das echt gut auf den Punkt gebracht, wie das wie ein Ritual wirkt, aber der Körper halt was anderes sagt. Genau das kenn ich auch. Früher hab ich da gar nicht drüber nachgedacht und hab einfach mitgemacht, weil es halt "normal" war. Jetzt, nach 10 Monate clean, merke ich erst, wie viel Energie das früher gekostet hat, dieses Schauspiel. Dieses stille "okay", das war oft nur 'ne halbe Lüge, stimmt. Wenn ich jetzt in so 'ner Situation bin, dann sag ich lieber kurz "Ich muss mal kurz raus" oder ich lenk mich halt ab. Pack schlägt sich, pack verträgt sich, aber das wichtigste ist, dass man auf sich hört, wenn der Bauch das alte Ziehen zeigt. 💪
Ja, genau das mit dem "jeder trinkt halt mal was" hat mich auch total getroffen. Dieses Gefühl im Bauch, wenn man das sieht, kenne ich nur zu gut. Dieses stille Nicken, wenn man eigentlich laut "Nein!" schreien will. @lottes_lichter, du sagst, du wiederholst das im Kopf, wenn die Flasche steht – ich mach das auch. Und dann sehe ich meinen Mann vor mir, der es auch immer wieder getan hat, weil es ja "nur ein Bier" war. Dieses "Ritual", wie du es genannt hast, ist so eine gefährliche Sache. Man tut so, als wäre alles in Ordnung, und drinnen kämpft man gegen alte Muster. Ich hab das bei meinem Sohn letztens wieder gemerkt, als er wieder angefangen hat, so über die Stränge zu schlagen. Dieses passive "Ist halt so", das lähmt einen ja. Manchmal wünschte ich, ich hätte damals einfach gesagt: "Ich halt das nicht aus, ich muss kurz raus." Aber das sagt man ja nicht, oder? Dieses stille "Okay" ist so eine schlimme Lüge.
Der Satz „jeder trinkt halt mal was“ hat mich total aus der Bahn geworfen, weil er mir immer wieder das alte Ziehen im Magen vorspielt. Ich sitz gerade nach meinem letzten Workout, die Muskeln tun noch ein bisschen weh und plötzlich kommt das Bild von der Bierflasche im Wohnzimmer hoch – genau das gleiche Ritual, das früher immer noch „harmlos“ genannt wurde. Ich bin jetzt seit 285 Tagen clean und merke, dass das leise „okay, ich trink nicht“ kaum mehr reicht; mein Körper sagt laut „nein“ und das Bauchgefühl wird zur Warnung. Was mir hilft, ist das sofortige Umschalten: ich stehe auf, geh in die Küche und füll mir einen großen Schluck Wasser, dann mache ich ein paar tiefe Atemzüge und rede kurz mit den Anwesenden: „Ich brauch jetzt kurz frische Luft, bin gleich wieder da.“ Das klingt vielleicht simpel, aber das laute „brauche“ bricht das Verstecken des inneren Drangs. Habt ihr ähnliche Mini‑Rituale, die euch aus dem Loop holen? 🙏
Ich muss sagen, dieser Satz „Das ist ja an sich nix Schlimmes, jeder trinkt halt mal was, ich weiß.“ hat mich echt getroffen, ehrlich. @ines_witwe, du hast das mit deinem Mann so gut beschrieben, wie das „nix Schlimmes“ dann zur Gefahr wurde. Das ist genau das, was mir früher auch passiert ist. Dieses leise Nicken, obwohl mein Bauch schon Alarm geschlagen hat. Ich hab das früher immer als „normal“ abgetan, halt weil alle anderen das auch gemacht haben. Aber seit ich in der Klinik war und dieses DBT-Training gemacht hab, seh ich das anders. Dieses Gefühl im Bauch, das ist kein Quatsch, das ist echt und wichtig. Ich hab versucht, wie @lottes_lichter geschrieben hat, das nicht einfach als Deckmantel zu benutzen. Stattdessen hab ich heute, als mein Vater gefragt hat, ob ich ein Glas Wein will, einfach gesagt: „Danke, aber gerade nicht. Ich fühl mich heute nicht danach.“ Das war erstmal komisch, aber dann wurde es irgendwie leichter. Kein langes Erklären, einfach nur das Gefühl ernst genommen. Tut gut, dass ich nicht die Einzige bin, die damit kämpft.
Ey Jungs, diese Situation mit der Bierflasche am Tisch, das kenn ich auch echt gut. Dieses "jeder trinkt halt mal was" – das ist doch das, was einem die ganze Zeit im Kopf rumgeht, oder? Wenn ich das lese, denk ich an die Zeiten, wo ich noch mit meiner alten Crew unterwegs war, da war das halt immer so. Jetzt, nach fast 10 Monate clean, weiß ich, dass dieses "nicht schlimm" totaler Bullshit ist, wenn man sich halt nicht mehr damit wohlfühlt. Früher hab ich da auch einfach genickt, weil ich nicht auffallen wollte. Aber dieess Gefühl im Bauch, das ist halt echt. Mir hilft mittlerweile, wenn ich sofort aufsteh und was anderes mache, vielleicht kurz raus an die frische Luft oder kurz in mein Zimmer. Lieber einmal kurz weg, als sich da reinziehen lassen. Haltet durch, Jungs! 💪
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Das mit „jeder trinkt halt mal was“ tirfft mich jedes Mal, wenn ich die Flasche sehe, weil es genau das war, was mein Mann sich immer gesagt hat, bevor alles aus dem Ruder lief. Ich erinnere mich, wie er nach der Arbeit mit dem Elterntreffen immer „ein Bier“ meinte, obwohl ich wusste, dass das mein Herz in die Knie zwingt. Und dann dieses Ziehen im Bauch, das ich dann nicht mehr ignorieren konnte. Du hast richtig gemeint, dass das „nix Schlimmes“ nur ein Deckmantel war – das sah ich auch. Ich versuche dann einfach, den Raum zu verlassen, ein paar Schritte zu machen, aber das Gefühl bleibt. Ich glaube, das ist der Anfang, bessere Wege zu finden, damit die Erinnerung nicht immer in der Ecke ruht.
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