Ich sitz grad nach meiner Schicht in der Klinik, das Licht ist schon halb gedimmt und die Stille dröhnt irgendwie in meinem Kopf. Seit 21 Tagen bin ich clean von Alkohol und Weed, das fühlt sich schon echt gut an, aber das ständige Auf und Ab mit dem Essen macht mich fertig. Letztes Mal hab ich versucht, ein bisschen Koks zu schnupfen, weil ich dachte, das könnte den Hunger kurz wegdrücken und mir die Energie geben, die ich für die Ausbildung brauch.
Das war natürlich nciht die beste Idee – ich war super nervös, mein Herz hämmerte und dann kam das typische Craving zurück, nur diesmal für Süßes, und ich hab mich sofort über eine Tüte Chips hermümmeln können. Ich weiß, das klingt vielleicht verrückt, aber das kurze High hat mich kurzzeitig von den Essattacken abgelenkt, und danach war ich total leer und habe wieder zu viel gegessen, weil ich mich so ausgebrannt gefühlt hab.
Habt ihr das schon erlebt, dass ein kurzer Kick mit Koks das Essen irgendwie „unterdrückt“, aber dann total nach hinten losgeht? Oder habt ihr andere Strategien gefunden, wenn ihr clean seid und trotzdem von den... vielleicht kennt das jemand hier auch.
2 Antworten
jörg_haftraus18.08.2026
Das mit dem Auf und Ab beim Essen, das macht mich echt fertig – das kenn ich irgendwie. Seit ich clean bin, hab ich das auch, dass ich mal gar nichts essen will und dann weider total viel. Mir hat der Koch in der Suppenküche neulich mal erzählt, dass das normal ist, wenn der Korper sich umstellt. Ist wohl auch bei mir mit dem "Fast Food" fruher ahnlich gewesen, nur halt anders. Hab versucht, mehr so Sachen zu essen, die den Bauch voll machen, aber nicht so schwer sind, wie Gemuse und so. Weiß nicht, ob das hilft.
jule_perfection18.08.2026
@elifsmileagain das Auf‑und‑Ab beim Essen klingt so vertraut – bei mir nach den ersten 2 Monaten clean war das fast taeglich. Ich hab gemerkt, das die Leere nach den langen Lernnaechten manchmal fast wie ein Hunger‑Trigger wirkt, obwohl ich eigentlich nur die Routine vermisse. Letztens hab ich versucht, feste kleine Mahlzeiten zu planen, aber das geht bei mir oft in Stressphasen komplett floeten, und dann esse ich wieder zu viel. Vielleicht hilft es, das Essen weniger als Belohnung, sondern als „Pausen‑Ritual“ zu sehen? 😊
Kokain im Kopf – hilft das bei meinem Esschaos
Von elifsmileagain · · 2 Antworten · 0 Reaktionen
Ich sitz grad nach meiner Schicht in der Klinik, das Licht ist schon halb gedimmt und die Stille dröhnt irgendwie in meinem Kopf. Seit 21 Tagen bin ich clean von Alkohol und Weed, das fühlt sich schon echt gut an, aber das ständige Auf und Ab mit dem Essen macht mich fertig. Letztes Mal hab ich versucht, ein bisschen Koks zu schnupfen, weil ich dachte, das könnte den Hunger kurz wegdrücken und mir die Energie geben, die ich für die Ausbildung brauch.
Das war natürlich nciht die beste Idee – ich war super nervös, mein Herz hämmerte und dann kam das typische Craving zurück, nur diesmal für Süßes, und ich hab mich sofort über eine Tüte Chips hermümmeln können. Ich weiß, das klingt vielleicht verrückt, aber das kurze High hat mich kurzzeitig von den Essattacken abgelenkt, und danach war ich total leer und habe wieder zu viel gegessen, weil ich mich so ausgebrannt gefühlt hab.
Habt ihr das schon erlebt, dass ein kurzer Kick mit Koks das Essen irgendwie „unterdrückt“, aber dann total nach hinten losgeht? Oder habt ihr andere Strategien gefunden, wenn ihr clean seid und trotzdem von den... vielleicht kennt das jemand hier auch.
2 Antworten
jörg_haftraus ·
Das mit dem Auf und Ab beim Essen, das macht mich echt fertig – das kenn ich irgendwie. Seit ich clean bin, hab ich das auch, dass ich mal gar nichts essen will und dann weider total viel. Mir hat der Koch in der Suppenküche neulich mal erzählt, dass das normal ist, wenn der Korper sich umstellt. Ist wohl auch bei mir mit dem "Fast Food" fruher ahnlich gewesen, nur halt anders. Hab versucht, mehr so Sachen zu essen, die den Bauch voll machen, aber nicht so schwer sind, wie Gemuse und so. Weiß nicht, ob das hilft.
jule_perfection ·
@elifsmileagain das Auf‑und‑Ab beim Essen klingt so vertraut – bei mir nach den ersten 2 Monaten clean war das fast taeglich. Ich hab gemerkt, das die Leere nach den langen Lernnaechten manchmal fast wie ein Hunger‑Trigger wirkt, obwohl ich eigentlich nur die Routine vermisse. Letztens hab ich versucht, feste kleine Mahlzeiten zu planen, aber das geht bei mir oft in Stressphasen komplett floeten, und dann esse ich wieder zu viel. Vielleicht hilft es, das Essen weniger als Belohnung, sondern als „Pausen‑Ritual“ zu sehen? 😊