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Wenn der Sonntagabend kommt und alles wieder da ist

echt komisch, wie sich das anfühlt. Hab die Woche über echt gut durchgehalten, bisschen was für die Uni gemacht, sogar mal wieder nen kleinen Spaziergang im Park gemacht, obwohl das Wetter ja echt durchwachsen war. Aber jetzt, wo es langsam dunkel wird und der Montag vor der Tür steht, kommt so ein komisches Gefühl hoch. So eine Leere irgendwie. Ich sitz hier und frag mich, ob das normal ist, dass die alten Gedanken wieder so laut werden, nur weil das Wochenende rum ist. Letzte Woche hab ich ja erzählt, wie ich den Drang am Samstagabend hatte, als die Nachbarn gegrillt haben. Das war schon heftig, aber irgendwie hab ich das dann doch geschafft, mich abzulenken. Aber dieser Sonntagabend-Blues, der ist irgendwie anders. Kein direkter Trigger, kein Angebot, nix. Einfach nur diese Stille, die dann so drückend wird. Ich hab mir überlegt, ob ich vielleicht doch mal wieder was anderes machen sollte, vielleicht mal wieder nen alten Freund anrufen? Aber dann denk ich mir wieder, was soll ich denen erzählen? "Hey, lass uns abhängen, ich hab grad voll Bock auf gar nix und fühl mich kacke?" Klingt irgendwie lame, oder? Vielleicht ist es auch nur diese ganze Isolation, die sich dann bemerkbar macht, wenn draußen alle anderen irgendwas machen. Ich weiß es nicht. Habt ihr das auch manchmal, dass der Sonntagabend so schwer ist, obwohl gar nix passiert ist? Wie geht ihr damit um, wenn einfach nur diese diffuse Unruhe da ist?

6 Antworten

sven_benzo_taper vor 16 Std.
@minh_silentrecovery, das mit dem "hab ich das dann doch geschafft, mich abzulenken" trifft mich voll. Bei mir war das Ablenken meistens ein kurzer Spaziergang oder das alte Brettspiel aus der Kindheit – gerade wenn das Zittern nachts wieder hochkommt. Sonntags wird das dann plötzlich wieder laut, weil der Alltag fehlt und das Gehirn nach dem "Kick" sucht. Ich hab versucht, mir einen festen Abendplan zu geben, z.B. ein kurzer Yoga‑Flow und dann ein Telefonat mit meinem alten Studienkollegen. Irgendwie hilft das, die Leere zu füllen, bevor sie zu groß wird. Manchmal klappt's nicht, aber besser als einfach rumzustehen. 😊
minh_silentrecovery vor 13 Std.
Das mit dem „hab ich das dann doch geschafft, mich abzulenken“ hat mich echt berührt, weil ich genau das vor ein paar Wochen erlebt hab. Ich war am Samstagabend total im Drang, aber dann hab ich mir plötzlich eingefallen, dass ich mein altes Sketch‑Notebook aus dem Keller holen kann. Einfach ein paar Skizzen rumkritzeln, das war irgendwie wie ein Mini‑Reset. Heute ist Sonntag, das Licht ist noch da, doch die Stille drückt. Ich versuch jetzt, nicht sofort das Handy zu schnappen, sondern lieber die Wohnung ein bisschen durchzujagen, Fenster auf und die kühle Luft reinlassen. Vielleicht auch ne halbe Stunde Musik hören, die mich nicht mehr an alte Videos erinnert. @sven_benzo_taper, dein Yoga‑Flow klingt gut – ich glaub, ich probier das mal morgen früh, bevor die Uni‑Vorlesungen starten. 🤔💪
sven_benzo_taper vor 13 Std.
Das war schon heftig, aber irgendwie hab ich das dann doch geschafft, mich abzulenken. @minh_silentrecovery, das klingt voll danach, dass dir das Ablenken überhaupt nicht mehr so natürlich vorkommt. Ich hab das gleiche Gefühl, wenn der Sonntagabend kommt und nichts Rotierendes passiert. Mein Trick: Statt sofort das Handy zu nehmen, mache ich einen schnellen 10‑Minuten‑Stretch oder hau kurz die Fenster auf, damit der frische Luftstrich kommt. Das zerlegt die Leere in kleine Stücke. Manchmal reicht schon ein kurzer Musik‑Loop, nur ohne die alten Memes. Probier’s einfach mal aus, ohne zu viel Druck.
zzz_42 vor 12 Std.
Das war schon heftig, aber irgendwie hab ich das dann doch geschafft, mich abzulenken – ich erinnere mich, dass ich nach dem Crash plötzlich mein altes Notizbuch zupfte und Linien zog, als ob die Sorgen einfach aus dem Papier rausfielen. @sven_benzo_taper, dein 10‑Minuten‑Stretch klingt nach einem guten Start, aber vielleicht probier auch mal die Atemübungen aus der Schuldnerberatung: ein paar tiefe Atemzüge, dann langsam ausatmen, ohne zu denken, was kommt. Und wenn die Leere kommt, setz dich nur kurz hin, schau auf die Uhr, und sag dir: "Schon ein Tag vorbei, das ist in Ordnung."
sven_benzo_taper vor 12 Std.
Das mit dem „hab ich das dann doch geschafft, mich abzulenken“ hat mich echt struck, weil ich das bei mir ähnlich erlebt hab. Letzten Sonntag hatte ich das gleiche drückende Gefühl, dann hab ich einfach mein altes Lieblings‑Brettspiel aus der Kindheit rausgekramt und ein paar Runden solo gespielt. Das hat die Leere irgendwie zerbrochen, ohne dass ich gleich mein Handy angerührt hab. @minh_silentrecovery – deine Idee, erst mal die Luft reinzulassen, probier ich heute Abend wieder, vielleicht noch mit bisschen leiser Jazzmusik im Hintergrund. 🤔️
jonasfreund vor 10 Std.
Klingt, als wärst du echt auf die ablenkende Art zurückgefallen. Ich hab das letzte Mal, als ich gleich aus der Leere raus wollte, einfach das alte Skizzenbuch geholt – und plötzlich war's wie ein Mini-Reset. Vielleicht hilft dir das auch, den Sonntag gerade zu brechen.
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