Suchthilfeverzeichnis › Hilfeweg › Selbsthilfe
In der Selbsthilfe triffst du Menschen, die dasselbe erlebt haben. Die Teilnahme ist kostenlos, braucht keinen Antrag und meist keine Anmeldung. Du kannst einfach kommen und erst einmal nur zuhören.
🚑 Akut gefährlich? Bei Bewusstlosigkeit, Atemproblemen, Krampfanfall oder Suizidgedanken sofort den Notruf 112 wählen.
Für alle – vor, während und nach einer Behandlung. Es gibt Gruppen für Alkohol, Drogen, Medikamente, Glücksspiel und für Angehörige. Viele Gruppen treffen sich auch online.
Unsicher, was du am Telefon sagen sollst? So gelingt der erste Anruf – mit Sätzen zum Ablesen.
Kostenlos. Manche Gruppen sammeln freiwillig für Raummiete und Kaffee.
So lange du möchtest. Viele bleiben über Jahre, weil die Gruppe trägt, wenn andere Hilfen enden.
Nichts. Keinen Antrag, keine Überweisung, keine Diagnose.
Hier zeigen wir, was Menschen beim ersten Kontakt wirklich erlebt haben: Gab es einen Platz? Wie lange war die Wartezeit? Woran hat es gehakt?
Dafür sammeln wir anonyme Rückmeldungen. Noch sind es zu wenige, um sie ehrlich auszuwerten – wir zeigen lieber nichts als geschätzte Zahlen.
Du hattest schon Kontakt mit einer Stelle? Such sie im Verzeichnis und tippe dort auf „Ich hatte Kontakt" – das dauert zehn Sekunden und hilft den Nächsten. Die Auswertung nach Regionen findest du im Versorgungs-Atlas.
Das hängt von der Gruppe ab. Viele heißen dich willkommen, sobald du den Wunsch hast, etwas zu ändern. Nüchtern zum Treffen zu kommen wird fast überall erwartet.
Nein, sie ergänzt sie. Bei körperlicher Abhängigkeit gehört der Entzug in ärztliche Hände.
Allgemeine Orientierung zum deutschen Suchthilfesystem – kein Ersatz für eine persönliche Beratung. Einzelheiten unterscheiden sich je Kostenträger und Bundesland; verbindlich ist, was Beratungsstelle, Klinik oder Kostenträger dir sagen. Etwas stimmt nicht? Schreib uns.