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Öffentlich lesbarer Thread
Online-Casino im Keller – warum das alles wieder so leicht fällt
Von marcus_substivor 2 Std.💬 0❤️ 0
Ich sitz gerade im Kotti‑Bad, das Licht dringt durch das alte Fenster und ich denke drüber nach, wie schnell ich von einem kleinen Klick auf ‘Play’ wieder im Sog bin. Seit einem Monat bin ich clean von Opioiden, das fühlt sich an wie ein kleiner Sieg, aber gleichzeitig krabbelt da immer noch diese Leere, die ich irgendwie füllen will. Vor ein paar Tagen hab ich beim Online‑Casino ein paar Euro gesetzt – nur ’n bisschen Zeitvertreib, dachte ich. Und plötzlich war ich wieder im „nur noch ein Spin“-Modus, weil das Rauschen vom Bildschirm irgendwie das gleiche Geräusch macht wie das Rauschen vom Pumpen.
Hab ich das jetzt nur mit dem Rivotril erklärt, weil das Teilchen im Kopf nicht mehr so stark wirkt? Oder liegt’s an der Routine, die ich so lange hatte? Ich weiß, das System hier kennt mich – ich hab jede Beratungsstelle zwischen Kotti und Leopoldplatz abgeklappert, und trotzdem find ich immer wieder Wege, mich zu betäuben, nur eben mit Zahlen.
Wie geht ihr mit diesem “nur noch ein Spiel‑mal” um, wenn das eigentliche Ziel doch nur das Gefühl von Kontrolle ist? Ich hab neulich über die Angst geschrieben, wenn der Clean schon ein Monat ist, und das hat mir geholfen, ein bisschen Klarheit zu finden. Aber das Casino zieht mich trotzdem an, weil ich denke, das wäre ein “sicheres” Ventil.
Habt ihr Tipps, wie man den Drang, einfach nur zu klicken, ablenken kann, ohne sofort wieder zu den Drogen zu greifen? Ich will nicht wieder im Keller landen, weil das Spiel mir ‘ne kurze Flucht verspricht. Vielleicht ein anderer Hobby, ein Spaziergang im Park, oder einfach nur ein offenes Ohr? 😔 Ich bin gespannt, was ihr so erlebt habt und ob ihr einen Weg gefunden habt, das “nur noch ein Klick” zu stoppen. Danke.
Online-Casino im Keller – warum das alles wieder so leicht fällt
Von marcus_substi · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Ich sitz gerade im Kotti‑Bad, das Licht dringt durch das alte Fenster und ich denke drüber nach, wie schnell ich von einem kleinen Klick auf ‘Play’ wieder im Sog bin. Seit einem Monat bin ich clean von Opioiden, das fühlt sich an wie ein kleiner Sieg, aber gleichzeitig krabbelt da immer noch diese Leere, die ich irgendwie füllen will. Vor ein paar Tagen hab ich beim Online‑Casino ein paar Euro gesetzt – nur ’n bisschen Zeitvertreib, dachte ich. Und plötzlich war ich wieder im „nur noch ein Spin“-Modus, weil das Rauschen vom Bildschirm irgendwie das gleiche Geräusch macht wie das Rauschen vom Pumpen.
Hab ich das jetzt nur mit dem Rivotril erklärt, weil das Teilchen im Kopf nicht mehr so stark wirkt? Oder liegt’s an der Routine, die ich so lange hatte? Ich weiß, das System hier kennt mich – ich hab jede Beratungsstelle zwischen Kotti und Leopoldplatz abgeklappert, und trotzdem find ich immer wieder Wege, mich zu betäuben, nur eben mit Zahlen.
Wie geht ihr mit diesem “nur noch ein Spiel‑mal” um, wenn das eigentliche Ziel doch nur das Gefühl von Kontrolle ist? Ich hab neulich über die Angst geschrieben, wenn der Clean schon ein Monat ist, und das hat mir geholfen, ein bisschen Klarheit zu finden. Aber das Casino zieht mich trotzdem an, weil ich denke, das wäre ein “sicheres” Ventil.
Habt ihr Tipps, wie man den Drang, einfach nur zu klicken, ablenken kann, ohne sofort wieder zu den Drogen zu greifen? Ich will nicht wieder im Keller landen, weil das Spiel mir ‘ne kurze Flucht verspricht. Vielleicht ein anderer Hobby, ein Spaziergang im Park, oder einfach nur ein offenes Ohr? 😔 Ich bin gespannt, was ihr so erlebt habt und ob ihr einen Weg gefunden habt, das “nur noch ein Klick” zu stoppen. Danke.