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Öffentlich lesbarer Thread

Mein Kühlschrank ist mein bester Freund geworden

Hey Leute, ich sitz hier grad mit meiner Tasse Tee, draußen wird's schon wieder dunkel und ich muss sagen, mein Kühlschrank ist echt mein bester Freund geworden. Klingt bescheuert, ich weiß. Aber seid ich halt clean bin, also jetzt seit fast 11 Monaten, hab ich irgendwie einen ganz neuen Respekt vor Dingen entwickelt, die einfach nur da sind und funktionieren. Mein Kühlschrank halt. Ich hab da jetzt so einen Plan, was ich wann esse und versuche wirklich, mich gut zu versorgen. Das ist für mich ein riesiger Schritt, weil früher war das ja alles nur Chaos. Essen war, wenn überhaupt, dann irgendwas vom Imbiss oder halt das, was grad da war und schnell ging. Jetzt hab ich so kleine Boxen vorbereitet, Gemüse, Obst, Sachen, die ich gut kauen kann, weil mein Magen immer noch ab und zu zickt. Ich hab letztens auch wieder angefangen, so ein bisschen im Supermarkt zu gucken, was es so gibt. Das war vorher undenkbar, weil ich ja irgendwie nur an den nächsten Schuss gedacht hab oder eben daran, wie ich irgendwie was Essbares zusammenbekomme. Jetzt steh ich da und denk: "Okay, was brauch ich für die nächsten Tage?" Und dann pack ich das ein. Das gibt mir so ein Gefühl von Kontrolle, versteht ihr? Weil mein Leben ja auch sonst irgendwie oft aus den Fugen gerät, wenn ich nicht aufpasse. Wie macht ihr das eigentlich so mit dem Essen und der Struktur im Alltag? Hat da jemand auch solche kleinen Tricks, die ihm helfen, den Tag zu überstehen? Ich hab ja damals echt gedacht, ich schaff das nimmer, aber jetzt merke ich, dass es doch geht. Manchmal ist es nur echt anstrengend, sich immer wieder aufzuraffen. Aber so ein voller Kühlschrank, das ist halt auch ein Zeichen, dass man sich kümmert. Um sich selbst. Und das ist neu für mich. Aber irgendwie gut. Bin gespannt, ob jemand ähnliche Erfahrungen hat.
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