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Öffentlich lesbarer Thread

Wie kann ich meiner Familie erklären, dass Sucht kein „Schandfleck“ ist

(lese mich noch durch den thread, aber direkt mal was dazu) Also, ich sitz gerade auf meinem Balkon, die Sonne ist jetzt total grau, und ich denke an unseren letzten Familienabend. Wir haben noch Brot gebacken, und mein Bruder hat in die Küche gerannt, weil er meinte, er könne einen „tern“ Apfel rühren, und ich konnte nicht anders, als zu lachen – aber ich hab dabei die ganze Zeit die Angst gehabt, dass er uns wieder sehen will, weil er meint, wir laufen alle so rum und sind irgendwie „bescheuert“. Ich hab mir immer gedacht: „Wenn ich richtig red, dann sag ich nur, dass ich nicht mehr der Typ bin, der den Benzin im Handy chillt.“ Doch dann kommt die Rede von „Scham“ und der Satz „Du bist nicht der Typ, der…“. Und da ist mein Herz, das eher einen Schokohaufen spielt. Ich will nicht, dass meine Eltern sehen, dass ich Probleme habe, weil das für sie ein Eingriff in ihr Leben wirkt. Ich will auch nicht, dass meine kleinen Cousins denken, dass ich auf meine eigenen Gerichte und zum Beispiel das Gebet, das ich jede Nacht mache, verzichte. Ich habe in den letzten fünf Monaten klug gelernt, dass Meditation und Gebet nicht für mich..!! s.o meinen Lebenslauf zu ändern, nur weil ich mich ein bisschen „geblendet“ fühlte, aber eigentlich fällt mir das immer schwer. Also, frage ich euch: Wie habt ihr das in eurer Familie schon mal angesprochen, ohne dass es zu einer “Sucht-Battle” Blogpost-Session wurde? Und, wenn ihr das Herz an die Müttern gebt, was war das ein bisschen der erste Wunsch? Ich würde mich freuen, eure Köpfe zu hören und vielleicht ein bisschen Klarheit für mein Herz zu finden. (💬)
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