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Benzos & der 'Runterkomm-Mythos' – Wer braucht die wirklich

Hey Leute, ich sitz hier grade und denk über die Zeit nach, als ich noch täglich Kokain genommen hab. Ihr wisst ja. und ich war in der Gastro-Szene,. und da war Koks irgendwie... allgegenwärtig. Um wach zu bleiben, um die Energie hochzuhalten. Aber was danach kam, das war oft das eigentliche Problem. Dieses krasse runterkommen, das Herz, das rast, die Gedanken, die Karussell fahren. Und da kamen dann die Benzos ins Spiel. Erst nur ab und zu, um die Nacht zu überstehen, dann immer häufiger. Ich hab mich gefragt, wie viele von uns das kennen. Dieses Gefühl, dass man nach dem "Kick" irgendwie erstmal wieder auf den Boden kommen muss, und dafür greift man zu etwas, das einen komplett ausknipst. War das bei euch auch so? Dieses Denken: "Ich brauch das jetzt, sonst dreh ich durch"? Bei mir war das echt so ein Teufelskreis. Erst der Aufputsch, dann die Angst und das Unwohlsein, und dann die Pillen, um das Ganze zu betäuben. Mittlerweile bin ich ja clean, Gott sei Dank. Und ich merke, wie mein Körper und mein Kopf lernen, mit diesen Hochs und Tiefs umzugehen, ohne die chemische Keule. Aber ich frag mich schon, wie stark dieser "Runterkomm-Mythos" eigentlich ist, gerade in Berufen, wo man eh schon ständig unter Strom steht. Ich hab das damals als Notwendigkeit gesehen, als Teil des Jobs, irgendwie. Aber war es das wirklich? Oder war es nur eine weitere Ausrede, um weiterzumachen? Ich bin gespannt, was ihr dazu sagt. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht, mit Benzos als "Gegengewicht" zum Koks oder anderen Stimulanzien? Wie seid ihr da rausgekommen? Liebe Grüße, sabrina_koks... sorry, bin grad voll im kopfchaos.
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