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Öffentlich lesbarer Thread
Schlafmittel, die mich fast wieder zurückziehen
Von lottes_lichtervor 1 Std.💬 0❤️ 0
kurz bevor ich ins bett falle:
Also, ich sitz hier gerade im Zimmer, Regen trommelt gegen das Fenster und ich kann nicht anders, als an die Zeit vor 9 Monaten zu denken, als alles um mich rum so laut war. Ich hab damals nach der Klinik wieder versucht, mit Z‑Drugs zu schlafen, weil die Angst in der Nacht einfach zu stark war. Einmal hab ich mir ein kleines Päckchen aus dem Schrank geholt, dachte, das ist ja nur “einmal”, und dann… naja, das war das Ende vom Satz.
Um ehrlich zu sein, das war das erste Mal, dass ich das Gefühl hatte, ich könnte die Kontrolle wirklich verlieren. Ich lag stundenlang wach, mein Herz hämmerte und die Gedanken an Schule, Noten, das nächste Gespräch mit den Eltern waren wie ein endloser Loop. Das Benzodiazepin hat dann kurzzeitig das Ganze „ausgeschaltet“, aber danach war ich noch müder und irgendwie leer.
Seit dem Klinikaufenthalt hab ich das DBT‑Skills‑Training durchgezogen und versuch jetzt, meine Schlafroutine irgendwie “natürlich” zu halten. Ich hab jetzt feste Schlaf‑ und Aufwachzeiten, trinke keinen Kaffee nach 15 Uhr und mach abends Atemübungen. Manchmal klappt das, aber an Tagen, an denen die Hausaufgaben sich wie ein Berg anfühlen, spüre ich das alte Verlangen nach der schnellen “Beruhigung”.
Habt ihr Strategien, wie ihr nachts durchhaltet, wenn das Verlangen nach einem schnellen Schlummer‑Pillen‑Kick plötzlich stark wird? Oder vielleicht ein kleines Ritual, das ihr nutzt, um die Gedanken zu beruhigen, bevor ihr überhaupt an ein Medikament denkt? Ich fühl mich manchmal so allein mit diesem Drang, und es wäre echt hilfreich zu wissen, wer sonst noch sowas erlebt und was euch geholfen hat.
Danke, wenn ihr was teilen könnt. ❤️
Schlafmittel, die mich fast wieder zurückziehen
Von lottes_lichter · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
kurz bevor ich ins bett falle:
Also, ich sitz hier gerade im Zimmer, Regen trommelt gegen das Fenster und ich kann nicht anders, als an die Zeit vor 9 Monaten zu denken, als alles um mich rum so laut war. Ich hab damals nach der Klinik wieder versucht, mit Z‑Drugs zu schlafen, weil die Angst in der Nacht einfach zu stark war. Einmal hab ich mir ein kleines Päckchen aus dem Schrank geholt, dachte, das ist ja nur “einmal”, und dann… naja, das war das Ende vom Satz.
Um ehrlich zu sein, das war das erste Mal, dass ich das Gefühl hatte, ich könnte die Kontrolle wirklich verlieren. Ich lag stundenlang wach, mein Herz hämmerte und die Gedanken an Schule, Noten, das nächste Gespräch mit den Eltern waren wie ein endloser Loop. Das Benzodiazepin hat dann kurzzeitig das Ganze „ausgeschaltet“, aber danach war ich noch müder und irgendwie leer.
Seit dem Klinikaufenthalt hab ich das DBT‑Skills‑Training durchgezogen und versuch jetzt, meine Schlafroutine irgendwie “natürlich” zu halten. Ich hab jetzt feste Schlaf‑ und Aufwachzeiten, trinke keinen Kaffee nach 15 Uhr und mach abends Atemübungen. Manchmal klappt das, aber an Tagen, an denen die Hausaufgaben sich wie ein Berg anfühlen, spüre ich das alte Verlangen nach der schnellen “Beruhigung”.
Habt ihr Strategien, wie ihr nachts durchhaltet, wenn das Verlangen nach einem schnellen Schlummer‑Pillen‑Kick plötzlich stark wird? Oder vielleicht ein kleines Ritual, das ihr nutzt, um die Gedanken zu beruhigen, bevor ihr überhaupt an ein Medikament denkt? Ich fühl mich manchmal so allein mit diesem Drang, und es wäre echt hilfreich zu wissen, wer sonst noch sowas erlebt und was euch geholfen hat.
Danke, wenn ihr was teilen könnt. ❤️