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Öffentlich lesbarer Thread
Wie ich das Handy schon mal aus dem Haus gekehrt habe
Von ute_bvor 2 Std.💬 0❤️ 0
Wer kennt's, dass der Handy-Ballon am Rande des Kühlschranks plötzlich Zumtal wurde? Und dann kommt er auf die andere Seite, still und unbedeutend wie ein Dackel, und überall nur noch die Routine bleibt. Ich hab das letzte Mal, als ich auf dem Weg zur Arbeit war, mitten in der Mittagspause die Entscheidung getroffen, das Handy aus dem Haus zu kippen – komplett von der Ecke in die Schublade, übersät mit alten Postkarten und dem Foto von der ersten gemeinsamen Geburtstagsfeier. Warum? Weil es das Ritual war, in dem er sich immer ein Glas Bier in die Hand nahm. Ich fühlte mich, als würde ich so an ein wenig Wahn zurückschließen, den Spagat zwischen “keine Trigger” und „ich bin immer noch hier“ zu meistern.
Okay, ich bin keine Superheldin, aber das hat mir wirklich geholfen: Ich habe mir mitten im Laufwerk ein bisschen Zeit genommen, mit den Eltern zu telefonieren – sie haben mir erklärt, dass sie auch immer wussten, was ihr Kind braucht, wenn er sich aus dem Dreck saugt und wieder zurückkommt. Und ich habe mir dabei stark vorgenommen, bei mir selbst mehr Regeln zu leben: Nach der Arbeit direkt ins Fitnessstudio, nicht mehr im Auto ein Sandwich essen, sondern zuhause ein bisschen Sport. Ich hab das Handy, wenn ich hungere, nicht mehr in den „Statt-Sofas“-Modus schalten.
Hast du das Gefühl, dass deine Gegenstände manchmal – oder die, die du mit dem süchtigen Partner teilst – ein bisschen überladen sind? Oder hast du auch schon versucht, etwas zu entfernen, damit die Haube der Trägheit kühler wirkt? Würde gern hören, wie ihr damit umgeht.
Wie ich das Handy schon mal aus dem Haus gekehrt habe
Von ute_b · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Wer kennt's, dass der Handy-Ballon am Rande des Kühlschranks plötzlich Zumtal wurde? Und dann kommt er auf die andere Seite, still und unbedeutend wie ein Dackel, und überall nur noch die Routine bleibt. Ich hab das letzte Mal, als ich auf dem Weg zur Arbeit war, mitten in der Mittagspause die Entscheidung getroffen, das Handy aus dem Haus zu kippen – komplett von der Ecke in die Schublade, übersät mit alten Postkarten und dem Foto von der ersten gemeinsamen Geburtstagsfeier. Warum? Weil es das Ritual war, in dem er sich immer ein Glas Bier in die Hand nahm. Ich fühlte mich, als würde ich so an ein wenig Wahn zurückschließen, den Spagat zwischen “keine Trigger” und „ich bin immer noch hier“ zu meistern.
Okay, ich bin keine Superheldin, aber das hat mir wirklich geholfen: Ich habe mir mitten im Laufwerk ein bisschen Zeit genommen, mit den Eltern zu telefonieren – sie haben mir erklärt, dass sie auch immer wussten, was ihr Kind braucht, wenn er sich aus dem Dreck saugt und wieder zurückkommt. Und ich habe mir dabei stark vorgenommen, bei mir selbst mehr Regeln zu leben: Nach der Arbeit direkt ins Fitnessstudio, nicht mehr im Auto ein Sandwich essen, sondern zuhause ein bisschen Sport. Ich hab das Handy, wenn ich hungere, nicht mehr in den „Statt-Sofas“-Modus schalten.
Hast du das Gefühl, dass deine Gegenstände manchmal – oder die, die du mit dem süchtigen Partner teilst – ein bisschen überladen sind? Oder hast du auch schon versucht, etwas zu entfernen, damit die Haube der Trägheit kühler wirkt? Würde gern hören, wie ihr damit umgeht.