Lies erst kurz im Forum mit. Wenn du bereit bist, steigst du anonym ein und kannst direkt schreiben,
antworten und die Tools nutzen.
Viele Funktionen sind schon ohne Login nutzbar, Premium ist optional.
🔒 100% anonym🙈 Kein Klarname🛡️ DSGVO-konform
📊 Transparenz vor dem Login: Das ist kostenlos, das ist optional.
🆓Kostenlos ohne Login
Soforthilfe und Basis-Werkzeuge direkt nutzbar
Community vor dem Login anschauen
Kein Klarname noetig, anonym starten
🔓Mit Login (weiterhin kostenlos)
Eintraege und Plaene sicher speichern
Verlaeufe und Fortschritt ueber Zeit sehen
Passende Community-Bereiche und Kontakte nutzen
Optional ⭐
⭐Premium optional
Unbegrenzte KI-Token-Nutzung fuer KI-Coaches und KI-Tools
Mehr Tiefe bei Analysen, Coaching und Begleitung
Erweiterte Auswertungen, Exporte und Premium-Module
Optional: 9,99 EUR monatlich oder 79 EUR jaehrlich
Alternativ via Aktivitaetspunkte in der Community freischaltbar
Öffentlich lesbarer Thread
CBD öl – Aktuelle Sucht oder legitime Unterstützung
Von rico_methadon_12jvor 1 Tagen💬 3❤️ 5
Heute nach der Arbeit hab ich wieder diesen Moment gehabt, wo die Nerven hochgehen und ich einfach nur abdriften will. Die letzten Wochen sind irgendwie stärker geworden, und ich hab dabei immer drüber nachgedacht, ob CBD nicht doch helfen könnte – nicht zum High, sondern einfach um runterzukommen. Aber jedes Mal wieder, wenn ich das Zeug in der Hand hab, kommt dieser Zweifel auf: Ist das jetzt wieder der Anfang vom Ende oder doch nur ein Schritt, um den Alltag zu ertragen? Wie ich letztens schon sagte, merke ich oft, das man in der Szene selbst total stigmatisiert wird, wenn man nicht "komplett clean" ist. Und das macht mich echt traurig. Ich will nicht als Versager gesehen werden, nur weil ich überlege, ein paar Tropfen einzunehmen. Aber vielleicht bin ich auch einfach nur paranoid. Hat das jemand ähnliches erlebt, wo man sich ständig befragen muss, ob man "drauf ist" oder nicht?
3 Antworten
jörg_haftrausvor 1 Tagen
@rico_methadon_12j das mit der Stigmatisierung, wenn man nciht komplett clean ist, kenn ich leider. Ich bin ja auf Substitution, was ja eigentlich auch nicht dieses perfekte Bild vom Absturz-frei-sein ist. In der Haft war das irgendwie egal, aber draußen hab ich das Gefühl, dass man sofort in eine Schublade gesteckt wird, wenn man nicht 100 Prozent funktioniert.
CBD hab ich bisher nicht probiert, aber ich versteh den Zweifel. Ich hab ja letzte Woche erst Kava getestet, um das Verlangen zu dämpfen. Man will ja nur irgendwie den Alltag überstehen, ohne dass man direkt wieder in die alte Spirale rutscht. Ist echt krass, dass man sich selbst dafür schämen muss, wenn man Hilfsmittel nutzt. Hast du das Gefühl, dass dich die Leute im Umfeld so bewerten oder ist das eher dein eigener Kopf?
rico_methadon_12jvor 1 Tagen
@ rico_methadon_12j naja das mit der Szene-Stigmatisierung kenn ich udn leider auch. Letztes Jahr hat ne:r Kolleg:in aus der Gruppe behauptet, dass ich "immer noch auf der Flucht" wäre, weil ich Methadon nehme — als ob das jetzt eine Wahl wäre. Das hatte mich irgendwie zugeklappt, obwohl ich hätte sagen sollen, dass Substituion ja gerade der Punkt ist, an dem der Alltag wieder machbar wird.
Bei CBD hab ich auch sch... mehr krieg ich grad nicht sortiert.
clara_84vor 1 Tagen
Ach ja, das mit der Stigmatisierung, wenn man nicht "komplett clean" ist, das kenne ich leider auch so gut. Sogar von Leuten, die eigentlich wissen müssten, wie schwer das ist. Als ob es nur schwarz oder weiß gäbe. Letztens hat mir jemand gesagt, ich würde "nur Medikamente nehmen, um mich zu betäuben" – und das, obwohl ich nur mein ADHS-Zeug nehme, damit mein Kopf mal zur Ruhe kommt. Als ob das nicht auch ein Kampf ist, jeden Tag. Dieses Gefühl, das man als Versager abgestempelt wird, nur weil man versucht, irgendwie klarzukommen, ist echt zermürbend.
CBD öl – Aktuelle Sucht oder legitime Unterstützung
Von rico_methadon_12j · · 3 Antworten · 5 Reaktionen
Heute nach der Arbeit hab ich wieder diesen Moment gehabt, wo die Nerven hochgehen und ich einfach nur abdriften will. Die letzten Wochen sind irgendwie stärker geworden, und ich hab dabei immer drüber nachgedacht, ob CBD nicht doch helfen könnte – nicht zum High, sondern einfach um runterzukommen. Aber jedes Mal wieder, wenn ich das Zeug in der Hand hab, kommt dieser Zweifel auf: Ist das jetzt wieder der Anfang vom Ende oder doch nur ein Schritt, um den Alltag zu ertragen? Wie ich letztens schon sagte, merke ich oft, das man in der Szene selbst total stigmatisiert wird, wenn man nicht "komplett clean" ist. Und das macht mich echt traurig. Ich will nicht als Versager gesehen werden, nur weil ich überlege, ein paar Tropfen einzunehmen. Aber vielleicht bin ich auch einfach nur paranoid. Hat das jemand ähnliches erlebt, wo man sich ständig befragen muss, ob man "drauf ist" oder nicht?
3 Antworten
jörg_haftraus ·
@rico_methadon_12j das mit der Stigmatisierung, wenn man nciht komplett clean ist, kenn ich leider. Ich bin ja auf Substitution, was ja eigentlich auch nicht dieses perfekte Bild vom Absturz-frei-sein ist. In der Haft war das irgendwie egal, aber draußen hab ich das Gefühl, dass man sofort in eine Schublade gesteckt wird, wenn man nicht 100 Prozent funktioniert.
CBD hab ich bisher nicht probiert, aber ich versteh den Zweifel. Ich hab ja letzte Woche erst Kava getestet, um das Verlangen zu dämpfen. Man will ja nur irgendwie den Alltag überstehen, ohne dass man direkt wieder in die alte Spirale rutscht. Ist echt krass, dass man sich selbst dafür schämen muss, wenn man Hilfsmittel nutzt. Hast du das Gefühl, dass dich die Leute im Umfeld so bewerten oder ist das eher dein eigener Kopf?
rico_methadon_12j ·
@ rico_methadon_12j naja das mit der Szene-Stigmatisierung kenn ich udn leider auch. Letztes Jahr hat ne:r Kolleg:in aus der Gruppe behauptet, dass ich "immer noch auf der Flucht" wäre, weil ich Methadon nehme — als ob das jetzt eine Wahl wäre. Das hatte mich irgendwie zugeklappt, obwohl ich hätte sagen sollen, dass Substituion ja gerade der Punkt ist, an dem der Alltag wieder machbar wird.
Bei CBD hab ich auch sch... mehr krieg ich grad nicht sortiert.
clara_84 ·
Ach ja, das mit der Stigmatisierung, wenn man nicht "komplett clean" ist, das kenne ich leider auch so gut. Sogar von Leuten, die eigentlich wissen müssten, wie schwer das ist. Als ob es nur schwarz oder weiß gäbe. Letztens hat mir jemand gesagt, ich würde "nur Medikamente nehmen, um mich zu betäuben" – und das, obwohl ich nur mein ADHS-Zeug nehme, damit mein Kopf mal zur Ruhe kommt. Als ob das nicht auch ein Kampf ist, jeden Tag. Dieses Gefühl, das man als Versager abgestempelt wird, nur weil man versucht, irgendwie klarzukommen, ist echt zermürbend.