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Endlich ein kleiner Sieg – mein erster Schritt ohne Schuldgefühle
Von blumevor 2 Std.💬 0❤️ 0
Heute war ein seltsamer Mix aus Erleichterung und Frust, weil ich endlich etwas geschafft habe, das mir vorher unmöglich vorkam. Ich hatte mich seit Wochen darauf vorbereitet, mit meinem Bruder (37) über sein Spielverhalten zu reden, ohne dass ich gleich in die alte Schuld‑Schleife gerate, die ich immer wieder spüre, wenn er wieder im Wohnzimmer vor dem Tablet hockt. Ich habe mir vorher ein paar Notizen gemacht, nur damit ich nicht komplett ausflippe, wenn er wieder versucht, mir zu erklären, dass das „nur ein bisschen Spaß“ sei.
Um das Gespräch zu starten, habe ich ihn nach dem Abendessen, also wenn er gerade nicht am Zocken ist, einfach gefragt, ob er mal für eine Woche das Handy aus der Hand legen will – keine großen Versprechen, nur ein Test. Zu meiner Überraschung hat er ja gesagt, weil er „auch mal was anderes“ ausprobieren will. Ich hab dann sofort ein gemeinsames Hobby vorgeschlagen: ein kurzer Spaziergang am Rhein entlang, den er eigentlich immer sagt, er mag. Wir sind dann zusammen los, haben geredet, über den Job und das Wetter, und er hat mir sogar gesagt, dass er das ständige Drücken des „Play“-Buttons ein bisschen nervt.
Das war für mich ein echter Fortschritt, weil ich nicht sofort wieder in den „Ich bin schuld“ Modus gefallen bin. Stattdessen hab ich ihm Raum gegeben, selbst zu entscheiden, und das hat die Spannung ein bisschen reduziert. Ich weiß, das ist nur ein kleiner Schritt, aber srsly, das Gefühl, dass ich etwas kontrollieren kann, ist ein echter Boost für mich. Jetzt plane ich, das nächste Mal vielleicht ein Brettspielabend zu organisieren, um die positive Dynamik weiter zu stärken. 😊
Endlich ein kleiner Sieg – mein erster Schritt ohne Schuldgefühle
Von blume · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Heute war ein seltsamer Mix aus Erleichterung und Frust, weil ich endlich etwas geschafft habe, das mir vorher unmöglich vorkam. Ich hatte mich seit Wochen darauf vorbereitet, mit meinem Bruder (37) über sein Spielverhalten zu reden, ohne dass ich gleich in die alte Schuld‑Schleife gerate, die ich immer wieder spüre, wenn er wieder im Wohnzimmer vor dem Tablet hockt. Ich habe mir vorher ein paar Notizen gemacht, nur damit ich nicht komplett ausflippe, wenn er wieder versucht, mir zu erklären, dass das „nur ein bisschen Spaß“ sei.
Um das Gespräch zu starten, habe ich ihn nach dem Abendessen, also wenn er gerade nicht am Zocken ist, einfach gefragt, ob er mal für eine Woche das Handy aus der Hand legen will – keine großen Versprechen, nur ein Test. Zu meiner Überraschung hat er ja gesagt, weil er „auch mal was anderes“ ausprobieren will. Ich hab dann sofort ein gemeinsames Hobby vorgeschlagen: ein kurzer Spaziergang am Rhein entlang, den er eigentlich immer sagt, er mag. Wir sind dann zusammen los, haben geredet, über den Job und das Wetter, und er hat mir sogar gesagt, dass er das ständige Drücken des „Play“-Buttons ein bisschen nervt.
Das war für mich ein echter Fortschritt, weil ich nicht sofort wieder in den „Ich bin schuld“ Modus gefallen bin. Stattdessen hab ich ihm Raum gegeben, selbst zu entscheiden, und das hat die Spannung ein bisschen reduziert. Ich weiß, das ist nur ein kleiner Schritt, aber srsly, das Gefühl, dass ich etwas kontrollieren kann, ist ein echter Boost für mich. Jetzt plane ich, das nächste Mal vielleicht ein Brettspielabend zu organisieren, um die positive Dynamik weiter zu stärken. 😊