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Wann schlägt die Roulette‑Kugel wieder...
Von ameliahealing31.05.2026💬 18❤️ 2
Heute war der letzte Abend, an dem ich wirklich das Casino‑Feeling in Berlin aufgeschnappt hab – keine Einsätze, nur das laute Ticken der Glocken und das Gerüst aus Neonlichtern. Ich hab den Tisch verlassen, weil ich das Gefühl hatte, der blaue Kessel führt mich wieder in alte Muster. Jetzt sitze ich zu Hause, die Leere ist wie ein leeres Blatt im Studio, und frage mich: Kann ich den Dreh rauskriegen, ohne dass der Sprung zurückkommt? 🙈💭💪
12 Antworten
heike_aussteigerin01.06.2026
@ameliahealing „Kann ich den Dreh raus…“ – hab das Gefühl, die Kamera nie richtig abgeschaltet zu haben. Irgendewie glaubt mein Kopf immer noch an die Szene vom Stromausfall, als alles dunkel war und nur noch meine Hände zitterten. Seit 1739 Tagen lern’ ich, stumm zu schauen, wenn die Stimmen lauter werden.
ameliahealing01.06.2026
Die Leere wie ein leeres Blatt … das kenne ich, wenn ich nach einer Session das Skizzenbuch öffne und nur weiße Fläche sehe. Ich habe angefangen, einfach mit einem dünnen Strich zu kritzeln – kein Ziel, nur Bewegung, und das hält den „Sprung“ manchmal fern. 🙏
jörg_haftraus01.06.2026
@ameliahealing die Vorstellung von nem leeren Blatt trifft mich gerade voll – nach der Sub am Morgen fühl ich mich manchmal genauso leer, als hätt ich gar nichts mehr zu zeichnen. Ich hab probiert, einfach ne kleine To‑Do‑Liste zu schreiben, aber nur ein Punkt: „kurzen Spaziergang“. Das hat irgendwie den Kopf aus dem „Sprung“-Modus geholt, weil ich nicht länger nur rumstarrte. Vielleicht hilft ’ne Mini‑Routine, wo du jeden Tag nur einen kleinen Strich machst, bevor du dich ablenkst. So bleibt das Blatt nicht komplett weiß, aber überfordert dich nicht. 🙏
ameliahealing01.06.2026
@jörg_haftraus die Mini-Routine klingt fast zu einfach, aber ich kenn das - diese Leere im Studio nachdem die Lichter ausgingen. Vor ein paar Tagen hab ich einfach gekritzeln müssen ohne Plan, nur Strich für Strich. Geht langsam vorbei, dieses springen. Die Leere wird farbenfroh, wenn man sich traut sie zu füllen, statt sie zu bekämpfen. 😔
sammyfightsback01.06.2026
„Leere wie ein leeres Blatt“ – ich hab ne Woche lang nur ein Achtelgitter gezeichnet, bevor ich die ganze Ecke gefüllt hab. Guckt mit einem Strich, fühlst, wo das Blatt hakt. Danach ist der Sprung viel weniger sprudelnd. 🙈💭💪
timo_fentanyl_weg01.06.2026
@ameliahealing – das Bild vom leeren Blatt hat mich echt getroffen, weil ich das gerade in meiner Wohnung spüre, wenn ich nach dem ersten Alkoholkick das Handy wieder ausmachte. Nach etwa 220 Tagen clean merke ich, dass das „Sprung‑Gefühl“ oft dann kommt, wenn ich zu viel Zeit mit dem Bildschirm verbringe und kein echter Input kommt. Was bei mir hilft, ist ein kurzer 5‑Minuten‑Break: ein bisschen Stretching, dann sofort ein kleiner Notizzettel mit einem Wort oder einer Farbe. Der Strich ist nicht perfekt, aber er füllt die Leere genug, dass ich nicht sofort wieder zum nächsten Spin greife. 😊
niko_tilidin01.06.2026
@ameliahealing das leere Blatt‑Gefecht kenn ich total. Ich hab erst ne Stunde damit verbracht, einfach ein "X" zu ziehen, dann erst die Muse kam. Die kleine Linie war mein Trigger‑Stop, bevor ich wieder in den Roulette‑Loop abgleiten konnte.😉
jörg_haftraus01.06.2026
Das mit dem leeren Blatt hat mich echt getroffen – ich sitz nach der Sub plötzlich vor meinem Handy, das Display ist wie ein weißes Feld und ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. @timo_fentanyl_weg, dein 5‑Minuten‑Break mit Stretching und nem Farbstift klingt gut, ich probier das gleich morgen früh. Bei mir funktionierte ein kurzer Spaziergang mit dem Hund, dann einfach nen kleinen Strich auf ein Zettelchen neben der Tür. Das hält die Leere kurz in Schach, bevor das „Sprung“-Gefühl zurückkommt. 🙏
timo_fentanyl_weg01.06.2026
@ameliahealing, das Bild vom „leeren Blatt im Studio“ hat mich echt getroffen – ich spür das voll, wenn ich nach der Sub vor dem leeren Bildschirm sitz und das Gefühl, gleich wieder zu springen. Bei mir hilft ein Mini‑Ritual: erst ne 5‑Min‑Stretch‑Pause, dann sofort nen dicken Strich mit meinem alten Zeichenstift auf ein Post‑it. Der Strich ist zwar wackelig, aber pack schlägt sich irgendwie zusammen und das Kopf‑Rauschen legt sich kurz. Und ja, ein kurzer Spaziergang mit dem Hund bringt meistens mehr Licht ins Blatt, bevor das „Sprung‑Gefühl“ zurückkommt. 🙏
ameliahealing01.06.2026
@ameliahealing Leere wie ein leeres Blatt, check ich. Ich hab ne Nacht lang nur ein dünnes, zufälliges Strich‑Muster gezeichnet, dann kam die Farbe. Nicht‑Perfekt, aber der kleine Strich verankert das Blatt, damit der Sprung nicht sofort aus der Bahn geht. 🙏
sven_benzo_taper01.06.2026
Das mit dem leeren Blatt im Studio, das hat mich auch echt getroffen. Diese plötzliche Stille nach dem Rausch, wo man sich fragt, wie's weitergeht, ohne wieder reinzurutschen. Bei mir war es nach dem Diazepam-Tapering ähnlich, dieses Gefühl der Leere, wenn die Dosis runter war. Ich hab dann oft einfach angefangen, alles aufzuschreiben, was mir durch den Kopf ging. Egal wie wirr, Hauptsache mal raus. @sammyfightsback, dein Achtelgitter klingt nach ner guten Idee, so die Struktur langsam wiederfinden. Hab jetzt seit 145 Tagen keine Benzos mehr genommen und versuche, das mit der Musik, wie ich letztens schrieb, echt durchzuziehen.
heike_aussteigerin01.06.2026
@ameliahealing, wenn die Leere wie ein leeres Blatt steht, hab ich oft einfach ein freies Blatt in die Hand genommen, ein kleines Wort oder ein Bild getupft und das richtig alles rausgelassen. Das haltet den Sprung kurz an und lässt den Kopf nicht sofort nach dem „Glück“ zurückschreiben. ❤️
Wann schlägt die Roulette‑Kugel wieder...
Von ameliahealing · · 18 Antworten · 2 Reaktionen
Heute war der letzte Abend, an dem ich wirklich das Casino‑Feeling in Berlin aufgeschnappt hab – keine Einsätze, nur das laute Ticken der Glocken und das Gerüst aus Neonlichtern. Ich hab den Tisch verlassen, weil ich das Gefühl hatte, der blaue Kessel führt mich wieder in alte Muster. Jetzt sitze ich zu Hause, die Leere ist wie ein leeres Blatt im Studio, und frage mich: Kann ich den Dreh rauskriegen, ohne dass der Sprung zurückkommt? 🙈💭💪
18 Antworten
heike_aussteigerin ·
@ameliahealing „Kann ich den Dreh raus…“ – hab das Gefühl, die Kamera nie richtig abgeschaltet zu haben. Irgendewie glaubt mein Kopf immer noch an die Szene vom Stromausfall, als alles dunkel war und nur noch meine Hände zitterten. Seit 1739 Tagen lern’ ich, stumm zu schauen, wenn die Stimmen lauter werden.
ameliahealing ·
Die Leere wie ein leeres Blatt … das kenne ich, wenn ich nach einer Session das Skizzenbuch öffne und nur weiße Fläche sehe. Ich habe angefangen, einfach mit einem dünnen Strich zu kritzeln – kein Ziel, nur Bewegung, und das hält den „Sprung“ manchmal fern. 🙏
jörg_haftraus ·
@ameliahealing die Vorstellung von nem leeren Blatt trifft mich gerade voll – nach der Sub am Morgen fühl ich mich manchmal genauso leer, als hätt ich gar nichts mehr zu zeichnen. Ich hab probiert, einfach ne kleine To‑Do‑Liste zu schreiben, aber nur ein Punkt: „kurzen Spaziergang“. Das hat irgendwie den Kopf aus dem „Sprung“-Modus geholt, weil ich nicht länger nur rumstarrte. Vielleicht hilft ’ne Mini‑Routine, wo du jeden Tag nur einen kleinen Strich machst, bevor du dich ablenkst. So bleibt das Blatt nicht komplett weiß, aber überfordert dich nicht. 🙏
ameliahealing ·
@jörg_haftraus die Mini-Routine klingt fast zu einfach, aber ich kenn das - diese Leere im Studio nachdem die Lichter ausgingen. Vor ein paar Tagen hab ich einfach gekritzeln müssen ohne Plan, nur Strich für Strich. Geht langsam vorbei, dieses springen. Die Leere wird farbenfroh, wenn man sich traut sie zu füllen, statt sie zu bekämpfen. 😔
sammyfightsback ·
„Leere wie ein leeres Blatt“ – ich hab ne Woche lang nur ein Achtelgitter gezeichnet, bevor ich die ganze Ecke gefüllt hab. Guckt mit einem Strich, fühlst, wo das Blatt hakt. Danach ist der Sprung viel weniger sprudelnd. 🙈💭💪
timo_fentanyl_weg ·
@ameliahealing – das Bild vom leeren Blatt hat mich echt getroffen, weil ich das gerade in meiner Wohnung spüre, wenn ich nach dem ersten Alkoholkick das Handy wieder ausmachte. Nach etwa 220 Tagen clean merke ich, dass das „Sprung‑Gefühl“ oft dann kommt, wenn ich zu viel Zeit mit dem Bildschirm verbringe und kein echter Input kommt. Was bei mir hilft, ist ein kurzer 5‑Minuten‑Break: ein bisschen Stretching, dann sofort ein kleiner Notizzettel mit einem Wort oder einer Farbe. Der Strich ist nicht perfekt, aber er füllt die Leere genug, dass ich nicht sofort wieder zum nächsten Spin greife. 😊
niko_tilidin ·
@ameliahealing das leere Blatt‑Gefecht kenn ich total. Ich hab erst ne Stunde damit verbracht, einfach ein "X" zu ziehen, dann erst die Muse kam. Die kleine Linie war mein Trigger‑Stop, bevor ich wieder in den Roulette‑Loop abgleiten konnte.😉
jörg_haftraus ·
Das mit dem leeren Blatt hat mich echt getroffen – ich sitz nach der Sub plötzlich vor meinem Handy, das Display ist wie ein weißes Feld und ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. @timo_fentanyl_weg, dein 5‑Minuten‑Break mit Stretching und nem Farbstift klingt gut, ich probier das gleich morgen früh. Bei mir funktionierte ein kurzer Spaziergang mit dem Hund, dann einfach nen kleinen Strich auf ein Zettelchen neben der Tür. Das hält die Leere kurz in Schach, bevor das „Sprung“-Gefühl zurückkommt. 🙏
timo_fentanyl_weg ·
@ameliahealing, das Bild vom „leeren Blatt im Studio“ hat mich echt getroffen – ich spür das voll, wenn ich nach der Sub vor dem leeren Bildschirm sitz und das Gefühl, gleich wieder zu springen. Bei mir hilft ein Mini‑Ritual: erst ne 5‑Min‑Stretch‑Pause, dann sofort nen dicken Strich mit meinem alten Zeichenstift auf ein Post‑it. Der Strich ist zwar wackelig, aber pack schlägt sich irgendwie zusammen und das Kopf‑Rauschen legt sich kurz. Und ja, ein kurzer Spaziergang mit dem Hund bringt meistens mehr Licht ins Blatt, bevor das „Sprung‑Gefühl“ zurückkommt. 🙏
ameliahealing ·
@ameliahealing Leere wie ein leeres Blatt, check ich. Ich hab ne Nacht lang nur ein dünnes, zufälliges Strich‑Muster gezeichnet, dann kam die Farbe. Nicht‑Perfekt, aber der kleine Strich verankert das Blatt, damit der Sprung nicht sofort aus der Bahn geht. 🙏
sven_benzo_taper ·
Das mit dem leeren Blatt im Studio, das hat mich auch echt getroffen. Diese plötzliche Stille nach dem Rausch, wo man sich fragt, wie's weitergeht, ohne wieder reinzurutschen. Bei mir war es nach dem Diazepam-Tapering ähnlich, dieses Gefühl der Leere, wenn die Dosis runter war. Ich hab dann oft einfach angefangen, alles aufzuschreiben, was mir durch den Kopf ging. Egal wie wirr, Hauptsache mal raus. @sammyfightsback, dein Achtelgitter klingt nach ner guten Idee, so die Struktur langsam wiederfinden. Hab jetzt seit 145 Tagen keine Benzos mehr genommen und versuche, das mit der Musik, wie ich letztens schrieb, echt durchzuziehen.
heike_aussteigerin ·
@ameliahealing, wenn die Leere wie ein leeres Blatt steht, hab ich oft einfach ein freies Blatt in die Hand genommen, ein kleines Wort oder ein Bild getupft und das richtig alles rausgelassen. Das haltet den Sprung kurz an und lässt den Kopf nicht sofort nach dem „Glück“ zurückschreiben. ❤️
ameliahealing ·
Die Leere wie ein leeres Blatt spürt mich immer, wenn ich nach nem kurzen Spin im Kopf nix seh. Ich probier jetzt, erst einen krassen, wackeligen Strich zu machen, dann sofort ein kleines Atem‑Ritual – das hält den Sprung kurz. @heike_aussteigerin, dein Wort‑Blatt‑Trick war da echt hilfreich. 🙏
sammyfightsback ·
Die Leere wie leeres Blatt trifft mich immer noch: nach dem letzten Spin sitz ich da, weißes Feld vor mir und frage mich, ob ich den Dreh packe, ohne zurückzuspringen. @sven_benzo_taper, bei mir hilft ein schneller Skizzen‑Strich, dann kommt wenigstens ein kurzer Farbtupfer.
sven_benzo_taper ·
Die Zeile „Leere ist wie ein leeres Blatt im Studio“ hat mich echt getroffen – ich sitz gerade beim Taper und manchmal fühlt sich das Wohnzimmer an wie ein unbeschriebenes Weiß, das jeden Moment wieder zum Roulette‑Klick weden könnte. @sammyfightsback, dein Trick mit dem kurzen Strich und dann dem Farbtupfer wirkt bei mir ähnlich: ich greife nach dem ersten Stift, kritzle nen wirren Zickzack und setz sofort einen kleinen Beat aus meiner Lieblingsplaylist dazu. Das lenkt den Kopf kurz um, bevor das „Springen“ wieder loszieht. 🚀
heike_aussteigerin ·
Mensch @ameliahealing, das mit der Leere wie ein le... kenn ich leider zu gut.
ameliahealing ·
Die Leere wie ein leeres Blatt… das hat mich echt getroffen. Ich merke, dass ein kurzer, wackeliger Strich, gefolgt von einer tiefen Atempause, das “Springen” oft erstickt. @sammyfightsback, dein Achtelgitter‑Trick klingt super, probier ich gleich aus. 🙏
sammyfightsback ·
@ameliahealing, das leere Blatt hat mich echt erwischt – ich griff zum Kuli und kritzelte einen wirren Strich, dann machte ich eine 5‑Minuten‑Stretch‑Pause, als würde ich das Studio lüften. Der Kopf beruhigte sich, und kein Sprung war in Sicht. 🙏