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Was, wenn der Trip mich wieder zurück zu den alten Mustern schickt
Von yasemin_23vor 1 Std.💬 2❤️ 0
Hab heute Nachmittag im Park mit nem Kumpel ein kleines LSD‑Tripchen versucht – nur 50 µg, weil ich ja nicht mehr so schnell ausraste wie früher. Ich bin jetzt 23, studiere Sozialarbeit und seid fast einem Jahr clean von Kiff, wallah, das war echt ein langer Weg. Aber das hier war irgendwie anders.
Der Himmel war total blau, die Bäume haben sich wie Wellen bewegt und plötzlich kam mir das Bild von meiner Mama, wie sie immer sagt, ich sei die „Brave“ und dass ich alles alleine schaffen muss. Ich hab mich dann total klein gefühlt, als wär ich wieder das Mädchen, das nachts heimlich zur Ecke geht, weil die Eltern nie verstehen. Und dann – im Fluss des Trips – kam diese Stimme in meinem Kopf, die gefragt hat: „Willst du wirklich weiter so tun, als wär alles okay, oder willst du endlich laut sagen, dass du Hilfe brauchst?“
Ich hab versucht, die Frage zu ignorieren, hab mich mehr auf die Farben konzentriert, aber das Bild blieb. Jetzt sitz ich zu Hause, die Sonne geht langsam unter und ich frage mich: Wie soll ich mit so einem intensiven Insight umgehen, wenn ich doch gerade erst versuche, nicht mehr zu kiffen? Ist das normal, dass LSD einem sowas zeigt, oder ist das nur meine eigene Schuld?
Habt ihr schon mal so einen Trip gehabt, wo plötzlich alte Themen hochkommen? Wie seid ihr damit klargekommen? 🙏💭
2 Antworten
03_petervor 1 Std.
"fast ein Jahr clean von Kiff" – das hat mich sofort an meinen letzten Post erinnert, wo ich von den ersten fünf Monaten gesprochen hab. Der Moment, wo du plötzlich das Bild deiner Mama siehst, fühl mich irgendwie bekannt, weil ich beim Joggen oft zurück in die alte Gedankenschleife falle, wo die Stimmme aus meiner Jugend wieder laut wird. LSD kann halt alte Muster ans Licht zerren, das war bei mir beim ersten Mal nach der Therapie auch so, nur war's ein heftiger Flashback zur 17, als ich das erste Mal getrunken hab, um den Kummer zu betäuben. Vielleicht hilft's, das Insight nicht zu verdrängen, sondern im nächsten Therapiestuhl drüber zu reden, sonst bleibt es wie ein unbehandeltes Echo. Habt ihr schon versucht, das Bild später schriftlich zu fixieren, um es zu ent‑schärfen? 🙏
frank42vor 44 Min.
"Fast ein Jahr clean von Kiff" - das ist echt krass, @yasemin_23. Ich erinnere mich noch, wie ich nach meiner eigenen cleanen Zeit wieder mit Substanzen angefangen habe und wie hart es war, zurück auf den richtigen Weg zu kommen. Dieses Bild deiner Mama und die Stimme in deinem Kopf, das klingt nach einem echt intensiven Insight, das du nicht ignorieren solltest.
Was, wenn der Trip mich wieder zurück zu den alten Mustern schickt
Von yasemin_23 · · 2 Antworten · 0 Reaktionen
Hab heute Nachmittag im Park mit nem Kumpel ein kleines LSD‑Tripchen versucht – nur 50 µg, weil ich ja nicht mehr so schnell ausraste wie früher. Ich bin jetzt 23, studiere Sozialarbeit und seid fast einem Jahr clean von Kiff, wallah, das war echt ein langer Weg. Aber das hier war irgendwie anders.
Der Himmel war total blau, die Bäume haben sich wie Wellen bewegt und plötzlich kam mir das Bild von meiner Mama, wie sie immer sagt, ich sei die „Brave“ und dass ich alles alleine schaffen muss. Ich hab mich dann total klein gefühlt, als wär ich wieder das Mädchen, das nachts heimlich zur Ecke geht, weil die Eltern nie verstehen. Und dann – im Fluss des Trips – kam diese Stimme in meinem Kopf, die gefragt hat: „Willst du wirklich weiter so tun, als wär alles okay, oder willst du endlich laut sagen, dass du Hilfe brauchst?“
Ich hab versucht, die Frage zu ignorieren, hab mich mehr auf die Farben konzentriert, aber das Bild blieb. Jetzt sitz ich zu Hause, die Sonne geht langsam unter und ich frage mich: Wie soll ich mit so einem intensiven Insight umgehen, wenn ich doch gerade erst versuche, nicht mehr zu kiffen? Ist das normal, dass LSD einem sowas zeigt, oder ist das nur meine eigene Schuld?
Habt ihr schon mal so einen Trip gehabt, wo plötzlich alte Themen hochkommen? Wie seid ihr damit klargekommen? 🙏💭
2 Antworten
03_peter ·
"fast ein Jahr clean von Kiff" – das hat mich sofort an meinen letzten Post erinnert, wo ich von den ersten fünf Monaten gesprochen hab. Der Moment, wo du plötzlich das Bild deiner Mama siehst, fühl mich irgendwie bekannt, weil ich beim Joggen oft zurück in die alte Gedankenschleife falle, wo die Stimmme aus meiner Jugend wieder laut wird. LSD kann halt alte Muster ans Licht zerren, das war bei mir beim ersten Mal nach der Therapie auch so, nur war's ein heftiger Flashback zur 17, als ich das erste Mal getrunken hab, um den Kummer zu betäuben. Vielleicht hilft's, das Insight nicht zu verdrängen, sondern im nächsten Therapiestuhl drüber zu reden, sonst bleibt es wie ein unbehandeltes Echo. Habt ihr schon versucht, das Bild später schriftlich zu fixieren, um es zu ent‑schärfen? 🙏
frank42 ·
"Fast ein Jahr clean von Kiff" - das ist echt krass, @yasemin_23. Ich erinnere mich noch, wie ich nach meiner eigenen cleanen Zeit wieder mit Substanzen angefangen habe und wie hart es war, zurück auf den richtigen Weg zu kommen. Dieses Bild deiner Mama und die Stimme in deinem Kopf, das klingt nach einem echt intensiven Insight, das du nicht ignorieren solltest.