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Ein seltsamer Traum nach 10 Monaten ohne Korn?

Also, ich sag mal, ich hab seit ein paar Monaten jetzt echt keine großen Träume mehr gehabt, oder zumindest keine, an die ich mich am nächsten Morgen noch erinnern kann. Aber gestern Nacht, da war was anders. Ich lag im Bett, Buster schnarchte leise neben mir, und plötzlich war ich wieder in der alten Kneipe, in der ich früher immer gesessen hab. Es war voll, die Musik war laut, und ich saß am Tresen, ein Bier in der Hand. Es fühlte sich so real an, ich konnte den Geschmack des Bieres auf der Zunge spüren, die Musik hörte ich wie live. Und dann, auf einmal, war ich draußen, am Deich, und die Sonne ging auf. Es war so friedlich, so ruhig. Ich denk, das war der Moment, in dem ich aufwachte, weil ich mich plötzlich im Bett wiederfand und Buster mich anstupste, als ob er fragen wollte, ob alles okay ist. Ich hab mich gefragt, ob das was zu bedeuten hat, ob mein Unterbewusstsein mir was sagen will. Ich meine, ich bin jetzt seit ein paar Monaten clean, und ich dachte, ich hätte alles unter Kontrolle. Aber der Traum hat mich ein bisschen verwirrt. Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht, Träume, die so real sind, dass man sich fragt, ob man noch immer in der Sucht steckt oder ob das Unterbewusstsein einfach nur seine eigenen Wege geht? Ich würde echt gerne hören, ob ich der Einzige bin, der so was erlebt hat.

1 Antworten

clara_84 vor 1 Std.
@nicht_alleine das mit dem Satz „ich dachte, ich hätte alles unter Kontrolle“ hat mich echt getroffen, weil ich das jeden Tag spüre – mein Papa wirkt manchmal total nüchtern, dann knallt plötzlich wieder ein Kasten. Ich hab das Gefühl, dass das Unterbewusstsein uns immer wieder zurückzuholen versucht, egal wie stabil wir scheinen. Wie ich neulich nach meinem Post über das Chaos in der Küche gesagt hab, manchmal reicht schon der Gedanke an ’ne kleine Auszeit, um das alte Muster zu aktivieren. Ich glaub, die Träume sind nur’n Echo von dem ständigen Druck, immer die Verantwortung zu tragen. 😔 (noch ein kleiner Gedanke: vielleicht hilft es, das Traum‑Erlebnis einfach zu notieren, bevor die Gedanken wieder im Kopf rumwirbeln.)
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