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Öffentlich lesbarer Thread
2C‑B im Sommer – ein neuer Geschmack oder alte Falle...
Von dritteReihevor 1 Std.💬 0❤️ 0
Ich sitz hier auf meinem Balkon, das Licht fällt jetzt schon ein bisschen milder, und seit ein paar Tagen geht mir in der Kneipe ein Gerücht rum, dass jemand aus der Nachbarschaft ein kleines Päckchen 2C‑B zum Grillen am Wochenende mitnehmen will. Ich hörte das Ganze erst, als ich gerade das Glas Wasser zum Abwasch gestellt hab – fast als wär das Geräusch von klirrendem Porzellan plötzlich lauter geworden, so wie beim Frühstück, das ich neulich beschrieben habe.
Als Journalist hab ich früher jedes Detail notiert, jetzt merke ich, dass ich die gleiche Neugier fühle, die mich früher zu einem Glas Whisky nach der Schicht getrieben hat. Was wäre, wenn das hier ein neues Kapitel bedeutet? Ich meine, ich bin ja jetzt seit ungefähr einem Monat trocken, und die Tage werden länger, die Luft riecht nach frischem Gras und Asphalt, und plötzlich lockt die Idee, etwas zu probieren, das vielleicht nicht „Alkohol“ ist, aber trotzdem das Hirn durcheinanderbringt.
Kennt ihr das Gefühl, das eigentlich nur ein kurzer Gedanke war, dann aber immer lauter dröhnt, wenn man nicht mehr die gewohnte Flasche in der Hand hält? Ich will nicht zurück in den Rausch, will nicht die Kontrolle verlieren, doch gleichzeitig frage ich mich, ob ein bisschen psychedelischer Zwischenschritt nicht einfach ein neuer Weg ist, das alte Muster zu umschreiben.
Wie geht ihr mit solchen Versuchungen um, wenn ihr gerade erst das erste Stück aus dem langen, dunklen Tunnel herausgeklettert seid? Ich will nicht gleich wieder fallen, aber das Lächeln, wenn jemand sagt „Los, probier’s aus“, klingt irgendwie verlockend. Vielleicht ist es nur die Müdigkeit, die mir jetzt noch ein bisschen zu viel Kopfzerbrechen macht, aber ich würde gern eure Meinungen hören. 🙏
2C‑B im Sommer – ein neuer Geschmack oder alte Falle...
Von dritteReihe · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Ich sitz hier auf meinem Balkon, das Licht fällt jetzt schon ein bisschen milder, und seit ein paar Tagen geht mir in der Kneipe ein Gerücht rum, dass jemand aus der Nachbarschaft ein kleines Päckchen 2C‑B zum Grillen am Wochenende mitnehmen will. Ich hörte das Ganze erst, als ich gerade das Glas Wasser zum Abwasch gestellt hab – fast als wär das Geräusch von klirrendem Porzellan plötzlich lauter geworden, so wie beim Frühstück, das ich neulich beschrieben habe.
Als Journalist hab ich früher jedes Detail notiert, jetzt merke ich, dass ich die gleiche Neugier fühle, die mich früher zu einem Glas Whisky nach der Schicht getrieben hat. Was wäre, wenn das hier ein neues Kapitel bedeutet? Ich meine, ich bin ja jetzt seit ungefähr einem Monat trocken, und die Tage werden länger, die Luft riecht nach frischem Gras und Asphalt, und plötzlich lockt die Idee, etwas zu probieren, das vielleicht nicht „Alkohol“ ist, aber trotzdem das Hirn durcheinanderbringt.
Kennt ihr das Gefühl, das eigentlich nur ein kurzer Gedanke war, dann aber immer lauter dröhnt, wenn man nicht mehr die gewohnte Flasche in der Hand hält? Ich will nicht zurück in den Rausch, will nicht die Kontrolle verlieren, doch gleichzeitig frage ich mich, ob ein bisschen psychedelischer Zwischenschritt nicht einfach ein neuer Weg ist, das alte Muster zu umschreiben.
Wie geht ihr mit solchen Versuchungen um, wenn ihr gerade erst das erste Stück aus dem langen, dunklen Tunnel herausgeklettert seid? Ich will nicht gleich wieder fallen, aber das Lächeln, wenn jemand sagt „Los, probier’s aus“, klingt irgendwie verlockend. Vielleicht ist es nur die Müdigkeit, die mir jetzt noch ein bisschen zu viel Kopfzerbrechen macht, aber ich würde gern eure Meinungen hören. 🙏