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2C‑B im Kopf – ein kurzer Trip durch die Erinnerung

Also ich sitz gerade am Küchentisch, die Sonne blitzt durch das Fenster und ich frage mich, ob ich mir das jetzt wirklich noch vorstellen sollte. Vor 9 Monaten hab ich endlich die Klinik hinter mir gelassen und seitdem halte ich durch – 299 Tage clean, das ist fast ein halbes Jahr, das fühlt sich an wie ein kleines Wunder, aber gleichzeitig drückt sich manchmal diese alte Leere immer noch irgendwo im Nacken fest. Neulich hab ich in einem Chat über 2C‑B gelesen, wie manche sagen, es sei eher ein “sanfter” Trip, fast wie ein farbiger Regenbogen, und das hat mich irgendwie an die Abende erinnert, wenn ich vorher geritzt habe, um die Stille zu füllen. Ich weiß, ich hab das damals nur als Flucht benutzt, und jetzt, wo ich DBT‑Skills geübt hab, versuch ich das mit Achtsamkeit zu ersetzen. Aber tbh, wenn ich an das erste Glas denke, das ich vor fast einem Jahr runtergekippt hab, dann spürt man das alte Ziehen im Magen. Ich würd gern wissen, ob jemand von euch das Gefühl hatte, nach so langer Abstinenz plötzlich wieder an diese Farben denkt – nicht weil er sie nehmen will, sondern weil das Bild im Kopf so stark ist. Wie geht ihr mit diesen mentalen „Trips“ um, die nur im Kopf stattfinden? Und gibt es vielleicht kleine Routinen, die euch helfen, das Verlangen zu zerstreuen, ohne gleich wieder zum Alkohol zu greifen? Ich fühl mich gerade ein bisschen überfordert, weil das Wochenende naht, die Leute planen Partys, und ich will nicht wieder in alte Muster fallen. Habt ihr Tipps oder einfach nur ein offenes Ohr? ❤️
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