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Öffentlich lesbarer Thread

Führerschein, MPU und meine 10‑Tage‑Clean‑Phase – was tun, wenn die Behörde fragt

Also, ich sitz hier gerade mit ’nem Kaffee in der Mensa, die Sonne scheint und ich überleg mir, wie ich das alles jetzt endlich aus der Klemme bringe. Ich hab vor ungefähr zehn Tagen das letzte Glas runtergekippt – ja, ich weiß, das klingt jetzt fast schon stolz, aber eigentlich ist das eher ein bisschen beängstigend, weil ich plötzlich merk, dass ich echt nicht mehr so leicht in die alte „Fuckboy‑Phase“ zurückfallen kann, ohne dass mir das Gewissen einen Strich durch die Rechnung macht. Das Problem: Vor dem Jahr und ein bisschen hab ich meinen Führerschein gekündigt lassen, weil ich nach ein paar Promille‑Tests und nem gemütlichen Anruf bei der MPU (die Medizinisch-Psychologische Begutachtung, falls ihr das noch nicht kennt) klar kam, dass das nicht mehr geht. Ich hab die ganze Zeit gedacht, ich knall das irgendwann an, aber jetzt, wo ich sauber bin, fragt mich meine Mutter immer, ob ich das jetzt endlich regeln soll, und ich hab das Gefühl, die Behörde wird mich gleich wieder mit der Vergangenheit anpöbeln. Hat jemand von euch schon den MPU‑Kram durchgemacht, während er gleichzeitig versucht, clean zu bleiben? Wie wichtig ist es, dass man dem Gutachter zeigt, dass man seit ein paar Tagen nüchtern ist, oder muss man da erst ne längere Abstinenz vorweisen? Und gibt es vielleicht Tipps, wie man das Gespräch locker hält, ohne dass man sofort wieder das Bedürfnis nach Alkohol hat, weil man sich „verarscht“ fühlt? Ich glaub, ich muss jetzt echt bald einen Termin ausmachen, aber irgendwie häng ich noch am Gedanken fest, dass ich das alles nur aus Angst vor Konsequenzen mache und nicht, weil ich wirklich was ändern will. Falls ihr nen Rat oder ne Story habt, würde ich mich freuen – und ja, ich weiß, das klingt vielleicht ein bisschen überdramatisch, aber so ist das halt gerade für mich. 🙏
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