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Wenn das Rezept zum Stress wird – meine Erfahrung mit Gabapentin und meinem Freund

Hab heute im Büro ne kleine Pause gemacht und mir die Akte von meinem Kumpel nochmal angeschaut. Er ist ja seit ein paar Monaten auf Gabapentin, weil der Arzt meinte, das soll ihm beim Entzug von Kokain helfen. Ich muss ehrlich sagen, ich bin kein Arzt, aber das Ganze macht mir irgendwie Angst. Ich hab ja nur gestern erst in meinem letzten Post darüber geschrieben, wie ich mit Schuldgefühlen klarkomme, weil ich ihn beim Dealer erwischt hab, und jetzt das Ganze mit Medikamenten. Also, ich bin am Mittwoch im Park mit ihm spazieren, und er kommt plötzlich total abgekämpft zurück, sagt, das Medikament wirkt „so lala“ und er hat Bedenken, ob das wirklich hilft oder nur den Kopf benebelt. Ich hab versucht, ihn zu beruhigen, aber gleichzeitig frage ich mich, ob ich zu viel Druck mache, wenn ich ihm sag, er soll das mit dem Arzt nochmal besprechen. Ich will ja nicht, dass er das Gefühl hat, ich würd ihn kontrollieren, aber ich will auch nicht, dass er sich weiter im Strudel verheddert. Habt ihr schon mal erlebt, dass ein Freund oder ein Familienmitglied auf ein Medikament wie Gabapentin, Pregabalin oder sogar Ozempic umgestellt wurde und ihr euch unsicher fühlt, wie ihr unterstützen könnt? Wie habt ihr das Thema angesprochen, ohne dass es wie ein Vorwurf klingt? Ich fühl mich irgendwie zwischen Loyalität und Verantwortung gefangen, und ich weiß nicht, ob ich einfach abwarten soll oder aktiv nachfragen muss. Falls jemand nen guten Tipp hat, wie man das Gespräch locker halten kann, wäre ich echt dankbar. Tbh, ich will nicht, dass er sich allein fühlt, aber ich will auch nicht, dass ich den falschen Schritt mache. 🙏
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