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Öffentlich lesbarer Thread

 Wie soll ich mit dem nächtlichen Rivotril‑Drang umgehen, wenn das Bett schon leer ist

 Ich sitz hier, ganz allein in meiner kleinen Wohnung am Kotti, und das Licht von der Straße wirft schmale Schattenspiele über den Boden. Es ist Samstagabend, draußen klingt irgendwo schon Musik von ner Kneipe, und ich merke, wie das alte Verlangen nach 'Rivi' leise hochkommt. Ich habe seit ein paar Tagen sauber – genau 18 Tage, wenn man zählen will – und das Polamidon läuft wie immer stabil. Trotzdem spür ich dieses Ziehen im Nacken, das heißt, wenn ich an das morgige Aufstehen denke, wenn die Kinder im Kopf ein bisschen rumhopsen und ich das Bild von meiner Ex‑Frau sehe, die irgendwann mal wieder anruft. Früher hab ich das immer sofort mit einer Kleinigkeit erledigt, irgendeine Tasse Tee oder ein kurzer Spaziergang zum Leopoldplatz, dann war ich wieder in meiner Komfortzone. Jetzt fühlt sich das alles irgendwie zu wenig an, zu schnell. Und das Bett ist leer, kein Dumpfgeruch, keine alte Decke, nur das Klicken der Heizung und das Rauschen vom Nahverkehr. Was macht ihr, wenn das Verlangen nach 'Rivi' mitten in der Nacht auftaucht und ihr keinen klaren Plan habt? Soll ich einfach weiterschlafen, oder lieber aufstehen und was tun, das mich ablenkt? Ich hab versucht, das Handy zu nehmen, aber das macht das Ganze nur noch lauter, weil jede Benachrichtigung ein kleiner Schubser ist. Habt ihr Tipps, wie man das innere Aufbäumen beruhigt, ohne gleich wieder zu den Pillen zu greifen? Und warum ist das bei mir gerade jetzt, wo das Wochenende gerade erst anfängt, so stark? Ich bin gespannt, was ihr so erlebt habt. Danke.
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