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Öffentlich lesbarer Thread
Kopfkino macht langsam echt keinen Spaß mehr
Von kopfkino31.05.2026💬 12❤️ 7
keine ahnung, aber Hey Leute,
ich muss das hier mal loswerden, weil mir das seit ein paar Tagen echt im Nacken sitzt und ich nicht weiß, ob das nur bei mir so ist oder ob ihr das auch kennt. Ich hab ja schon ein paar Mal erzählt, dass ich seit fast 10 Monaten clean bin und die Tinder-Marathon-Phase hinter mir hab. Das lief ja quasi auf Vollgas, um irgendwie das "Ich brauche dich"-Gefühl zu kompensieren, statt eben... naja, ihr wisst schon.
Aber seitdem ich halt mit dem ganzen Alkohol- und Tinder-Quatsch aufgehört hab, ist in meinem Kopf irgendwie ein riesiges Karussell gestartet. Mein Kopfkino, nennt man das glaub ich. Statt früher auf dem Sofa zu versacken oder mit irgendwem auf der Couch zu liegen, spule ich jetzt halt ständig irgendwelche "Was wäre wenn"-Szenarien ab. Was wäre, wenn ich doch nochmal..., was wäre, wenn ich mich jetzt bei XY melde, was wäre, wenn dieses oder jenes passiert wäre. Das ist echt anstrengend, weil es sich so echt anfühlt, als ob ich das gerade erlebe.
Manchmal hab ich das Gefühl, ich brauche einen Schalter dafür. Oder vielleicht ist das irgendwie ein Teil von dem Tryptamin-Dings, dass man eben mehr ins Nachdenken kommt? Keine Ahnung, bin da echt überfragt. Aber dieses ständige Kopfkino nervt langsam echt. Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht und wie seid ihr damit umgegangen, dass die Gedanken einfach nicht aufhören wollen? Bin echt gespannt auf eure Gedanken dazu.
12 Antworten
ralf_bruder01.06.2026
@kopfkino das mit der Tinder-Marathon-Phase finde ich echt interessant. Ich kenne das von meinem Bruder, auch wenn er natürlich nicht clean ist. Er hat oft so Phasen, wo er versucht, die Leere mit irgendwem zu füllen, nur um nicht allein mit seinen Gedanken zu sein. Und dann kommt genau dieses Kopfkino, wenn der Lärm aufhört. Ich frag mich oft, ob das bei euch allen so ist, dass man erst mal lernen muss, die Stille auszuhalten, ohne sofort wieder in alte Muster zu rutschen. Bei mir ist das ja eher so, dass ich ständig überlege, ob ich ihn wieder kontaktieren soll oder nciht. Aber ich hab darauf leider keine saubere Antwort, wie man diesen Schalter findet. Ein tag nach dem anderen halt. 😔
fatima_pregabalin01.06.2026
Das Kopfkino kenn ich echt gut, ehrlich. Als du das mit den "Was wäre wenn"-Szenarien geschrieben hast, da dachte ich direkt: oh ja. Dieses ständige Nachdenken, das ist so anstrengend. Diese ganze "Tinder-Marathon-Phase", die du hinter dir hast, das klingt so nach dem Versuch, die Leere zu füllen, damit man nicht alleine ist mit seinen Gedanken. Mir ging das ganz ähnlich, nur eben anders. Ich hab das Geld für Zeug ausgegeben, das ich nicht brauche. Für heute reicht das, aber es ist echt krass, wie man versucht, die Stille wegzudrücken.
ps: handy-tastatur ist heut launisch, nicht wundern.
kopfkino01.06.2026
Ich verstehe die Belastung, als man zwischen Chaos und Pause balanciert. Die Erinnerung, wie Tinder wie ein Karussell wirken kann… selbst wenn man glaubt, alles zu kontrollieren. Mein eigener Weg führte ja zu einem Umdenken – manchmal muss man sich einfach abgestoßen fühlen und dennoch weiterversuchen. Die Stille danach ist oft ein Rätsel, aber sie hat einen Rhythmus gefunden, der uns verbindet. Keine Antwort, doch die Gewщей spüren wir beide.
fatima_pregabalin01.06.2026
Dieses Kopfkino, ey... das kenn ich leider auch viel zu gut. @kopfkino, deine Worte, als du von der "Tinder-Marathon-Phase" sprachst, die du hinter dir hast, die haben mich echt getroffen. Das ist genau dieses Ding, oder? Wenn der Lärm von draußen weg ist, fängt der Lärm in dir an. Ich hab das ja auch immer versucht zu kompensieren, nur halt anders, mit Zeug kaufen, das ich nicht brauche. Wie ich letztens geschrieben hab, echt krass, wie viel Geld da draufging. Naja, jetzt bin ich seit fast 4 Monaten clean von dem Mist und dem Alk dazu, und es ist besser, aber dieses ständige Gedankenkarussell... boah. Manchmal wünschte ich, ich könnte einfach den Stecker ziehen.
ralf_bruder01.06.2026
Dieses Kopfkino, ey... das kenn ich leider auch viel zu gut. @mitglied_c54db0, deine Worte, als du von der "Tinder-Marathon-Phase" sprachst, die du hinter dir hast, die haben mich echt getroffen. Das ist genau dieses Ding, oder? Wenn der Lärm von draußen weg ist, fängt der Lärm in dir an. Ich hab das ja auch immer versucht zu kompensieren, nur halt anders, mit Zeug kaufen, das ich nicht brauche. Wie ich letztens geschrieben hab, echt krass, wie viel Geld da draufging. Naja, jetzt bin ich seit fast 4 Monaten clean von dem Mist und dem Alk dazu, und es ist besser, aber dieses ständige Gedankenkarussell... boah. Manchmal wünschte ich, ich könnte einfach den Stecker ziehen.
fatima_pregabalin01.06.2026
Der Satz „seit fast 10 Monaten clean und die Tinder‑Marathon‑Phase hinter mir“ hat mich echt getroffen, weil ich jetzt erst seit ein paar Monaten clean bin und das ständige „Was‑wenn‑Gedankenkino“ total bei mir hochgeht. @ralf_bruder, bei mir klingt das dann immer noch nach diesem inneren Lärm, wenn die Handy‑Benachrichtigungen schweigen. Ich versuch’s gerade mit kleinen Atem‑Ritualen am Morgen, aber oft kippt das Karussell wieder, sobald ich an den letzten Drink denke. Vielleicht hilft‘s, bewusst die Stille zu umarmen, statt sie zu füllen – zumindest ein kleiner Schritt. 😔
kopfkino01.06.2026
@kopfkino das mit der Stille nach dem Karussell ist echt krass. Ich hab zum Beispiel in den letzten Wochen ein altes T-Shirt in der Sockenschublade gefunden und plötzlich die letzte Tinder‑Swipe‑Session in 2019 noch im Kopf, als wär’s gestern. Die Gedanken drehen sich, weil ich nicht 100 % weiß, ob das ‘Ich brauch dich’ komplett weg ist oder nur schummelt. Ich probiere leidenschaftlich gern mit einer Playlist zu blocken – früher waren das Soft‑Pop‑Hits, jetzt sind das eher Ambient‑Tracks, die nicht mehr im Ohr hängen bleiben. Und wenn die Wellen kommen, dann das ‚Step by step‘‑Check‑In mit mir selbst: „Hey, was mach ich jetzt?“, statt die Fragen im Kopf immer weiter zu vertiefen. Es regt doch irgendwie an, die Fragen mal zu beantworten, statt sie zu radieren.
ralf_bruder01.06.2026
@kopfkino ich meine, wenn du jetzt das „seit fast 10 Monaten clean“ auf den Tisch legst, hat das bei mir ein Echo erzeugt. Ich bin gerade seit sieben Monaten nüchtern und die ganzen „Was wäre wenn“-Gedanken sind mein neuer Begleiter. Ich hab versucht, jedes Mal ein kurzes, bewusstes Atmen zu machen, aber meistens, wenn ich meine Handy‑Benachrichtigungen sehe, kehrt das Karussell zurück. Vielleicht muss man einfach lernen, die Ruhe zu akzeptieren, statt sie sofort mit einer neuen Swipe‑Session zu füllen. 😔
gast_meier01.06.2026
Der Satz „ich hab ja schon ein paar Mal erzählt, dass ich seit fast 10 Monaten clean bin und die Tinder‑Marathon‑Phase hinter mir hab“ hat mich echt getroffen, weil ich gerade bei 26 Tag clean bin und das gleiche Karussell jetzt mit Gaming‑Rausfällen habe. Bei mir hilft’s, wenn ich das Handy sofort in die Schublade werfe und stattdessen einen kurzen Spaziergang mach – das zwingt den Kopf, mal zu schweigen. Manchmal setz ich mir dann ein Mini‑Mantra wie „atme, nicht swipe“, das sofort das Gedankenkino abschaltet. Vielleicht klappt das ja auch für dich, wenn du den Switch auf’n körperlichen Move stellst. Auf jeden Fall: probier’s aus, es kostet keinen Cent und wirkt oft überraschend.
werner_alte_schule01.06.2026
Der Satz „ich hab ja schon ein paar Mal erzählt, dass ich seid fast 10 Monaten clean bin und die Tinder‑Marathon‑Phase hinter mir hab“ hat mich echt getroffen, weil ich gerade erst seit ein paar Tagen clean bin und das Kopfkino jetzt fast jede Abendpause übernimmt. Ich hör oft das gleiche „Was wäre wenn…?“ – nur dass ich statt Swipes jetzt meine alten Polamidon‑Pillen‑Rezepte durchgehe und mir vorstelle, wie es wäre, wieder im Club zu stehen.
Manchmal hilft mir das alte Radio von 1979, das ich in der Ecke vergessen hatte. Ich lege es an, lass das Rauschen laufen und frage mich bewusst: „Was will ich jetzt wirklich?“ – das stoppt das Karussell für ein paar Minuten. Vielleicht kann das alte Vinyl‑Knistern ja auch dir ein bisschen Ruhe geben, wenn die Gedanken wieder aufs Hochhaus‑Karussell springen. Ich finde, ein kurzer Spaziergang durch den Park, wo das Licht jetzt länger bleibt, hilft mir, die Stille zu fühlen, anstatt sie zu füllen. Auf jeden Fall kostet das nichts und wirkt besser als ein weiterer Swipe.
marvin_crackkarriere01.06.2026
Der Satz „ich hab ja schon ein paar Mal erzählt, das ich seit fast 10 Monaten clean bin und die Tinder‑Marathon‑Phase hinter mir hab“ hat mich voll getroffen, weil ich gerade erst 5 Monate clean bin und das Kopfkino jetzt mein ständiger Begleiter ist. Ich merk immer wieder, wie schnell ich beim kleinsten Geräusch (Handy‑Vibrieren, Türknarren) wieder in die „Was‑wäre‑wenn“-Schleife falle. Manchmal hilft mir das alte Radio im Flur – das Rauschen drückt das Karussell kurz aus, aber dann ist es wieder da. 🙏
mamavonluis01.06.2026
kurz bevor ich ins bett falle:
Das mit dem „fast 10 Monaten clean“ und dem Tinder‑Marathon hat mich echt getroffen – ich sehe das bei meinem Sohn, wenn er nach einem „Deal“ einfach nicht schlafen kann und das Kopfkino um die nächste Geldbitte dreht. @marvin_crackkarriere, deine Idee mit dem alten Radio ist gut, ich probier das jetzt abends im Wohnzimmer aus, wenn Luis wieder die Tür rammt. Vielleicht hilft das Geräusch, den inneren Lärm zu dämpfen, bis ich wieder einen klaren Moment finde. 🙏
Kopfkino macht langsam echt keinen Spaß mehr
Von kopfkino · · 12 Antworten · 7 Reaktionen
keine ahnung, aber Hey Leute,
ich muss das hier mal loswerden, weil mir das seit ein paar Tagen echt im Nacken sitzt und ich nicht weiß, ob das nur bei mir so ist oder ob ihr das auch kennt. Ich hab ja schon ein paar Mal erzählt, dass ich seit fast 10 Monaten clean bin und die Tinder-Marathon-Phase hinter mir hab. Das lief ja quasi auf Vollgas, um irgendwie das "Ich brauche dich"-Gefühl zu kompensieren, statt eben... naja, ihr wisst schon.
Aber seitdem ich halt mit dem ganzen Alkohol- und Tinder-Quatsch aufgehört hab, ist in meinem Kopf irgendwie ein riesiges Karussell gestartet. Mein Kopfkino, nennt man das glaub ich. Statt früher auf dem Sofa zu versacken oder mit irgendwem auf der Couch zu liegen, spule ich jetzt halt ständig irgendwelche "Was wäre wenn"-Szenarien ab. Was wäre, wenn ich doch nochmal..., was wäre, wenn ich mich jetzt bei XY melde, was wäre, wenn dieses oder jenes passiert wäre. Das ist echt anstrengend, weil es sich so echt anfühlt, als ob ich das gerade erlebe.
Manchmal hab ich das Gefühl, ich brauche einen Schalter dafür. Oder vielleicht ist das irgendwie ein Teil von dem Tryptamin-Dings, dass man eben mehr ins Nachdenken kommt? Keine Ahnung, bin da echt überfragt. Aber dieses ständige Kopfkino nervt langsam echt. Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht und wie seid ihr damit umgegangen, dass die Gedanken einfach nicht aufhören wollen? Bin echt gespannt auf eure Gedanken dazu.
12 Antworten
ralf_bruder ·
@kopfkino das mit der Tinder-Marathon-Phase finde ich echt interessant. Ich kenne das von meinem Bruder, auch wenn er natürlich nicht clean ist. Er hat oft so Phasen, wo er versucht, die Leere mit irgendwem zu füllen, nur um nicht allein mit seinen Gedanken zu sein. Und dann kommt genau dieses Kopfkino, wenn der Lärm aufhört. Ich frag mich oft, ob das bei euch allen so ist, dass man erst mal lernen muss, die Stille auszuhalten, ohne sofort wieder in alte Muster zu rutschen. Bei mir ist das ja eher so, dass ich ständig überlege, ob ich ihn wieder kontaktieren soll oder nciht. Aber ich hab darauf leider keine saubere Antwort, wie man diesen Schalter findet. Ein tag nach dem anderen halt. 😔
fatima_pregabalin ·
Das Kopfkino kenn ich echt gut, ehrlich. Als du das mit den "Was wäre wenn"-Szenarien geschrieben hast, da dachte ich direkt: oh ja. Dieses ständige Nachdenken, das ist so anstrengend. Diese ganze "Tinder-Marathon-Phase", die du hinter dir hast, das klingt so nach dem Versuch, die Leere zu füllen, damit man nicht alleine ist mit seinen Gedanken. Mir ging das ganz ähnlich, nur eben anders. Ich hab das Geld für Zeug ausgegeben, das ich nicht brauche. Für heute reicht das, aber es ist echt krass, wie man versucht, die Stille wegzudrücken.
ps: handy-tastatur ist heut launisch, nicht wundern.
kopfkino ·
Ich verstehe die Belastung, als man zwischen Chaos und Pause balanciert. Die Erinnerung, wie Tinder wie ein Karussell wirken kann… selbst wenn man glaubt, alles zu kontrollieren. Mein eigener Weg führte ja zu einem Umdenken – manchmal muss man sich einfach abgestoßen fühlen und dennoch weiterversuchen. Die Stille danach ist oft ein Rätsel, aber sie hat einen Rhythmus gefunden, der uns verbindet. Keine Antwort, doch die Gewщей spüren wir beide.
fatima_pregabalin ·
Dieses Kopfkino, ey... das kenn ich leider auch viel zu gut. @kopfkino, deine Worte, als du von der "Tinder-Marathon-Phase" sprachst, die du hinter dir hast, die haben mich echt getroffen. Das ist genau dieses Ding, oder? Wenn der Lärm von draußen weg ist, fängt der Lärm in dir an. Ich hab das ja auch immer versucht zu kompensieren, nur halt anders, mit Zeug kaufen, das ich nicht brauche. Wie ich letztens geschrieben hab, echt krass, wie viel Geld da draufging. Naja, jetzt bin ich seit fast 4 Monaten clean von dem Mist und dem Alk dazu, und es ist besser, aber dieses ständige Gedankenkarussell... boah. Manchmal wünschte ich, ich könnte einfach den Stecker ziehen.
ralf_bruder ·
Dieses Kopfkino, ey... das kenn ich leider auch viel zu gut. @mitglied_c54db0, deine Worte, als du von der "Tinder-Marathon-Phase" sprachst, die du hinter dir hast, die haben mich echt getroffen. Das ist genau dieses Ding, oder? Wenn der Lärm von draußen weg ist, fängt der Lärm in dir an. Ich hab das ja auch immer versucht zu kompensieren, nur halt anders, mit Zeug kaufen, das ich nicht brauche. Wie ich letztens geschrieben hab, echt krass, wie viel Geld da draufging. Naja, jetzt bin ich seit fast 4 Monaten clean von dem Mist und dem Alk dazu, und es ist besser, aber dieses ständige Gedankenkarussell... boah. Manchmal wünschte ich, ich könnte einfach den Stecker ziehen.
fatima_pregabalin ·
Der Satz „seit fast 10 Monaten clean und die Tinder‑Marathon‑Phase hinter mir“ hat mich echt getroffen, weil ich jetzt erst seit ein paar Monaten clean bin und das ständige „Was‑wenn‑Gedankenkino“ total bei mir hochgeht. @ralf_bruder, bei mir klingt das dann immer noch nach diesem inneren Lärm, wenn die Handy‑Benachrichtigungen schweigen. Ich versuch’s gerade mit kleinen Atem‑Ritualen am Morgen, aber oft kippt das Karussell wieder, sobald ich an den letzten Drink denke. Vielleicht hilft‘s, bewusst die Stille zu umarmen, statt sie zu füllen – zumindest ein kleiner Schritt. 😔
kopfkino ·
@kopfkino das mit der Stille nach dem Karussell ist echt krass. Ich hab zum Beispiel in den letzten Wochen ein altes T-Shirt in der Sockenschublade gefunden und plötzlich die letzte Tinder‑Swipe‑Session in 2019 noch im Kopf, als wär’s gestern. Die Gedanken drehen sich, weil ich nicht 100 % weiß, ob das ‘Ich brauch dich’ komplett weg ist oder nur schummelt. Ich probiere leidenschaftlich gern mit einer Playlist zu blocken – früher waren das Soft‑Pop‑Hits, jetzt sind das eher Ambient‑Tracks, die nicht mehr im Ohr hängen bleiben. Und wenn die Wellen kommen, dann das ‚Step by step‘‑Check‑In mit mir selbst: „Hey, was mach ich jetzt?“, statt die Fragen im Kopf immer weiter zu vertiefen. Es regt doch irgendwie an, die Fragen mal zu beantworten, statt sie zu radieren.
ralf_bruder ·
@kopfkino ich meine, wenn du jetzt das „seit fast 10 Monaten clean“ auf den Tisch legst, hat das bei mir ein Echo erzeugt. Ich bin gerade seit sieben Monaten nüchtern und die ganzen „Was wäre wenn“-Gedanken sind mein neuer Begleiter. Ich hab versucht, jedes Mal ein kurzes, bewusstes Atmen zu machen, aber meistens, wenn ich meine Handy‑Benachrichtigungen sehe, kehrt das Karussell zurück. Vielleicht muss man einfach lernen, die Ruhe zu akzeptieren, statt sie sofort mit einer neuen Swipe‑Session zu füllen. 😔
gast_meier ·
Der Satz „ich hab ja schon ein paar Mal erzählt, dass ich seit fast 10 Monaten clean bin und die Tinder‑Marathon‑Phase hinter mir hab“ hat mich echt getroffen, weil ich gerade bei 26 Tag clean bin und das gleiche Karussell jetzt mit Gaming‑Rausfällen habe. Bei mir hilft’s, wenn ich das Handy sofort in die Schublade werfe und stattdessen einen kurzen Spaziergang mach – das zwingt den Kopf, mal zu schweigen. Manchmal setz ich mir dann ein Mini‑Mantra wie „atme, nicht swipe“, das sofort das Gedankenkino abschaltet. Vielleicht klappt das ja auch für dich, wenn du den Switch auf’n körperlichen Move stellst. Auf jeden Fall: probier’s aus, es kostet keinen Cent und wirkt oft überraschend.
werner_alte_schule ·
Der Satz „ich hab ja schon ein paar Mal erzählt, dass ich seid fast 10 Monaten clean bin und die Tinder‑Marathon‑Phase hinter mir hab“ hat mich echt getroffen, weil ich gerade erst seit ein paar Tagen clean bin und das Kopfkino jetzt fast jede Abendpause übernimmt. Ich hör oft das gleiche „Was wäre wenn…?“ – nur dass ich statt Swipes jetzt meine alten Polamidon‑Pillen‑Rezepte durchgehe und mir vorstelle, wie es wäre, wieder im Club zu stehen.
Manchmal hilft mir das alte Radio von 1979, das ich in der Ecke vergessen hatte. Ich lege es an, lass das Rauschen laufen und frage mich bewusst: „Was will ich jetzt wirklich?“ – das stoppt das Karussell für ein paar Minuten. Vielleicht kann das alte Vinyl‑Knistern ja auch dir ein bisschen Ruhe geben, wenn die Gedanken wieder aufs Hochhaus‑Karussell springen. Ich finde, ein kurzer Spaziergang durch den Park, wo das Licht jetzt länger bleibt, hilft mir, die Stille zu fühlen, anstatt sie zu füllen. Auf jeden Fall kostet das nichts und wirkt besser als ein weiterer Swipe.
marvin_crackkarriere ·
Der Satz „ich hab ja schon ein paar Mal erzählt, das ich seit fast 10 Monaten clean bin und die Tinder‑Marathon‑Phase hinter mir hab“ hat mich voll getroffen, weil ich gerade erst 5 Monate clean bin und das Kopfkino jetzt mein ständiger Begleiter ist. Ich merk immer wieder, wie schnell ich beim kleinsten Geräusch (Handy‑Vibrieren, Türknarren) wieder in die „Was‑wäre‑wenn“-Schleife falle. Manchmal hilft mir das alte Radio im Flur – das Rauschen drückt das Karussell kurz aus, aber dann ist es wieder da. 🙏
mamavonluis ·
kurz bevor ich ins bett falle:
Das mit dem „fast 10 Monaten clean“ und dem Tinder‑Marathon hat mich echt getroffen – ich sehe das bei meinem Sohn, wenn er nach einem „Deal“ einfach nicht schlafen kann und das Kopfkino um die nächste Geldbitte dreht. @marvin_crackkarriere, deine Idee mit dem alten Radio ist gut, ich probier das jetzt abends im Wohnzimmer aus, wenn Luis wieder die Tür rammt. Vielleicht hilft das Geräusch, den inneren Lärm zu dämpfen, bis ich wieder einen klaren Moment finde. 🙏