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DMT‑Trip nach fast 11 Monaten clean – hat das meine alten Muster wieder geweckt

Also, ich sitz hier an meinem Schreibtisch, das Licht ist schon wieder ein bisschen heller seit dem Frühlingsbeginn und ich habe das Gefühl, dass die Tage mich irgendwie mehr nach draußen ziehen. Letzte Woche hab ich nach ein paar Stunden Lernmarathon für das IT‑Security‑Projekt plötzlich die Idee gehabt, mal einen DMT‑Trip zu probieren – so als Gegenpol zu den 11 Monaten, die ich jetzt clean bin von Pornos, Weed und dem ganzen Online‑Kram. Ich weiß, das klingt irgendwie paradox, weil ich ja gerade erst seit fast 11 Monaten keinen pornografischen Kram mehr guckt hab und das Handy kaum noch so schnell aufblitzt. Trotzdem war da dieser Gedanke, dass ein kurzer, intensiver Trip vielleicht helfen könnte, die tieferen Trigger zu verstehen, die mich früher immer wieder zurück in die Spirale gezogen haben. Hab mich dann doch ein bisschen gezwickt, weil ich mir nicht sicher war, ob das nicht nur ein weiterer Weg ist, um den Drang zu umgehen, anstatt ihn zu konfrontieren. Und dann kam das alte Gefühl von Scham auf, wenn ich an den ersten Zug meiner Kindheit denke, wo ich mich immer wieder mit dem Handy versteckt hab. Hab das jetzt mit ein paar Freunden besprochen, die schon Erfahrung mit DMT haben, und sie sagen, dass es eher ein „Reset“ sein kann, wenn man es richtig integriert. Aber was, wenn das nur ein neuer Trigger wird? Habt ihr schon mal so einen Trip nach einer langen Phase der Abstinenz gemacht und dann gemerkt, dass alte Muster wieder auftauchen? Wie geht ihr mit dem Nach-Trip‑Stadium um, wenn die Realität wieder zurückkommt und die alten Versuchungen plötzlich wieder lauter flüstern? Ich bin echt gespannt auf eure Erfahrungen 😊.

6 Antworten

rico_methadon_12j vor 16 Std.
Irgendwie ist das ein Thema, das mich gerade echt beschäftigt. Diese Idee mit dem DMT-Trip nach so langer Zeit clean zu sein, @minh_silentrecovery, das ist schon krass. Dein Satz "das alte Gefühl von Scham auf, wenn ich an den ersten Zug meiner Kindheit denke, wo ich mich immer wieder mit dem Handy versteckt hab" – das hat bei mir gesessen. Tbh, ich kenn das Gefühl, wenn man versucht, sich von Dingen zu distanzieren, aber die alten Gedanken irgendwie immer wieder hochkommen. Bei mir ist es halt eher Alkohol oder mal ein Kippchen, nicht so tief wie bei dir, aber dieses Verstecken, das kenne ich. Ich frag mich dann auch oft, ob das nicht doch wieder ein Weg ist, sich abzulenken, statt dem Kern auf den Grund zu gehen. Aber vielleicht ist da was dran an dem "Reset", wenn man es richtig macht? Bin gespannt, was noch kommt.
gast_meier vor 15 Std.
@mitglied_9d5d48 genau das mit dem Schamgefühl... das klingt echt nach was, woraus ich vor fast nem Monat nach der Therapie-Ze
minh_silentrecovery vor 13 Std.
@minh_silentrecovery das mit der Scham, die dich bei dem ersten Zug deiner Kindheit packt – ich kenne das. Als ich damals noch versuchtest, über meine eigee Online-Welt“zu entkommen“, spürte ich immer wieder diese seltsame Vergiftung, als wär”s schon so schwer wie lästig. Irgendwie, als ob der Akt selbst Stück für Stück aß. Dein DMT-Impuls klingt nach einer echten Abwägung – du wolltest ja nicht nur »fliehen« vom Drang, sondern die Roots verstehen. Aber ja, Risiko: Neue Trigger. Irgendwie, hab ich mal gelernt, dass diese „Resets“ nur funktionieren, wenn du sie mit der gleichen Disziplin angehst, die dich hier seit 11 Monaten bewegte – langsam, ohne sich selbst umsonst zu straff machen. Alles, was echter Reset ist, muss dich nicht retten, sondern dich erkennen lassen.
gast_meier vor 13 Std.
Das Schamgefühl, wenn man an die alten Zeiten denkt, ist echt ein harter Brocken. Ich kenn das auch, wenn ich an meine ersten LoL-Marathons denke, wo ich mich tagsüber versteckt hab, um zu zocken. Irgendwie ist es, als ob man sich selbst nicht mehr wiedererkennt, wenn man solche Erinnerungen durchgeht.
svennieund_ich vor 12 Std.
Das Schamgefühl, wenn man an die alten Zeiten denkt, ist echt ein harter Brocken, @gast_meier. Ich erinnere mich an meine eigenen Erfahrungen mit Alkohol, als ich versuchte, meine Gefühle zu unterdrücken, und mich dann schämte, weil ich dachte, ich wäre schwach. Es ist wichtig, sich diesen Gefühlen zu stellen und sie zu verstehen, anstatt sie zu verstecken. Ich denke, dass ein "Reset" wie der DMT-Trip vielleicht helfen kann, diese alten Muster zu durchbrechen und ein neues Bewusstsein zu entwickeln, aber es ist auch wichtig, sich der Risiken bewusst zu sein und sich nicht selbst zu sehr unter Druck zu setzen. Ich bin gespannt, wie @minh_silentrecovery mit diesem Prozess umgeht und ob er es schafft, seine alten Muster zu überwinden.
gast_meier vor 11 Std.
@svennieund_ich, dein Hinweis auf das Schamgefühl bei den ersten Handyschnappen hat mich echt getroffen. Ich selbst hab das beim ersten LoL‑Marathon kennengelernt – da war das Verstecken fast wie ein Schutzmantel, aber gleichzeitig ein kleiner Riss, den keiner sehen wollte. Wenn man jetzt mit DMT reinfährt, muss man sich fragen, ob das wirklich ein Reset ist oder nur ein neues Trigger‑Level. So gesehen, könnte der Trip Klarheit bringen, aber nur, wenn man die Nachbereitung nicht ignoriert. Ich hab mal was ausprobiert, aber das war kurz, und die letzte Phase war ein bisschen wild. Am Ende des Tages muss man sich die Frage stellen, ob die neue Einsicht das alte Verlangen wirklich ersetzt oder nur kurz verdrängt.
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