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Beitrag
Von sabine85vor 41 Min.💬 0❤️ 0
Hallo zusammen,
ich bin neu hier und erstmal dankbar, dass es so eine Community gibt. Ich bin Sabine, 38, und eigentlich aus Stuttgart. Tja, eigentlich. Momentan fühlt sich mein Leben eher so an, als würde ich in einer Dauerschleife gefangen sein. Mein Mann trinkt seit 12 Jahren, und wir stecken gerade in seiner dritten Therapie. Ich weiß nicht, ob das ein gutes oder schlechtes Zeichen ist, aber die Hoffnung ist irgendwie immer da, auch wenn sie manchmal ganz schön klein wird.
Ich bin hier, weil ich jemanden brauche, der versteht, wie es ist, mit jemandem zusammenzuleben, der so kämpft. Und weil ich langsam merke, wie sehr mich das alles mitnimmt. Ich hab mir das Wort "Co-Abhängigkeit" schon öfter angehört und es passt erschreckend gut. Ich will das Beste für meinen Mann und unsere beiden Kinder (8 und 5), aber gleichzeitig bin ich so unglaublich erschöpft.
Manchmal sitze ich abends hier und warte, dass er nach Hause kommt. Jedes Geräusch von draußen lässt mich zusammenzucken. Dann frag ich mich, ob er heute nüchtern ist, ob er nur kurz weg ist oder ob er wieder... naja, ihr wisst schon. Die Kinder fragen auch. Der Kleine meinte lettzens ganz unschuldig, warum Papa manchmal so komisch lacht und dann wieder gar nichts sagt. Das bricht mir jedes Mal das Herz.
Ich bin bei einer Angehörigengruppe, das hilft schon ein bisschen, aber hier vielleicht nochmal anders. Bin gespannt, von euch zu hören.
LG, sabine85
Beitrag
Von sabine85 · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Hallo zusammen,
ich bin neu hier und erstmal dankbar, dass es so eine Community gibt. Ich bin Sabine, 38, und eigentlich aus Stuttgart. Tja, eigentlich. Momentan fühlt sich mein Leben eher so an, als würde ich in einer Dauerschleife gefangen sein. Mein Mann trinkt seit 12 Jahren, und wir stecken gerade in seiner dritten Therapie. Ich weiß nicht, ob das ein gutes oder schlechtes Zeichen ist, aber die Hoffnung ist irgendwie immer da, auch wenn sie manchmal ganz schön klein wird.
Ich bin hier, weil ich jemanden brauche, der versteht, wie es ist, mit jemandem zusammenzuleben, der so kämpft. Und weil ich langsam merke, wie sehr mich das alles mitnimmt. Ich hab mir das Wort "Co-Abhängigkeit" schon öfter angehört und es passt erschreckend gut. Ich will das Beste für meinen Mann und unsere beiden Kinder (8 und 5), aber gleichzeitig bin ich so unglaublich erschöpft.
Manchmal sitze ich abends hier und warte, dass er nach Hause kommt. Jedes Geräusch von draußen lässt mich zusammenzucken. Dann frag ich mich, ob er heute nüchtern ist, ob er nur kurz weg ist oder ob er wieder... naja, ihr wisst schon. Die Kinder fragen auch. Der Kleine meinte lettzens ganz unschuldig, warum Papa manchmal so komisch lacht und dann wieder gar nichts sagt. Das bricht mir jedes Mal das Herz.
Ich bin bei einer Angehörigengruppe, das hilft schon ein bisschen, aber hier vielleicht nochmal anders. Bin gespannt, von euch zu hören.
LG, sabine85