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Öffentlich lesbarer Thread

Die Kosten der Freiheit – oder doch nur neue Abhängigkeiten

Leute, ich hab mich die Tage mal wieder mit den Nachrichten beschäftigt und da kam ein Artikel über die neue Drogenpolitik in Kanada. zum einen klingt das ja erstmal gut, die Leute sollen nicht mehr kriminalisiert werden, das ist ja an sich 'ne feine Sache, finde ich. Aber dann hab ich mich gefragt: Was kommt danach? Ich sitze hier jetzt seit 13 Tagen ohne meine Oxycodon-Tabletten, und das ist echt die Hölle manchmal. Die ganze Umstellung, dieses Gefühl, nicht mehr Herr über den eigenen Körper zu sein, das kenne ich nur zu gut. Und wenn ich mir vorstelle, dass jetzt überall vielleicht einfacher an andere Sachen ranzukommen ist – ist das dann wirklich die Lösung? Oder schaffen wir damit nur neue Probleme, neue Abhängigkeiten, die wir dann wieder nicht in den Griff kriegen? Ich meine, ich bin ja selber ein Opfer von zu viel Chemie, und ich seh das echt kritisch, muss ich sagen. Was meint ihr dazu?
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