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Ein Unternehmen, viele Förderprojekte: Die Rolle der Delphi GmbH in der digitalen Suchthilfe

Erfahrungsbasiert · sorgfältig recherchiertAktualisiert: 31. Juli 2026 · System-Kritik
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Delphi ist seit Jahren an mehreren digitalen Suchtprojekten beteiligt. Das ist nicht automatisch problematisch, verlangt aber Transparenz zu Kosten, Vergabe, Wirkung und Weiterleitung.

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suchthilfe.de/tag/digitale-suchthilfe/" class="nx-auto-link" title="Mehr zu: Digitale Suchthilfe">Digitale Suchthilfe ist wichtig.

Sie kann Hemmschwellen senken. Sie kann Menschen erreichen, die noch nicht bereit sind, eine Beratungsstelle zu betreten. Sie kann Informationen anonym zugänglich machen, Selbsttests anbieten, Beratung vorbereiten und Brücken in Hilfe bauen.

Aber gerade weil digitale Suchthilfe immer wichtiger wird, braucht sie Transparenz.

Unsere bisherige Recherche zeigt keine Beweise für unrechtmäßiges Handeln. Sie zeigt aber ein auffälliges Muster: Die delphi – Gesellschaft für Forschung, Beratung und Projektentwicklung mbH übernimmt seit vielen Jahren zentrale Rollen bei öffentlich geförderten digitalen Suchtprojekten. Dazu gehören unter anderem Drugcom, DigiSucht, ELSA und weitere Präventions- oder Beratungsprojekte. Drugcom nennt Delphi aktuell für „Konzeptentwicklung und Betreuung“, und auf der Drugcom-Über-uns-Seite heißt es, Delphi sei für fachlichen Betrieb und Weiterentwicklung zuständig.

Bei DigiSucht war Delphi laut Projektseite Zuwendungsempfängerin und für Projektsteuerung verantwortlich; außerdem wurde im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung ein IT-Dienstleister für die technische Umsetzung beauftragt.

Das ist nicht automatisch problematisch.

Ein spezialisiertes Unternehmen kann Erfahrung, fachliches Wissen und gewachsene Strukturen mitbringen. Problematisch wird es aber, wenn über Jahre immer wieder zentrale öffentliche Digitalprojekte bei denselben Strukturen zusammenlaufen, ohne dass für die Öffentlichkeit leicht nachvollziehbar wird:

Wie hoch waren die Auftragssummen?
Wie wurden die Projekte vergeben?
Wer hat die Wirkung unabhängig geprüft?
Welche Unterauftragnehmer waren beteiligt?
Wie viel Reichweite wurde an regionale Hilfen weitergegeben?
Und was ist nach Klicks, Selbsttests oder Registrierungen tatsächlich passiert?

Die entscheidende Frage lautet daher nicht:

Sind digitale Projekte schlecht?

Sondern:

Wie stellen wir sicher, dass öffentlich finanzierte digitale Suchthilfe nicht nur zentrale Plattformen stark macht, sondern das gesamte Hilfesystem?

Trigger-Hinweis

Dieser Artikel behandelt öffentliche Fördermittel, digitale Suchthilfe, Drugcom, DigiSucht, ELSA, Delphi GmbH, Wirkungsmessung, Vergabe, Transparenz, Suchmaschinen-Sichtbarkeit und regionale Suchthilfe.

Der Artikel stellt keine Korruptionsbehauptung, keine strafrechtliche Bewertung und keinen Nachweis für Verschwendung öffentlicher Mittel dar. Er formuliert offene Transparenzfragen auf Grundlage öffentlich auffindbarer Informationen und bisheriger Arbeitsnotizen.

KIS-ZUSAMMENFASSUNG

✨ KIS-ZUSAMMENFASSUNG: Worum geht es?

  • Digitale Suchthilfe ist notwendig: Viele Menschen suchen zuerst anonym im Internet, bevor sie eine Beratungsstelle kontaktieren.
  • Auffälliges Muster: Die Delphi GmbH übernimmt seit vielen Jahren zentrale Rollen bei mehreren digitalen Suchtprojekten.
  • Drugcom: Delphi wird aktuell für Konzeptentwicklung, Betreuung, fachlichen Betrieb und Weiterentwicklung genannt.
  • DigiSucht: Delphi war Zuwendungsempfängerin und für Projektsteuerung verantwortlich.
  • ELSA: Das Elternberatungsangebot wurde von Delphi und Villa Schöpflin entwickelt; die Entwicklung wurde vom BMG gefördert.
  • Problem: Es geht nicht um den Beweis eines Fehlverhaltens, sondern um fehlende öffentliche Übersicht zu Kosten, Vergabe, Wirkung und Unabhängigkeit der Evaluation.
  • Folgefrage: Werden regionale und unabhängige Suchthilfeangebote durch zentrale Plattformen sichtbar gestärkt – oder digital überstrahlt?
  • Die wichtigste Forderung: Öffentlich finanzierte Digitalprojekte müssen jährlich transparent zeigen, was sie kosten, was sie bewirken und wie sie Menschen in echte Hilfe weiterleiten.

Warum wir diese Struktur untersuchen

Dieser Artikel richtet sich nicht gegen digitale Suchthilfe.

Im Gegenteil.

Digitale Suchthilfe ist heute unverzichtbar. Viele Betroffene suchen nachts, anonym, aus Scham, aus Angst oder in einer Krise. Angehörige suchen Antworten, bevor sie wissen, wohin sie sich wenden können. Jugendliche googeln Substanzen, Nachweiszeiten oder Risiken oft lange bevor sie mit Fachkräften sprechen.

Angebote wie Drugcom, DigiSucht oder ELSA können deshalb wichtige Einstiegswege sein.

Aber: Wenn solche Angebote aus öffentlichen Mitteln finanziert, aufgebaut, betreut oder weiterentwickelt werden, muss auch öffentlich nachvollziehbar sein, was mit diesen Mitteln geschieht.

Nicht nur technisch.

Nicht nur intern.

Nicht nur gegenüber Ministerien.

Sondern auch verständlich für Öffentlichkeit, Fachwelt, Beratungsstellen, Betroffene und Angehörige.

Denn öffentliche Digitalprojekte haben Macht.

Sie entscheiden mit darüber, welche Informationen gefunden werden, welche Angebote sichtbar sind, welche Beratungswege genutzt werden und welche Akteure im digitalen Raum langfristig Autorität aufbauen.

TRANSPARENZ

🔎 Transparenz ist kein Angriff

Wer öffentlich finanzierte Suchthilfe hinterfragt, greift nicht automatisch die Arbeit von Beratenden, Fachkräften oder Projekten an. Transparenz schützt Vertrauen.

  • Keine Unterstellung: Dieser Artikel behauptet keine Korruption und keine unrechtmäßige Vergabe.
  • Berechtigte Frage: Wie viele öffentliche Mittel fließen in welche digitalen Strukturen?
  • Wirkung zählt: Klicks, Registrierungen und Reichweite reichen allein nicht aus.
  • Unabhängigkeit zählt: Wer ein Projekt umsetzt, sollte nicht allein seine langfristige Wirkung bewerten.
  • Systemfrage: Stärken zentrale Plattformen regionale Hilfe – oder ziehen sie digitale Aufmerksamkeit vor allem auf sich?

Merksatz: Je wichtiger digitale Suchthilfe wird, desto nachvollziehbarer müssen Kosten, Wirkung und Strukturen sein.

Wer ist die Delphi GmbH?

Die delphi – Gesellschaft für Forschung, Beratung und Projektentwicklung mbH beschreibt auf ihrer Website ihren Ursprung im Bereich Suchtprävention und Suchtberatung. Seit der Gründung im Jahr 2001 habe sich das Themenspektrum kontinuierlich erweitert.

Das ist zunächst nichts Auffälliges.

Es ist nachvollziehbar, dass ein spezialisiertes Unternehmen über Jahre Expertise aufbaut und für öffentliche Projekte beauftragt wird. Gerade digitale Suchthilfe braucht fachliches Wissen, technische Projektsteuerung, Erfahrung in Beratung, Evaluation, Datenschutz und Nutzerführung.

Aber genau diese Spezialisierung kann auch zu einer Konzentration führen.

Wenn ein Unternehmen über viele Jahre Konzepte entwickelt, Projekte koordiniert, Daten auswertet, Berichte schreibt, Plattformen betreut und Folgeprojekte begleitet, entsteht eine besondere Machtposition im digitalen Suchthilfesystem.

Diese Position muss nicht falsch sein.

Aber sie muss transparent sein.

Drugcom: Eine Verbindung über mehr als 20 Jahre

Drugcom ist eines der bekanntesten digitalen Suchtpräventionsangebote in Deutschland.

Im Impressum von Drugcom wird das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit als Anbieter genannt. Gleichzeitig steht dort: „Konzeptentwicklung und Betreuung: delphi – Gesellschaft für Forschung, Beratung und Projektentwicklung mbH“.

Auf der Drugcom-Über-uns-Seite heißt es außerdem, Drugcom werde durch Delphi unterstützt; Delphi sei für den fachlichen Betrieb und die Weiterentwicklung von Drugcom zuständig.

Delphi selbst beschreibt Drugcom als Internetportal, das Delphi im Jahr 2001 im Auftrag der damaligen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung entwickelt habe; seither sei Delphi für weitere Projektentwicklung und Projektmanagement zuständig.

Das zeigt: Die Verbindung ist nicht neu. Sie besteht seit vielen Jahren und offenbar über mehrere Entwicklungsphasen hinweg.

Die offene Frage lautet:

Wie hoch waren die jährlichen Kosten für Konzeptentwicklung, Betreuung, Weiterentwicklung, Redaktion, Evaluation, Technik und mögliche externe Dienstleistungen?

Drugcom veröffentlicht Jahres- und Evaluationsberichte. Das ist positiv. Aber öffentlich leicht auffindbare, jährlich aufgeschlüsselte Gesamtkosten und Kostenstrukturen bleiben nach bisherigem Stand schwer nachvollziehbar. Diese Lücke war bereits ein zentraler Punkt in deiner Arbeitsgrundlage.

DigiSucht: Koordination, Projektsteuerung und Reporting

DigiSucht ist eine träger- und länderübergreifende Plattform für digitale Suchtberatung.

Auf der DigiSucht-Projektseite heißt es, Zuwendungsempfängerin und für die Projektsteuerung verantwortlich sei Delphi. Dort wird auch beschrieben, dass im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung im April 2022 ein IT-Dienstleister für die technische Umsetzung gefunden und beauftragt wurde.

Die Plattform wurde bis Ende 2023 mit Mitteln des Bundesministeriums für Gesundheit gefördert. Auf der aktuellen DigiSucht-Seite wird angegeben, dass die Onlineberatung inzwischen von über 500 Suchtberatungsstellen mit mehr als 1.300 Beratenden aus 14 Bundesländern umgesetzt wird.

Das zeigt: DigiSucht ist nicht klein. Es ist eine zentrale digitale Infrastruktur für Suchtberatung.

Gerade deshalb reichen allgemeine Aussagen nicht aus.

Nach der Modellphase müssten öffentlich gut auffindbar sein:

Wie hoch sind die Betriebskosten?
Welche Länder zahlen welche Anteile?
Welche Verträge bestehen ab 2024 und 2025?
Welche Rolle übernimmt Delphi weiterhin?
Welche Rolle übernehmen Länder, Träger, Beratungsstellen und IT-Dienstleister?
Wie viele Ratsuchende beginnen Beratung?
Wie viele brechen ab?
Wie lange sind Antwortzeiten?
Wie viele werden in lokale Hilfe weitergeleitet?
Welche Ergebnisse werden nach der Nutzung sichtbar?

In deinen bisherigen Arbeitsnotizen wurde bereits festgehalten: Der Sachbericht zur Modellphase nennt eine Bundesförderung von 732.074 Euro; danach wurde DigiSucht durch beteiligte Bundesländer weitergeführt, aber aktuelle Kosten- und Wirkungsdaten nach 2023 sind öffentlich schwerer nachvollziehbar.

ELSA: Elternberatung bei Suchtgefährdung

Auch ELSA gehört in diese Struktur.

Das Bundesministerium für Gesundheit beschreibt ELSA als internetbasiertes Beratungsprogramm für Eltern suchtgefährdeter Kinder und Jugendlicher. In der BMG-Veröffentlichung werden Delphi und Villa Schöpflin genannt; die Elternberatung war seit Dezember 2012 verfügbar.

Auf der ELSA-Website heißt es, ELSA sei 2012 von Delphi und Villa Schöpflin in Kooperation mit Suchtberatungsstellen aus elf Bundesländern entwickelt worden; Entwicklung und Erprobung seien mit Mitteln des BMG gefördert worden. Außerdem nutzt ELSA seit Anfang 2024 die DigiSucht-Plattform für die Umsetzung der Elternberatung.

Auch hier sieht man eine Verbindung:

Ein digitales Elternberatungsangebot wurde mit öffentlicher Förderung entwickelt, Delphi war beteiligt, und später wird das Angebot in die DigiSucht-Plattform integriert beziehungsweise darüber umgesetzt.

Das kann sinnvoll sein.

Aber auch hier stellt sich die Transparenzfrage:

Welche Mittel flossen in Entwicklung, Erprobung, Betrieb, Weiterentwicklung und spätere Integration?
Wer entschied über die Plattformumstellung?
Wie werden Eltern erreicht?
Wie viele Beratungen entstehen tatsächlich?
Wie viele regionale Beratungsstellen profitieren?
Wie wird die Wirkung unabhängig geprüft?

Weitere Projekte: Dein Masterplan, DIOS, Realize it

Auch jenseits von Drugcom, DigiSucht und ELSA taucht Delphi in weiteren digitalen oder suchtbezogenen Projekten auf.

Beim Abschlussbericht DIOS wird beschrieben, dass sich das Projekt auf „Dein Masterplan“ bezieht, das gemeinsam von Delphi und Minax Intermedia umgesetzt wurde.

Beim Cannabisprogramm Realize it finden sich öffentlich zugängliche Hinweise auf BMG-geförderte Evaluationen und Berichte. In deinen Arbeitsnotizen wurde festgehalten, dass Delphi auch bei Weiterentwicklung und Evaluation von Realize it eine Rolle spielte.

Nicht jeder dieser Hinweise ist gleich stark. Nicht bei jedem Projekt liegen auf Anhieb vollständige Kosten- und Vergabedaten öffentlich bereit. Genau deshalb wäre eine zentrale Übersicht so wichtig.

Denn erst dann ließe sich sauber beantworten:

Welche Projekte wurden tatsächlich von Delphi entwickelt, koordiniert, betreut oder evaluiert?
Welche Rolle hatte Delphi jeweils?
Wie hoch war das öffentliche Auftragsvolumen?
Welche Projekte liefen parallel?
Welche wurden später verstetigt?
Welche anderen Anbieter waren beteiligt?

PROJEKT-MUSTER

🧩 Das Muster: Viele Rollen, viele Jahre, viele Projekte

Die bisherige Recherche zeigt kein Fehlverhalten. Sie zeigt aber eine wiederkehrende Struktur, die transparenter werden muss.

  • Drugcom: Entwicklung, Konzept, Betreuung, fachlicher Betrieb und Weiterentwicklung.
  • DigiSucht: Zuwendungsempfängerin, Projektsteuerung, Koordination und Reporting.
  • ELSA: Entwicklung gemeinsam mit Villa Schöpflin und später Nutzung der DigiSucht-Plattform.
  • Weitere Projekte: Hinweise auf Beteiligung bei digitalen Präventions- und Beratungsprojekten wie Dein Masterplan, DIOS und Realize it.
  • Offene Kernfrage: Wie hoch ist das gesamte öffentliche Auftragsvolumen und wer prüft die Wirkung unabhängig?

Merksatz: Erfahrung ist ein Vorteil. Konzentration ohne transparente Kontrolle kann aber zum strukturellen Problem werden.

Warum dieselben Strukturen immer wieder auftauchen können

Es wäre unseriös, aus wiederkehrenden Beauftragungen sofort einen Skandal zu machen.

Es gibt sachliche Gründe, warum dieselben Akteure immer wieder eine Rolle spielen können:

langjährige Erfahrung,
fachliche Spezialisierung,
bestehende Kontakte zur Suchthilfe,
Kenntnis digitaler Beratungsprozesse,
erprobte Projektstrukturen,
vorhandene Datenmodelle,
Vertrautheit mit Behördenlogik,
und begrenzte Zahl qualifizierter Anbieter.

Das ist ein wichtiger Punkt.

Aber genau hier beginnt auch die Systemfrage.

Wenn öffentliche Aufträge Erfahrung schaffen, und diese Erfahrung später wieder Voraussetzung für neue Projekte wird, entsteht eine Art Kreislauf:

Öffentliche Förderung schafft Referenzen.
Referenzen erhöhen Chancen auf Folgeaufträge.
Folgeaufträge stärken Infrastruktur und Sichtbarkeit.
Sichtbarkeit stärkt Marktposition.
Marktposition erleichtert weitere Beauftragungen.

Das ist nicht automatisch unrechtmäßig.

Aber es braucht Transparenz, damit aus Erfahrung keine kaum überprüfbare Dauerstellung wird.

Die entscheidende Frage der unabhängigen Wirkung

Besonders kritisch wird es, wenn ein Unternehmen mehrere Rollen gleichzeitig übernimmt.

Zum Beispiel:

Konzeptentwicklung,
Projektsteuerung,
fachliche Begleitung,
Dienstleisterkoordination,
Datenaufbereitung,
Reporting,
Evaluation oder Berichtserstellung.

Bei DigiSucht beschreibt die Projektseite Delphi als Zuwendungsempfängerin und verantwortlich für Projektsteuerung.

Bei Drugcom beschreibt Delphi selbst, seit 2001 für weitere Projektentwicklung und Projektmanagement zuständig zu sein.

Das kann praktisch sinnvoll sein.

Aber es wirft eine zentrale Frage auf:

Wer prüft langfristig unabhängig, ob diese Projekte wirklich das leisten, was sie leisten sollen?

Nicht nur:

Wurde die Plattform gebaut?
Wurde sie genutzt?
Gab es Klicks?
Gab es Registrierungen?

Sondern:

Wurden Menschen rechtzeitig erreicht?
Wurden sie passend beraten?
Kam es zu Entlastung?
Gab es weniger riskantes Verhalten?
Wurden regionale Hilfen eingebunden?
Wurde weitervermittelt?
Wurden Angebote abgebrochen?
Warum wurden sie abgebrochen?
Welche Zielgruppen wurden nicht erreicht?
Welche regionalen Unterschiede gab es?

UNABHÄNGIGKEIT

⚠️ Die Frage der unabhängigen Wirkung

Wenn ein Dienstleister ein Projekt konzipiert, koordiniert, begleitet und darüber berichtet, braucht es zusätzlich eine wirklich unabhängige Wirkungsprüfung.

  • Nutzung ist nicht Wirkung: Klicks und Registrierungen zeigen Reichweite, aber nicht automatisch Hilfeerfolg.
  • Beratung ist nicht Abschluss: Eine begonnene Beratung sagt noch nicht, ob sie hilfreich war.
  • Reporting ist nicht Unabhängigkeit: interne oder projektnahe Berichte ersetzen keine externe Bewertung.
  • Weiterleitung zählt: digitale Plattformen müssen zeigen, ob Menschen bei echten Hilfen ankommen.
  • Öffentliches Geld: verlangt öffentlich nachvollziehbare Wirkung, nicht nur interne Nachweise.

Merksatz: Wer Wirkung behauptet, sollte Wirkung auch unabhängig und verständlich zeigen können.

Was diese Konzentration für die übrige Suchthilfe bedeuten kann

Hier geht es nicht nur um Delphi.

Es geht um die gesamte Suchthilfe.

Öffentlich finanzierte Zentralangebote sollen informieren, beraten, vermitteln und regionale Hilfen unterstützen. Gleichzeitig verfügen sie über Vorteile, die kleine regionale Einrichtungen kaum erreichen können:

öffentliche Finanzierung,
professionelle technische Entwicklung,
große Content-Bestände,
langjährige Domains,
Verlinkungen durch Ministerien und Fachstellen,
redaktionelle Ressourcen,
Evaluationsbudgets,
Suchmaschinenautorität,
und bundesweite Bekanntheit.

Eine regionale Beratungsstelle kann fachlich sehr gute Arbeit leisten und trotzdem digital kaum sichtbar sein.

Ein unabhängiges Angebot kann praktische Hilfe bieten und trotzdem bei Google untergehen.

Eine kleine Selbsthilfeinitiative kann echte Nähe schaffen und trotzdem nicht gefunden werden, weil zentrale staatlich geförderte Angebote die Suchergebnisse dominieren.

Das bedeutet nicht, dass Drugcom, DigiSucht oder Delphi absichtlich andere verdrängen.

Aber es zeigt ein strukturelles Problem:

Wenn öffentliche Mittel zentrale digitale Plattformen stark machen, muss gemessen werden, ob diese Stärke an das restliche Hilfesystem weitergegeben wird.

SICHTBARKEIT

📉 Wenn zentrale Reichweite regionale Hilfe überstrahlt

Digitale Zentralangebote können wertvoll sein. Aber sie dürfen nicht zum Flaschenhals werden, der regionale Hilfe unsichtbar macht.

  • Starke Domains: langjährige staatlich verlinkte Angebote haben Vorteile bei Suchmaschinen.
  • Kleine Träger: lokale Beratungsstellen haben oft kaum Budget für SEO, Technik oder Content.
  • Paradoxe Lage: Projekte sollen die Suchthilfe stärken, können aber digitale Aufmerksamkeit zentral bündeln.
  • Entscheidende Frage: Wie viele Menschen werden wirklich in regionale Hilfe weitergeleitet?
  • Ziel: öffentliche Reichweite muss dem Hilfesystem dienen – nicht nur der zentralen Plattform.

Merksatz: Eine Plattform ist nur dann stark für die Suchthilfe, wenn sie Sichtbarkeit auch weitergibt.

Reichweite ist wichtig – aber Wirkung ist mehr

Drugcom erreicht viele Menschen.

DigiSucht bündelt digitale Beratung.

ELSA richtet sich an Eltern.

Das ist grundsätzlich wertvoll.

Aber Reichweite allein reicht nicht.

Ein Seitenaufruf ist keine Beratung.
Ein Selbsttest ist keine Veränderung.
Eine Registrierung ist kein Beratungsverlauf.
Ein Chat ist keine langfristige Stabilisierung.
Eine zentrale Plattform ist noch keine regionale Hilfe.

Die entscheidenden Wirkungsfragen lauten:

Hat die Person passende Hilfe gefunden?
Wurde sie entlastet?
Kam eine Beratung zustande?
Wurde die Beratung abgeschlossen?
Gab es eine Weitervermittlung?
Wurde ein Rückfall verhindert?
Wurde ein Risiko früher erkannt?
Wurde eine Familie entlastet?
Wurde eine lokale Beratungsstelle erreicht?
Wurde eine Entgiftung, Therapie oder Selbsthilfe angebahnt?

Diese Daten sind schwieriger zu messen als Klicks.

Aber genau deshalb müssen sie ernst genommen werden.

Was öffentlich fehlen sollte — aber oft fehlt

Aus unserer Sicht braucht es für öffentlich finanzierte digitale Suchthilfe einen verbindlichen jährlichen Transparenzstandard.

Dieser sollte nicht nur Projektberichte für Geldgeber umfassen, sondern öffentlich verständliche Berichte für alle.

Mindestens sichtbar sein sollten:

  1. Finanzierung
    Gesamtbudget, Förderzeitraum, öffentliche Geldgeber, Eigenmittel, Länderanteile, Folgefinanzierung.
  2. Auftragnehmer
    Hauptauftragnehmer, Unterauftragnehmer, IT-Dienstleister, Evaluationspartner, Kommunikationsdienstleister.
  3. Vergabe
    Vergabeart, Ausschreibung oder Direktvergabe, Zahl der Bewerbungen, Entscheidungskriterien.
  4. Verwendung der Mittel
    Personal, Technik, Hosting, Softwareentwicklung, Redaktion, Öffentlichkeitsarbeit, Evaluation, Projektmanagement.
  5. Reichweite
    Websitebesuche, eindeutige Nutzende soweit datensparsam möglich, Suchmaschinenzugriffe, Themeninteresse, regionale Nutzung.
  6. Beratung
    Registrierungen, begonnene Beratungen, Antwortzeiten, Beratungsdauer, abgeschlossene Beratungen, Abbrüche, Abbruchgründe.
  7. Vermittlung
    Klicks zu regionalen Hilfen, Weitervermittlungen, Rückmeldungen von Beratungsstellen, regionale Anschlusskontakte.
  8. Wirkung
    subjektive Entlastung, Konsumveränderung, Risikoverhalten, erneute Nutzung, Nachbefragungen, Zufriedenheit.
  9. Grenzen
    nicht erreichte Zielgruppen, technische Probleme, Datenschutzvorfälle, Wartezeiten, Ausfälle, Zielverfehlungen.
  10. Unabhängigkeit
    Wer hat ausgewertet? Wer hat geprüft? Welche Rolle hatte der Auftragnehmer? Wurde extern evaluiert?

TRANSPARENZSTANDARD

📊 Transparenzstandard für digitale Suchthilfe

Öffentlich finanzierte digitale Suchthilfe sollte jährlich verständlich berichten, was sie kostet, wen sie erreicht und was danach passiert.

  • Kosten: Gesamtbudget, öffentliche Geldgeber, Länderanteile und Folgefinanzierung.
  • Vergabe: Ausschreibung, Direktvergabe, Bewerberzahl und Auswahlkriterien.
  • Rollen: Hauptauftragnehmer, Unterauftragnehmer, IT, Redaktion, Evaluation und Projektsteuerung.
  • Beratung: Registrierungen, Antwortzeiten, Beratungsabbrüche, abgeschlossene Verläufe.
  • Vermittlung: Klicks, Kontakte und Übergänge zu regionalen Beratungsstellen.
  • Wirkung: Entlastung, Konsumveränderung, Risikominderung und unabhängige Evaluation.

Merksatz: Öffentliche Suchthilfe muss nicht perfekt sein. Aber sie muss nachvollziehbar sein.

Zentralangebote müssen Reichweite weitergeben

Ein staatlich finanziertes Digitalangebot sollte seinen Erfolg nicht nur daran messen, wie viele Menschen auf der eigenen Plattform bleiben.

Ein moderner Wirkungsindikator müsste lauten:

Wie viel Sichtbarkeit, Nutzung und konkrete Hilfe wurde an das übrige Hilfesystem weitergegeben?

Dazu könnten zentrale Plattformen verpflichtet werden:

regionale Beratungsstellen prominent einzubinden,
direkte Vermittlungsklicks zu messen,
lokale Angebote bei passenden Suchanfragen sichtbar zu machen,
offene Schnittstellen bereitzustellen,
unabhängige und neue Angebote nach transparenten Kriterien aufzunehmen,
gemeinsame Inhalte nicht ausschließlich auf der zentralen Domain zu veröffentlichen,
Beratungsstellen bei eigener digitaler Sichtbarkeit zu unterstützen,
und Fördermittel für regionale Suchmaschinenoptimierung bereitzustellen.

Das Ziel darf nicht sein, dass eine zentrale Plattform zur einzigen digitalen Eingangstür wird.

Das Ziel muss ein vernetztes Hilfesystem sein.

Was wir ausdrücklich nicht behaupten

Damit dieser Artikel fair bleibt, muss klar sein:

Wir behaupten nicht, dass Delphi unrechtmäßig gehandelt hat.

Wir behaupten nicht, dass Drugcom oder DigiSucht wirkungslos sind.

Wir behaupten nicht, dass öffentliche Gelder verschwendet wurden.

Wir behaupten nicht, dass regionale Angebote absichtlich verdrängt werden.

Wir behaupten nicht, dass wiederkehrende Beauftragungen automatisch falsch sind.

Wir sagen:

Es gibt ein belegbares Muster wiederkehrender zentraler Rollen bei öffentlich geförderten digitalen Suchtprojekten.

Und dieses Muster braucht deutlich mehr öffentliche Transparenz.

FAIRNESS

⚖️ Fair bleiben: Was dieser Artikel nicht behauptet

Transparenzkritik muss sauber bleiben. Deshalb trennen wir belegte Informationen, offene Fragen und mögliche Systemfolgen.

  • Keine Korruptionsbehauptung: Dafür liegen hier keine Beweise vor.
  • Keine Wirkungslosigkeitsbehauptung: Digitale Angebote können sehr wertvoll sein.
  • Keine pauschale Schuldzuweisung: Viele Fachkräfte leisten wichtige Arbeit.
  • Keine Skandalisierung: Wiederkehrende Beauftragung kann sachliche Gründe haben.
  • Aber: öffentliche Gelder, zentrale Rollen und digitale Macht müssen nachvollziehbar dokumentiert werden.

Merksatz: Kritik wird stärker, wenn sie nicht überzieht.

Auch anonym-suchthilfe.de muss transparent sein

Wer Transparenz von anderen fordert, muss sich selbst daran messen lassen.

Auch anonym-suchthilfe.de muss öffentlich erklären:

Welche Funktionen gibt es?
Welche sind kostenlos?
Welche benötigen Registrierung?
Welche Daten werden gespeichert?
Welche Daten werden nicht gespeichert?
Wie viele Menschen nutzen die Plattform?
Welche Tools werden begonnen?
Welche werden abgeschlossen?
Welche Rückmeldungen gibt es?
Wie wird das Projekt finanziert?
Welche Einnahmen und Ausgaben entstehen?
Welche Funktionen sind noch im Test?
Welche Grenzen hat das Angebot?

Dabei darf Transparenz nicht bedeuten, sensible Daten zu sammeln.

Gerade Suchthilfe muss datensparsam bleiben.

Aber anonymisierte, freiwillige und verständliche Wirkungsberichte sind möglich.

Und sie sind notwendig.

ANONYM-TRANSPARENZ

💚 Transparenz gilt auch für uns

Wer öffentliche Transparenz fordert, sollte selbst nachvollziehbar arbeiten. Auch anonym-suchthilfe.de muss Wirkung, Finanzierung und Grenzen offen darstellen.

  • Nutzung: Wie viele Menschen nutzen Artikel, Tools, Community und Webinare?
  • Funktionen: Was ist kostenlos, was ist Premium, was ist in Entwicklung?
  • Daten: Was wird gespeichert, was bleibt anonym, was wird nicht erhoben?
  • Wirkung: Welche Rückmeldungen geben Betroffene, Angehörige und Fachkräfte?
  • Finanzen: Welche Einnahmen und Ausgaben entstehen, soweit sie projektbezogen offengelegt werden können?

Merksatz: Transparenz darf keine Einbahnstraße sein.

Was Politik und öffentliche Geldgeber jetzt tun sollten

Die Lösung ist nicht, digitale Suchthilfe zurückzufahren.

Die Lösung ist, sie fairer, transparenter und vernetzter zu machen.

Dazu braucht es:

ein zentrales öffentliches Register für geförderte digitale Suchthilfeprojekte,
jährliche Veröffentlichung der Auftragssummen,
Offenlegung der Vergabeart,
Auflistung wichtiger Unterauftragnehmer,
klare Trennung zwischen Durchführung und abschließender Wirkungsevaluation,
vergleichbare Kennzahlen für Beratung und Weitervermittlung,
Auswertung regionaler Anschlusskontakte,
Förderung digitaler Sichtbarkeit kleiner Beratungsstellen,
offene Schnittstellen,
und eine Verpflichtung, Reichweite nicht nur aufzubauen, sondern weiterzugeben.

Denn öffentlich finanzierte Plattformen dürfen nicht zum digitalen Flaschenhals werden.

Sie müssen Verteiler sein.

POLITIK

🏛️ Was Politik und Fördergeber jetzt liefern müssen

Digitale Suchthilfe braucht öffentliche Finanzierung. Aber öffentliche Finanzierung braucht auch öffentliche Nachvollziehbarkeit.

  • Förderregister: alle digitalen Suchtprojekte, Auftragnehmer, Summen und Laufzeiten öffentlich aufführen.
  • Vergabetransparenz: Ausschreibung, Direktvergabe, Bewerberzahl und Kriterien sichtbar machen.
  • Unabhängige Evaluation: Durchführung und Wirkungskontrolle klar trennen.
  • Regionale Wirkung: messen, wie viele Menschen tatsächlich in lokale Hilfe gelangen.
  • Sichtbarkeit teilen: zentrale Plattformen müssen regionale Angebote digital stärken.
  • Vergleichbare Kennzahlen: Kosten, Beratung, Abbrüche, Weiterleitung und Wirkung jährlich veröffentlichen.

Merksatz: Wer öffentliche Reichweite finanziert, muss auch öffentliche Wirkung nachweisen.

Fazit: Die Frage ist nicht nur, wer klickt — sondern wer danach Hilfe bekommt

Drugcom, DigiSucht und ELSA zeigen, wie wichtig digitale Suchthilfe geworden ist.

Sie zeigen aber auch, warum Transparenz dringend nötig ist.

Wenn ein privater Dienstleister über viele Jahre zentrale Rollen in öffentlich geförderten digitalen Suchtprojekten übernimmt, ist das nicht automatisch falsch. Es kann sogar Ausdruck von Spezialisierung und Erfahrung sein.

Aber es darf nicht im Halbdunkel bleiben.

Die Öffentlichkeit sollte nachvollziehen können:

Welche Projekte wurden gefördert?
Wie viel Geld floss wohin?
Welche Rollen hatten Auftragnehmer?
Wie wurden Aufträge vergeben?
Wer prüfte unabhängig?
Welche Wirkung wurde erreicht?
Und wie stark wurde das restliche Hilfesystem wirklich unterstützt?

Denn digitale Suchthilfe darf nicht nur eigene Reichweite aufbauen.

Sie muss Menschen weiterbringen.

Zu Beratung.
Zu Entgiftung.
Zu Therapie.
Zu Selbsthilfe.
Zu regionalen Angeboten.
Zu Angehörigenhilfe.
Zu echter Veränderung.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur:

Wie viele Menschen haben geklickt?

Sondern:

Was ist danach passiert?

Bleibt wachsam.
Dein Gabriel ✌️

Wissens-Check

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❓ Richtet sich der Artikel gegen digitale Suchthilfe?

✅ Nein. Digitale Suchthilfe ist wichtig. Der Artikel fordert Transparenz, weil digitale Suchthilfe aus öffentlichen Mitteln immer wichtiger wird.

❓ Was ist das auffällige Muster?

✅ Delphi übernimmt seit vielen Jahren zentrale Rollen bei mehreren öffentlich geförderten digitalen Suchtprojekten, darunter Drugcom, DigiSucht und ELSA.

❓ Ist das automatisch ein Skandal?

✅ Nein. Wiederkehrende Beauftragung kann sachliche Gründe haben. Problematisch wird es erst, wenn Kosten, Vergabe, Rollen und Wirkung nicht transparent nachvollziehbar sind.

❓ Warum reicht Reichweite allein nicht?

✅ Weil Klicks, Selbsttests oder Registrierungen nicht automatisch zeigen, ob Menschen wirklich beraten, entlastet oder in regionale Hilfe weitergeleitet wurden.

❓ Was ist die wichtigste Forderung?

✅ Öffentlich finanzierte digitale Suchthilfe sollte jährlich offenlegen, was sie kostet, wie sie vergeben wurde, wen sie erreicht und was danach passiert.

FAQ

🤔 Häufige Fragen & Mythen

❓ „Ist Delphi damit automatisch problematisch?“

✅ Nein. Delphi kann durch langjährige Erfahrung fachlich gut geeignet sein. Gerade deshalb sollten Auftragssummen, Rollen, Vergabe und Wirkung transparent nachvollziehbar sein.

❓ „Sind Drugcom und DigiSucht nutzlos, wenn Kosten fehlen?“

✅ Nein. Fehlende Kostentransparenz bedeutet nicht Wirkungslosigkeit. Sie bedeutet nur, dass öffentliche Bewertung unvollständig bleibt.

❓ „Warum sind regionale Angebote betroffen?“

✅ Zentrale Plattformen haben durch Finanzierung, Inhalte, Technik, Behördenlinks und lange Domainhistorie Vorteile bei Sichtbarkeit. Kleine regionale Angebote können dadurch schwerer gefunden werden.

❓ „Was müsste gemessen werden?“

✅ Neben Reichweite auch Kosten, Antwortzeiten, Beratungsabbrüche, abgeschlossene Beratungen, Weitervermittlungen, regionale Anschlusskontakte und unabhängige Wirkung.

❓ „Was fordert der Artikel konkret?“

✅ Ein öffentliches Förder- und Auftragsregister, jährliche Wirkungsberichte, Vergabetransparenz, externe Evaluation und messbare Weiterleitung ins regionale Hilfesystem.

Quellen & Transparenz

📚 Quellen & Transparenz

Dieser Artikel basiert auf öffentlich zugänglichen Informationen, Projektseiten, Impressen, BMG-Veröffentlichungen sowie eigenen Arbeitsnotizen zur bisherigen Recherche. Er formuliert Transparenzfragen und keine abschließenden rechtlichen Bewertungen.

  • Drugcom Impressum
    Nennt das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit als Anbieter und Delphi für Konzeptentwicklung und Betreuung.
    https://www.drugcom.de/impressum/
  • Drugcom – Über uns
    Beschreibt Delphi als zuständig für fachlichen Betrieb und Weiterentwicklung von drugcom.de.
    https://www.drugcom.de/ueber-uns/
  • Delphi – Drugcom-Projektbeschreibung
    Beschreibt, dass Delphi drugcom.de 2001 im Auftrag der BZgA entwickelt hat und seither für Projektentwicklung und Projektmanagement zuständig ist.
    https://delphi.de/entwickeln/drugcom-de-onlineplattform-fuer-die-suchtpraevention/
  • DigiSucht Projektseite
    Nennt Delphi als Zuwendungsempfängerin und verantwortlich für Projektsteuerung. Beschreibt außerdem die öffentliche Ausschreibung eines IT-Dienstleisters.
    https://digisucht.delphi.de/
  • DigiSucht aktuelle Plattformseite
    Beschreibt die aktuelle Umsetzung durch über 500 Suchtberatungsstellen und mehr als 1.300 Beratende aus 14 Bundesländern.
    https://www.suchtberatung.digital/ueber-digisucht/
  • ELSA Elternberatung – Über uns
    Beschreibt die Entwicklung 2012 durch Delphi und Villa Schöpflin, die Förderung durch das BMG und die spätere Nutzung der DigiSucht-Plattform.
    https://www.elternberatung-sucht.de/ueber-uns/
  • BMG-Veröffentlichung zu ELSA
    Beschreibt Entwicklung und Erprobung des internetbasierten Beratungsprogramms für Eltern suchtgefährdeter Kinder und Jugendlicher.
    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/publikationen/details/entwicklung-und-erprobung-eines-internetbasierten-beratungsprogramms-fuer-eltern-suchtgefaehrdeter-kinder-und-jugendlicher-elsa-1
  • BMG / DIOS-Abschlussbericht
    Beschreibt das Teilprojekt „Dein Masterplan“ mit Beteiligung von Delphi und Minax Intermedia.
    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/5_Publikationen/Praevention/Berichte/Abschlussbericht_DIOS_final-merged.pdf
  • Eigene Arbeitsnotizen
    Grundlage waren außerdem die zuvor ausgearbeiteten Notizen zu Drugcom, DigiSucht, Delphi, Kosten, Wirkung, Transparenz und möglichen Folgen für regionale Suchthilfe.

Hinweis: Dieser Artikel ist ein Recherche- und Transparenzbeitrag. Er erhebt keinen Anspruch auf vollständige Auftragsübersicht. Gerade deshalb fordert er ein öffentliches Register, das genau diese Übersicht ermöglicht.

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Real Talk

Was du in den Medien siehst, ist oft nicht echt. Vergleiche niemals dein Inneres mit dem Äußeren anderer. Bleib bei dir.

Über Gabriel Maetz

NeelixberliN blickt hinter die Fassaden. Ich zeige die Mechanismen von Sucht und Glamour in der Medienwelt auf und biete Alternativen zum schönen Schein.

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