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Öffentlich lesbarer Thread
Warum fühlt sich das Verlangen nach Speed manchmal wie ein alter Freund an
Von elifsmileagainvor 5 Std.💬 0❤️ 0
Hey ihr, ich sitz gerade mit nem riesen Becher Kaffee am Küchentisch, draußen regnet’s ein bisschen und ich muss euch was aus dem Kopf loswerden. Ich bin jetzt fast 7 Monate clean – ja, das ist für mich immer noch ein bisschen krass, weil das Zeug damals fast mein ganzer Alltag war. Und jetzt, wo ich endlich wieder ein bisschen normal schlafen kann, kommt manchmal dieser Gedanke an Speed zurück, aber nicht als “ich will das wieder” sondern irgendwie fast wie ein alter Bekannter, der plötzlich an der Tür klopft und sagt: „Hey, ich war ja gar nicht so schlimm, erinnerst du dich?“.
Um ehrlich zu sein, das ist voll verwirrend. Ich habe nie das krasse Bums-Feeling gesucht, eher das Gefühl, dass ich endlich wieder “funktionieren” kann, weil die Tage mit Kiffen, Alkohol und Binge‑Eating total im Chaos versackt waren. Und Speed war damals die Abkürzung zu diesem kurzen Moment, wo ich mich stark und fokussiert fühlte – sogar in der Pflegeausbildung hat’s mir ein bisschen geholfen, die Schichten durchzuhalten. Aber das hat natürlich immer seinen Preis gehabt und ich war dann total abgekämpft.
Jetzt, wo ich clean bin, merke ich, dass das Verlangen manchmal nicht nur das chemische Verlangen ist, sondern eher das „Ich will wieder das Gefühl von Kontrolle“ – und das ist ja irgendwie genau das, was Speed mir damals gegeben hat. Habt ihr das schon mal erlebt? Wie geht ihr damit um, wenn das Verlangen fast wie ein Nostalgie‑Gefühl wirkt, das nicht nur „Drogen“ heißt, sondern „alles, was mir früher gefehlt hat“?
Ich versuch gerade, mich mehr in meine Hobbys zu reinhängen und mit den anderen Azubi‑Kumpels zu reden, aber manche Tage ist das echt schwer. Jede Idee, wie man diesen „alten Freund“ abweisen kann, ohne dass man sich total leer fühlt, wäre super. Danke, dass ihr euch das lest. ❤️
Warum fühlt sich das Verlangen nach Speed manchmal wie ein alter Freund an
Von elifsmileagain · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Hey ihr, ich sitz gerade mit nem riesen Becher Kaffee am Küchentisch, draußen regnet’s ein bisschen und ich muss euch was aus dem Kopf loswerden. Ich bin jetzt fast 7 Monate clean – ja, das ist für mich immer noch ein bisschen krass, weil das Zeug damals fast mein ganzer Alltag war. Und jetzt, wo ich endlich wieder ein bisschen normal schlafen kann, kommt manchmal dieser Gedanke an Speed zurück, aber nicht als “ich will das wieder” sondern irgendwie fast wie ein alter Bekannter, der plötzlich an der Tür klopft und sagt: „Hey, ich war ja gar nicht so schlimm, erinnerst du dich?“.
Um ehrlich zu sein, das ist voll verwirrend. Ich habe nie das krasse Bums-Feeling gesucht, eher das Gefühl, dass ich endlich wieder “funktionieren” kann, weil die Tage mit Kiffen, Alkohol und Binge‑Eating total im Chaos versackt waren. Und Speed war damals die Abkürzung zu diesem kurzen Moment, wo ich mich stark und fokussiert fühlte – sogar in der Pflegeausbildung hat’s mir ein bisschen geholfen, die Schichten durchzuhalten. Aber das hat natürlich immer seinen Preis gehabt und ich war dann total abgekämpft.
Jetzt, wo ich clean bin, merke ich, dass das Verlangen manchmal nicht nur das chemische Verlangen ist, sondern eher das „Ich will wieder das Gefühl von Kontrolle“ – und das ist ja irgendwie genau das, was Speed mir damals gegeben hat. Habt ihr das schon mal erlebt? Wie geht ihr damit um, wenn das Verlangen fast wie ein Nostalgie‑Gefühl wirkt, das nicht nur „Drogen“ heißt, sondern „alles, was mir früher gefehlt hat“?
Ich versuch gerade, mich mehr in meine Hobbys zu reinhängen und mit den anderen Azubi‑Kumpels zu reden, aber manche Tage ist das echt schwer. Jede Idee, wie man diesen „alten Freund“ abweisen kann, ohne dass man sich total leer fühlt, wäre super. Danke, dass ihr euch das lest. ❤️