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Öffentlich lesbarer Thread

Mein Sohn kiffen wieder – wie halte ich mich davon ab, völlig zu zerbrechen

Heute Morgen war wieder so ein Moment, wo mir das Herz fast aus der Brust springt, wenn ich die Küche betrete und sehe, wie er mit dem Joint in der Hand auf dem Stuhl sitzt, die Augen halb zu, als wär das alles nur ein harmloses Hobby. Ich hab ja schonmal geschrieben, wie ich letzten Sonntag mit dem Kaktus am Fensterbrett saß und versucht hab, den Duft von Zimt als kleine Ablenkung zu nutzen – das war noch ein bisschen leichter, als jetzt. Ich weiß, dass er erwachsen ist, und ich will ihn nicht kontrollieren, aber jedes Mal, wenn ich sehe, dass er wieder "nur ein bisschen" kifft, fühl ich mich, als würde ich die letzten Reste von meinem Mann wieder verlieren. Er hat ja selbst erlebt, wie schnell das mit Opioiden eskaliert, und doch scheint er das Risiko irgendwie zu ignorieren. Naja, ich frage mich, ob ich zu viel Druck ausübe, oder ob ich einfach zu schwach bin, um ihm klare Grenzen zu setzen. Ich habe versucht, ihm zu sagen, dass ich mir Sorgen mach, aber er sagt immer "tbh, es hilft mir, mit dem Stress klarzukommen". Und ich sitz da, fühle mich hilflos, weil ich ja keinen eigenen Clean‑Counter habe, um zu zeigen, dass es geht. Ich will nicht, dass er noch einmal in die Spirale gerät, die uns das Leben meines Mannes gekostet hat. Wie geht ihr mit so einem Moment um, wenn das Kind wieder "nur ein bisschen" sagt, und ihr spürt, dass das "nur ein bisschen" irgendwann zu viel sein kann? Ich brauch echt ein bisschen Rat, sonst zerbrech ich noch mehr. ❤️
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