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Öffentlich lesbarer Thread

Wenn das Herz jedes Mal erstarrt – mein Sohn kifft wieder?

muss das hier grad loswerden. Ich sitz hier gerade mit einer Tasse Tee, die Sonne blitzt durch den Vorhang und ich fühl mich, als würde das ganze Haus plötzlich ein bisschen schwerer atmen. Vor ein paar Tagen hab ich wieder den Joint in seiner Hand gesehen – er sitzt auf dem Küchenstuhl, die Augen halb zu, und ich spür das alte, kalte Ziehen im Magen, das ich seid dem Tod von meinem Mann kenne. Ich hab ja schon mal geschrieben, wie ich mit dem Verlust meines Mannes umgehe, und damals war das Bild vom Kaktus und dem Zimtgeruch mein kleines Anker‑Symbol. Heute ist das Bild von dem Joint mein neuer Trigger. Ich weiß, er ist jetzt 28, er sagt „nur ein bisschen“, aber jedes Mal, wenn ich die Tür öffne und das Geräusch von seinem Atem hör, fühlt es sich an, als könnte ich gleich wieder den Notruf wählen – nur dass das Mal keine Rettung kommt, weil ich das Naloxon damals zu spät bekam. Und ich frage mich: Wie halte ich meine eigenen Grenzen, wenn ich das Gefühl hab, gleich wieder zu zerbrechen? Ich habe versucht, klare Regeln zu setzen, aber jedes Mal, wenn er wieder „nur ein bisschen“ sagt, wird das Wort zu einer Art Mantra, das mich gleichzeitig beruhigt und zermürbt. Kennt ihr das, wenn ihr das Bedürfnis habt, sofort wegzulaufen, aber gleichzeitig das Herz euch festhält? Ich würde gern hören, wie ihr euch in so einem Moment verankert, ohne euch dabei komplett zu verlieren. 😔❤️
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