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Öffentlich lesbarer Thread

Wie setze ich Grenzen, wenn Lisa wieder betrunken ist und die Kleinen mich anstarren

Ich sitz hier am Küchentisch, die Sonne wirft noch ein bisschen Licht auf die alte Fliese, und plötzlich klingelt das Telefon. Wieder Lisa, die Stimme schwankt, sie sagt, sie kommt später nach Hause und will die Kinder nicht mehr sehen. Und ich denk mir: Was soll ich jetzt machen? Meine Enkel Mia (12) und Tom (8) schauen mich an, die Augen groß wie die Möwen am Hafen, und ich fühl mich wie ein alter Baum, der plötzlich umkippt. Wie ich letztens erzählt habe, war ich gestern noch völlig erschöpft, weil ich versucht habe, ein Abendessen zu kochen, während Lisa wieder einen Schluck genommen hat. Heute Morgen war ich dann wieder dran, die Kleinen zur Schule zu bringen, und ich hab mich gefragt, ob ich zu streng bin, weil ich jetzt öfter "Nein" sage. Aber jedes Mal, wenn ich "Nein, das geht nicht" sage, hört man das leise Stöhnen in mir, als ob ich etwas falsch gemacht hätte, seit ich die Verantwortung übernommen habe. Ich habe das Gefühl, ich muss ein klares Zeichen setzen, aber ich will die Kinder nicht verletzen oder sie in die Spirale der Sucht ziehen. Also, wie geht ihr mit diesen Momenten um, wenn das Kind von der eigenen Mutter plötzlich wieder auftaucht, betrunken, und ihr allein seit? Habt ihr Tipps, wie man "Grenzen setzen" sagt, ohne dass es wie ein Vorwurf klingt? Ich fühl mich manchmal so hilflos, tbh, und ich wünsch mir einfach ein bisschen Ruhe und klare Wege, damit ich den Alltag halten kann. 🙏
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