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Schon wieder alles auf Null gesetzt

Ich weiß nicht mehr weiter, ehrlich gesagt. Gestern Abend dachte ich, wir hätten mal einen kleinen Schritt nach vorne gemacht. Meine Tochter und ich hatten ein langes Gespräch, und sie schien so... klar. Sie hat sogar von sich aus angeboten, dass sie in Zukunft früher nach Hause kommt, wenn sie ausgehen will. Ich hab mich echt gefreut, dachte, das ist ein Zeichen. Aber heute Morgen, sie war kaum zu sehen, nur ein kurzer Gruß, und das übliche: "Bin später weg". Und ich hab wieder dieses Gefühl im Magen, diese verdammte Hilflosigkeit. Haben wir gestern Abend nur geredet, um des Redens willen? Oder hab ich das alles falsch eingeschätzt? Ich bin echt am Ende mit meinen Kräften, weil jedes Mal, wenn ich denke, es geht voran, es sich anfühlt, als würde man wieder auf dem allerersten Punkt landen.

2 Antworten

timo_fentanyl_weg 08.06.2026
Diese Hilflosigkeit, wenn man denkt, es geht voran und dann landet man doch wieder auf Null... kenn ich leider nur zu gut. Dieses Gefühl, wenn man redet und redet und dann doch wieder das alte Muster da ist. Es ist echt zermürbend, vor allem wenn man versucht, für die Kinder da zu sein. Ich weiß nicht mehr weiter, ehrlich gesagt. Bei mir war es auch so, dass ich dachte, ich hab den Dreh raus, und dann kam wieder ein Rückschlag.
patrick_meth 08.06.2026
@irgendwo_hier, ich hab den Kommentar vom letzten Post gelesen und echt nachvollziehbar, das Gefühl. Ich war da, hab ein Jahr clean und fühlte mich dann wie der Riese im Schlafsaal. Zum Beispiel: meine Tochter kam kurz vorbei, ich dachte, das war Progress, doch dann das „um 20 Uhr“‑Skript kam zurück. Ich hab gelernt, dass Fortschritt nicht linear ist. Versuch, kleine feste Routinen zu setzen, z. B. jeden Abend kurz mit ihr gehen und ein gemeinsames Spielchen planen. So bleibt der Handlungsrahmen klar, selbst wenn die Magen‑Turbulenzen wieder aufziehen. ❤️
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