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Öffentlich lesbarer Thread
Wann ist der letzte Funktionsplan von Mama kaputt
Von niewieder28.04.2026💬 1❤️ 9
Letzte Woche habe ich bei Mama vorbeigeschaut, nur ein kurzer Plausch, knapp 20 Minuten, dann zurück zu meiner Schicht. Doch während ich draußen stand, tippte sie immer wieder auf das Handy – völlig geistesabwesend, als würde sie aus dem Nichts einen Looper starten. Ich hab die letzte Zeit immer versucht, ihr einen Plan zu geben: Weniger toast, mehr Wasser, ein bisschen Ernährungssynthese. Doch jedes Mal krieg ich die gleiche Antwort, „Ich mach das später“. Die ganze Zeit verwende ich meine eigene Energie, um sie zu stabilisieren.
Jetzt frage ich mich, wann ist das Ganze wirklich zu Ende? Ich weiß, ich kann ihr nicht sagen, dass ich nicht mehr will, dass ich nicht mehr will, warte, warte... Ich selbst habe keine eigene Geruchs- oder Gesundheitsroutine, weil ich ihr ständig den Rest decken muss.
Ich kann mich nicht immer noch wundern, warum sie gezwungen ist, ihr Leben auszutauschen, weil sie nicht klar versteht, dass das Ganze lediglich eine Therapie für mich ist. Ich habe das Gefühl, dass ich in Schuldgefühlen gefangen bin, weil ich das Gefühl habe, dass ich ein Sündenbock bin. Ich frage mich: Wie kann ich meine Grenzen setzen, ohne mich zu verletzen?
Vielleicht macht es auch Sinn, einen Kuss hinzuhalten. Ich muss wirklich noch herausfinden, ob das Ding mit der Pflege mich in meiner eigenen Lebenserhaltung reduziert. Kann jemand, der das wirklich dörre drüber gesehen hat, mir sagen, ob ich damit übernerven kann? Was ist der letzte Funktionsplan, den man abschalten kann, ohne sich selbst zu verlieren?
1 Antworten
lottes_lichter28.04.2026
Letzte Woche bei Mama vorbeigeschaut und dann wieder zurück zur Schicht, das klingt irgendwie so... vertraut. Ich meine, ich hab auch so meine eigenen Erinnerungen an kurze Besuche, die dann wieder in den Alltag übergehen. Ich denke, es... ich weiß grad selbst nicht wie ich das besser sagen soll.
ps: falls das wirr klingt — bin grad ziemlich müde.
Wann ist der letzte Funktionsplan von Mama kaputt
Von niewieder · · 1 Antworten · 9 Reaktionen
Letzte Woche habe ich bei Mama vorbeigeschaut, nur ein kurzer Plausch, knapp 20 Minuten, dann zurück zu meiner Schicht. Doch während ich draußen stand, tippte sie immer wieder auf das Handy – völlig geistesabwesend, als würde sie aus dem Nichts einen Looper starten. Ich hab die letzte Zeit immer versucht, ihr einen Plan zu geben: Weniger toast, mehr Wasser, ein bisschen Ernährungssynthese. Doch jedes Mal krieg ich die gleiche Antwort, „Ich mach das später“. Die ganze Zeit verwende ich meine eigene Energie, um sie zu stabilisieren.
Jetzt frage ich mich, wann ist das Ganze wirklich zu Ende? Ich weiß, ich kann ihr nicht sagen, dass ich nicht mehr will, dass ich nicht mehr will, warte, warte... Ich selbst habe keine eigene Geruchs- oder Gesundheitsroutine, weil ich ihr ständig den Rest decken muss.
Ich kann mich nicht immer noch wundern, warum sie gezwungen ist, ihr Leben auszutauschen, weil sie nicht klar versteht, dass das Ganze lediglich eine Therapie für mich ist. Ich habe das Gefühl, dass ich in Schuldgefühlen gefangen bin, weil ich das Gefühl habe, dass ich ein Sündenbock bin. Ich frage mich: Wie kann ich meine Grenzen setzen, ohne mich zu verletzen?
Vielleicht macht es auch Sinn, einen Kuss hinzuhalten. Ich muss wirklich noch herausfinden, ob das Ding mit der Pflege mich in meiner eigenen Lebenserhaltung reduziert. Kann jemand, der das wirklich dörre drüber gesehen hat, mir sagen, ob ich damit übernerven kann? Was ist der letzte Funktionsplan, den man abschalten kann, ohne sich selbst zu verlieren?
1 Antworten
lottes_lichter ·
Letzte Woche bei Mama vorbeigeschaut und dann wieder zurück zur Schicht, das klingt irgendwie so... vertraut. Ich meine, ich hab auch so meine eigenen Erinnerungen an kurze Besuche, die dann wieder in den Alltag übergehen. Ich denke, es... ich weiß grad selbst nicht wie ich das besser sagen soll.
ps: falls das wirr klingt — bin grad ziemlich müde.