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Öffentlich lesbarer Thread
Wie kann ich meinem Partner zeigen, dass ich da bin, ohne mich immer für meine Mutter zu...
Von niewiedervor 2 Std.💬 0❤️ 0
Ich hab jetzt seit fast vier Monaten meine eigene WG in Magdeburg und lebe mit meinem Freund zusammen. Auf den ersten Blick klingt das ja super, aber die Realität ist irgendwie ein ständiger Balanceakt. Meine Mutter ist immer noch voll im Alkoholrausch, und ich bin die Einzige, die den Haushalt schmeißt, die jüngeren Geschwister versorgt und immer wieder bei Notfällen einspringt. Mein Freund versteht das zwar, aber ich merke, wie er langsam Abstand hält, weil ich selten einfach nur “ich‑und‑du‑Zeit” habe.
Letztes Mal hab ich in meinem Post über das Schuldgefühl nach dem Auszug geschrieben, dass ich das Gefühl habe, nie richtig abschalten zu können. Und jetzt, wenn ich nach einem langen Tag nach Hause komm, fühle ich mich, als müsste ich erst wieder die „Mutter‑Rolle“ anziehen, bevor ich überhaupt mit ihm reden kann. Ich will nicht, dass er denkt, ich stelle ihn hinten an – ich will aber auch nicht, dass meine Mutter wieder allein ist, wenn ich nicht da bin.
Wie geht ihr mit so einem permanenten Zwiespalt um? Gibt’s Tipps, wie ich klare Grenzen setzen kann, ohne dass ich mich schuldig fühle, und gleichzeitig meinem Partner zeigen kann, dass er mir wichtig ist? Ich habe das Gefühl, ich verliere langsam den Halt zwischen den... vielleicht kennt das jemand hier auch.
Wie kann ich meinem Partner zeigen, dass ich da bin, ohne mich immer für meine Mutter zu...
Von niewieder · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Ich hab jetzt seit fast vier Monaten meine eigene WG in Magdeburg und lebe mit meinem Freund zusammen. Auf den ersten Blick klingt das ja super, aber die Realität ist irgendwie ein ständiger Balanceakt. Meine Mutter ist immer noch voll im Alkoholrausch, und ich bin die Einzige, die den Haushalt schmeißt, die jüngeren Geschwister versorgt und immer wieder bei Notfällen einspringt. Mein Freund versteht das zwar, aber ich merke, wie er langsam Abstand hält, weil ich selten einfach nur “ich‑und‑du‑Zeit” habe.
Letztes Mal hab ich in meinem Post über das Schuldgefühl nach dem Auszug geschrieben, dass ich das Gefühl habe, nie richtig abschalten zu können. Und jetzt, wenn ich nach einem langen Tag nach Hause komm, fühle ich mich, als müsste ich erst wieder die „Mutter‑Rolle“ anziehen, bevor ich überhaupt mit ihm reden kann. Ich will nicht, dass er denkt, ich stelle ihn hinten an – ich will aber auch nicht, dass meine Mutter wieder allein ist, wenn ich nicht da bin.
Wie geht ihr mit so einem permanenten Zwiespalt um? Gibt’s Tipps, wie ich klare Grenzen setzen kann, ohne dass ich mich schuldig fühle, und gleichzeitig meinem Partner zeigen kann, dass er mir wichtig ist? Ich habe das Gefühl, ich verliere langsam den Halt zwischen den... vielleicht kennt das jemand hier auch.