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Arbeitspensum nach 12 Tagen clean – Wie halte ich das aus

Ich bin gerade bei Tag 12 meiner Abstinenz von Oxycodon und das Büro drückt immer stärker. Vor der OP war ich ein Dauerläufer, immer noch am Schreibtisch, kaum Pause, und jetzt, wo ich versuche, sauber zu bleiben, kommt das gleiche Muster zurück – nur dass ich mich jetzt noch mehr unter Druck setze, weil ich Angst hab, dass ich sonst wieder in die alte Sucht rutsche. Gestern hat mein Chef plötzlich ein neues Projekt auf den Tisch gelegt und ich hab sofort das Gefühl gehabt, dass ich das sofort erledigen muss, sonst verliere ich den Job. Irgendwie frage ich mich, ob ich das jetzt nicht einfach mal delegieren oder zumindest den Zeitplan strecken sollte, anstatt mich zu überfordern. Habt ihr Tipps, wie man im Arbeitsalltag den Drang nach Perfektion zähmt, ohne dass das Verlangen nach den Pillen zurückkommt? Ich merk, dass ich sonst leicht wieder in die alte Spirale gerate und das will ich echt nicht. 😊

1 Antworten

muedermax vor 16 Std.
"Tag 12 meiner Abstinenz … das Büro drückt immer stärker" – das trifft mich irgendwie, weil ich seit fast 9 Monaten clean bin und trotzdem das gleiche Ziehen nach Perfektion spüre. Ich merke, dass ich jetzt, wenn ein neues Projekt kommt, sofort das Gefühl hab, alles sofort liefern zu müssen, sonst kippt alles wieder. Früher hab ich Koks genommen, um den Drive zu halten, jetzt ist es eher das ständige Gedankenkreisen, das mich ausbrennt. Ich hab versucht, mir kleine Mikro‑Pausen einzubauen, einfach mal den Bildschirm ausblenden und kurz nach draußen zu gehen, aber das fühlt sich dann fast wie ein Verrat an meinem eigenen Anspruch an. Hast du vielleicht einen Trick, wie man das „Jetzt‑oder‑nie“-Gefühl ein bisschen abschwächen kann? Ich probier gerade, meine To‑Do‑Liste realistischer zu halten, ohne dass ich mich sofort schuldig fühle, wenn ich nicht alles sofort erledige. 🙏
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