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Bewerbung für den Kantinen-Job – jetzt, wo ich clean bin, fühlt sich alles komisch an
Von Neustarter85vor 52 Min.💬 0❤️ 0
muss das hier grad loswerden.
Moin Leute, ich war die letzten paar Tage bisschen offline, weil ich nach der Schicht noch ne Runde in der Stadt drehen musste und dann einfach das Handy liegen gelassen hab. Jetzt bin ich wieder am Start und wollte mal was loswerden, das mir seit ein paar Wochen auf der Seele brennt.
Also, ich arbeite jetzt in ner Kantine, weil das Restaurant‑Ding nach den beiden Therapien einfach nicht mehr ging. Der Chef ist okay, das Essen läuft, aber das mit den Bewerbungen für die nächsten Schritte – zum Beispiel als Küchenchef in nem kleineren Lokal, das wäre mein Ziel – ist irgendwie voll das Minenfeld. Ich schicke die Unterlagen, und dann kommt das typische „Erzählen Sie uns von Ihrer Vergangenheit“ – und ich muss mir überlegen, wie viel ich über die zehnjährige Alk‑ und Kokain‑Phase preisgeben soll, ohne gleich das ganze Bild zu zerstören. Ich will ja nicht, dass man mich sofort nach meinem Clean‑Status beurteilt, aber ich will ja auch ehrlich sein, sonst fühlt sich das später nciht gut an.
Manchmal denk ich, ich muss einfach alles weglassen, weil das ja eh nix bringt, und dann... halt, ich weiß nicht, das fühlt sich irgendwie an, als würde ich mich selbst belügen. Und dann kommt der Gedanke, dass meine Erfahrung gerade das ist, was ich jetzt zu geben hab – so viel Durchhaltevermögen und so. Aber ich hab Angst, dass das Personalchef‑Team das als Risiko sieht, weil ich ja noch nicht lange clean bin, obwohl 8 Monate eigentlich schon ne Menge sind.
Hat jemand von euch schonmal so ein Bewerbungsgespräch gehabt, wo die Sucht‑Thematik angesprochen wurde? Wie habt ihr das balanciert, ohne gleich das ganze Gespräch zu killen? Ich könnte echt ein paar Tipps gebrauchen, weil ich sonst jedes Mal wieder in die gleiche Gedankenspirale falle und das nervt. Danke schonmal für eure Ideen, und ich fre... musste das grad einfach mal rauslassen.
Bewerbung für den Kantinen-Job – jetzt, wo ich clean bin, fühlt sich alles komisch an
Von Neustarter85 · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
muss das hier grad loswerden.
Moin Leute, ich war die letzten paar Tage bisschen offline, weil ich nach der Schicht noch ne Runde in der Stadt drehen musste und dann einfach das Handy liegen gelassen hab. Jetzt bin ich wieder am Start und wollte mal was loswerden, das mir seit ein paar Wochen auf der Seele brennt.
Also, ich arbeite jetzt in ner Kantine, weil das Restaurant‑Ding nach den beiden Therapien einfach nicht mehr ging. Der Chef ist okay, das Essen läuft, aber das mit den Bewerbungen für die nächsten Schritte – zum Beispiel als Küchenchef in nem kleineren Lokal, das wäre mein Ziel – ist irgendwie voll das Minenfeld. Ich schicke die Unterlagen, und dann kommt das typische „Erzählen Sie uns von Ihrer Vergangenheit“ – und ich muss mir überlegen, wie viel ich über die zehnjährige Alk‑ und Kokain‑Phase preisgeben soll, ohne gleich das ganze Bild zu zerstören. Ich will ja nicht, dass man mich sofort nach meinem Clean‑Status beurteilt, aber ich will ja auch ehrlich sein, sonst fühlt sich das später nciht gut an.
Manchmal denk ich, ich muss einfach alles weglassen, weil das ja eh nix bringt, und dann... halt, ich weiß nicht, das fühlt sich irgendwie an, als würde ich mich selbst belügen. Und dann kommt der Gedanke, dass meine Erfahrung gerade das ist, was ich jetzt zu geben hab – so viel Durchhaltevermögen und so. Aber ich hab Angst, dass das Personalchef‑Team das als Risiko sieht, weil ich ja noch nicht lange clean bin, obwohl 8 Monate eigentlich schon ne Menge sind.
Hat jemand von euch schonmal so ein Bewerbungsgespräch gehabt, wo die Sucht‑Thematik angesprochen wurde? Wie habt ihr das balanciert, ohne gleich das ganze Gespräch zu killen? Ich könnte echt ein paar Tipps gebrauchen, weil ich sonst jedes Mal wieder in die gleiche Gedankenspirale falle und das nervt. Danke schonmal für eure Ideen, und ich fre... musste das grad einfach mal rauslassen.