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Öffentlich lesbarer Thread

Wenn das Wochenende wieder anklopft und ich keinen Ausweg seh

Ich sitz wieder auf meinem Bett, das Fenster offen, weil draußen der Sommer schon fast anklopft und ich hör den Grillgeruch von der Nachbarschaft. Samstag, Partyzeit für die meisten, und ich fühl mich wie in nem endlosen Loop. Mein Vater hat sich gestern wieder eine Flasche “nur zum Entspannen” geholt, und ich hab’s fast mitgemacht, weil ich einfach nicht mehr weiß, wo ich meine Grenzen zieh. Ich hab das Gefühl, dass ich jedes Mal, wenn er anfängt zu trinken, ein Stück von mir selbst verliere und dann so tun muss, als wär das normal. Und das ist okay, weil sonst würde ich ja gleich in Tränen ausbrechen und keiner versteht das ja. Letztes Wochenende hab ich versucht, mich mit meinem besten Freund zu treffen, aber er hat abgesagt, weil er “keine Lust auf‘ne fiese Stimmung” hat. Ich sitz jetzt hier und frag mich, ob ich ausgerechnet immer dann am meisten brauche, wenn ich am verletzlichsten bin. Meine Mom hält die Fassade immer noch aufrecht, lächelt und sagt, dass alles gut sei, aber ich seh die Leere in ihren Augen, wenn sie nachts leise weint. Habt ihr das auch, wenn ihr euch im „Wochenende‑Modus“ gefangen fühlt und keiner wirklich da ist? Wie schafft ihr es, nicht komplett im Chaos zu versinken, wenn das Haus wieder nach Alkohol riecht und ihr euch fragt, ob das euer Leben bestimmt? Ich will nicht, dass das meine Zukunft wird, aber ich weiß einfach nicht, wo ich anfangen soll. 😔
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